Depressionen im winter?

4 Antworten

Das gibt es öfter, es hat tatsächlich mit dem Lichtmangel zu tun.

Nimm deine Antidepressiva weiter, zusätzlich solltest du jeden Tag (wirklich jeden!) gegen Mittag eine Stunde rausgehen. Bewegung in der frischen Luft ist immer gut, und auch bei bedecktem Himmel und im Winter ist es draußen immer noch viel, viel heller als drinnen.

Was außerdem helfen kann, ist eine Tageslichtlampe gegen Winterdepression. Jeden Morgen 20 Minuten oder eine halbe Stunde im hellen Licht sitzen. Vielleicht findest du auch eine gebrauchte, z.B. bei ebay Kleinanzeigen.

Achtung: Solche Lampen soll man nicht abends benutzen, sonst schläft man schlecht.

Geh oft draussen Spazieren, am besten im Wald. Viel frische Luft und leichte Bewegung. Als Nahrungsergänzung Vitamin-D Tropfen (fettlöslich! Zusammen mit was fetthaltigem einnehmen!) und zwei, drei mal die Woche ins Solarium, wenn du sonst nicht an die Sonne kannst. Das dauert zwei Wochen, bis du eine Veränderung spürst.

Der Antwortschreiber vor mir hat Recht. Es liegt am Sonnenlicht. Der Körper braucht Sonnenlicht, um Vitamin D herzustellen. Bei einem Mangel fühlen wir uns müde und ausgelaugt. Auch die ständige Dunkelheit wegen der kurzen Tage schlägt auf das Gemüt. Du solltest jeden Tag eine Weile im Licht spazieren gehen.

Dir fehlt das Sonnenlicht! Geh möglichst so oft wie möglich raus! Vor allem, wenn die Sonne dann mal scheint.

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