Deplasmoyse und Plasmolyse in tierischen und pflanzlichen Zellen.

3 Antworten

auch in tierichen Zellen kann es bis zu einem gewissen Grad zu einer Plasmolyse bzw. Deplasmolyse kommen. Nur mangels Zellwand ist die Stabilität nicht so gegeben, daß sich dies in dem Ausmaß darstellen läßt, wie bei Pflanzen. Die Vorgänge kann man sich eigentlich ganz logisch erklären, wenn man sich überlegt, was aufgrund von Konzentrationsgefällen für Vorgänge passieren. ich nenne mal als Hilfe einfach mal die Stichworte Osmose und Difusion.

Tierische Zellen schrumpfen und platzen, je nachdem ob sie in einem hyper- oder hypotonischen Medium sind. Aber ich hab die Begriffe Plasmolyse/Deplasmolyse bisher nur in Verbindung mit Pflanzenzellen gehötz - wobei der prinzipielle Vorgang an sich eben auch bei tierischen Zellen vorkommt, in denen dann aber nicht die Vakuole eine Rolle spielt!

Wenn z.B. eine Pflanzliche Zelle in eine hypertonische Lösung(also in eine höher konzentriertere Lösung als in der Zelle selbst) gegeben wird, dann gibt die Vakuole ihre Flüssingkeit ab. Sie schrumpelt also zusammen(Die Zellwand bietet hier eine gewisse Stabilität sodass die Zelle nicht in sich zusammen fällt). Wenn man jetzt diese Zelle in eine hypotonische Lösung(also niedriger konzentriert)gibt(am besten ist zum ausprobieren destilliertes Wasser), dann nimmt die Zelle wieder Flüssigkeit auf und sie wird wieder prall. Die Zellwand verhindert hier das zu weite ausdehnen also auch das platzen. Das gleiche funktioniert auch mit Tierischen Zellen, nur das die ja keine Zellwand haben(nur eine Zellmembran), also den zusammenfall sowie das platzen nicht verhindern können. Das alles kann man auch als die osmose bezeichnen.

ach ja...das erste ist die Plasmolyse und das zweite die Deplasmolyse.

Deplasmolyse ist ja im Prinzip die "Wiederherstellung" der Pflanzenzelle nach einer Plasmolyse, zumindest wenn eben in der Zelle noch nicht alles "zerrupft" wurde. Die Vorgänge kannst du dir bitte selber nachlesen!

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