Dauerhafte Beatmung was genau, was genau heisst es?

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Dauerhafte Beatmung heißt 24/7 Abhängigkeit von einem Beatmungsgerät. Möglich ist das in einer Klinik, in dafür geeigneten Pflegeeinrichtungen und u.U. auch zu Hause. In diesem Falle müsste eine andere Person im Umgang mit dem Beatmungsgerät geschult werden. Auch regelmäßige Besuche durch speziell ausgebildetes Fachpersonal würden dann stattfinden.

er wohnt alleine .

@Hexilein99

Dann kommt auf Dauer nur ein Heim in Frage.

Soweit ich weiss, ist COPD nicht heilbar...von daher bedeutet das, dass dein Freund jetzt bis ans Ende seines Lebens beatmet werden muss, weil er ansonsten auf der Stelle ersticken würde. Er kann nicht mehr alleine korrekt und ausreichend atmen...ob er das will ist eine andere Sache. Rede mit ihm ob er das will oder nicht...nicht heißt der Tod, aber da sollte er sich frei entscheiden können.

Kann er das denn frei entscheiden? Kann er sagen das er lieber sterben möchte? Das will er ja und Keiner nimmt ihn ernst sagt er

@Hexilein99

Normalerweise sollte das auf jeden Fall erlaubt sein! Falls nicht, dann muss er wohl in die Schweiz... oder nach Holland. Da solltet ihr schnell entscheiden und schnell mit den Ärzten reden. Er muss klar und deutlich sagen, dass er sterben will! Das ist doch sein gutes Menschenrecht

Frag doch einfach den Arzt, der die Diagnose gestellt hat.

ich wohne nicht in der gleichen Stadt.und bekomme somit auch keine Auskunft vorm Arzt

Es kommt drauf an, wenn er ja bei Bewusstsein ist man kann er schlecht intubiert werden.

Dauerhaft heißt dann eher durch Nase und nachts über mit Maske schlafen.. So das er halt. Immer Sauerstoff hat... Das hilft ihm ja

Ein "Dauerbeatmungspatient" wird nicht intubiert, sondern tracheotomiert. Auch ist nächtliches CPAP mit einer Maske keine Dauerbeatmung.

künstliches koma und jetzt krampfanfall - wacht man wieder auf?

Hallo liebe Mitglieder,

vielleicht ist jemand hier der mir helfen kann.

Mein Vater hatte vor 7 Tagen einen Herzstillstand, nach ca. 2 Minuten (eher weniger) wurde mit Mund-zu-Mund-Beatmung und Herzdruckmassage begonnen. Der nach ca. 10 Minuten (nach dem Herzstillstand) eingetroffene Notarzt reanimierte weiter. Er kam dann auf die Intensivstation und wurde künstlich beatmet und in ein künstliches Koma versetzt. Bei der Herzkatheter-Untersuchung zeigten sich drei verschlossene Arterien am Herz. Er wurde dann für drei Tage auf eine Körpertemperatur von 33° gekühlt; da er jedoch am vierten Tag Fieber bekam wurde er weiter gekühlt auf ca. 37,6°. Am fünften Tag hat man die Medikamente für das künstliche Koma reduziert bzw. abgesetzt. Mein Vater gegen das Beatmungsgerät gearbeitet, so dass man ihn wieder "schlafen gelegt" hat.

Gestern am siebten Tag, fand ich meinen Vater mit einem geöffneten Auge vor und die Aussage der Ärzte war, dass er z. Zt. keine Narkosemittel erhält und er fast eigenständig atmet und ein klein wenig unterstützt wird, er aber noch nicht wach geworden sei aber das könnte bis zu 8 Tagen andauern.

Heute kam ich nun wieder auf die Intensivstation und bekam die Auskunft, dass er heute morgen einen epileptischen Anfall gehabt habe und man ihm wieder voll an die Beatmungsmaschine angeschlossen habe und wieder Narkosemittel verabreicht hätte. Herz-Kreislauf seien stabil, dafür bekomme er auch keine Medikamente mehr. Morgen soll nun ein Schädel-CT gemacht werden, um zu sehen ob er Schäden am Gehirn erlitten habe. Der Arzt meinte, dass der Anfall durch einen Schaden am Gehirn ausgelöst worden ist.

Vor einer Stunde ca. war mein Bruder bei ihm und bekam die Aussage, dass man die Narkosemittel wieder abgesetzt habe und man hat die Händefixierung, welche er seit drei Tagen hatte (Vorbeugung damit er sich den Beatmungsschlauch nicht zieht, beim wach werden) abgenommen.

Ich deute dies, dass er nicht mehr aufwachen wird. LG trabi68

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Hypoxischer Hirnschaden - 25 Minuten reanimiert. Was bedeutet das?

Hallo,

eine verwandte hatte vor 6 Tagen einen Herstillstand. Der Arzt reanimierte 25 Minuten, danach funktionierte ihr herz wieder. Jedoch stellte man fest, dass ihre lungen und nieren versagt hatten. Ihre Lungen arbeiteten gar nicht mehr und bei den nieren hieß es an grenze der Dialyse. Sie lag im künstlichen koma. Es hieß, dass sie nicht mehr lange leben wird. Es bestand jederzeit die gefahr eines weiteren Herzstillstands.

Am nächsten Tag begann ihre lunge an plötzlich ein kleines bisschen zu arbeiten, aber natürlich wurde sie weiter mit der maschine beatmet und bekam medikamente und war immer noch im künstlichen koma. Ca. am dritten tag begann die niere auch zu arbeiten. Urin-beutel war voll. Der Arzt hatte mit alldem nicht gerechnet und war verwundert. In der zeit wurden die medikamtr nach u d nach reduziert. Ungefähr am 4. Tag bekam sie flüssig Nahrung. Am 4. Tag setzte man schließlich auch die Medikamente für das schlafen ab.an diesem tag wurde sie nicht wach.

Am 5. Tag ungefähr brach man sie zu CT um hirnschäden festzustellen. Ergebnis von CT " hypoxischer hirnschaden ". Der prof meinte massiver hirnschaden. Sie reagierte auf nichts, sie schluckt nicht die augen reaigieren nicht. Sie wurde immer noch nicht wach.

Nun wurde alles abgesetzt Medikamente und schlafmittel. Sie wird nur noch beatmet. Es heißt, dass sie es nicht überleben wird. Am Montag soll ein neurologe kommen um festzustellen, ob sie hirntod ist.

Am abend des 5. Tages hatten wir zufällig ein Gespräch mkt einem pfleger. Er meinte die lungen arbeitet etwas besser als zuvor (Wert 35(was dieser wert genau ist weiß ich leider nicht )). Sie braucht aber trotzdem die Maschine zum atmen, aber die lunge würde trotzdem etwas besser als zuvor arbeiten. Desweiteren sagte der pfleger, dass wenn man die Patientin umzieht und sie dabei etwas rüttelt, also etwas ärgert würde sie auf den schlauch in ihrem mund, womit sie beatmet wird, beißen. Trotzdem gibt es keine reaktion in den auge, aber pfleger meinte die Pupillen seien schön rund. Zu erwähnen ist, dass die Patienten vor ca. 1-2 MONATEN an beiden augen mit ca. eine woche Abstand Katarakt-Operationen hatte. Der pfleger meinte, er ist auch gespannt was der neurologe amkommenden Montag sagen wird.

Heute ist der 6. Tag. Wir sind alle verzweifelt und möchten uns nicht wieder umsonst hoffnungen machen. Kann uns jemand hierzu aufklären, womit alles dieser verlauf zutun hat. Also was bedeutet dieser Befund, was steckt hinter diesem verlauf. Wir sind für jeder Information dankbar.

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