Das Klaviermodell von Gerald Koller - nur zur vorbeugung einer Suchtgefahr?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wer an einer Substanzabhängigkeit leidet, der muss erstmal zur Abstinenz finden, dann muss er lernen, mit dieser Erkrankung zu leben. Dazu gehört auch, mit Rückfällen (die einfach Teil der Erkrankung sind) umzugehen und diese zu begrenzen (Training Rückfallprävention). Hier ist erst mal eine Entwöhnung notwendig (stationär in einer Suchtklinik oder ambulant in einer entsprechend zugelassenen Einrichtung) und dann eine Suchttherapie bei einem Suchttherapeuten und/oder einem Suchtmediziner angezeigt. Manchmal ist es sinnvoll, auch psychische Erkrankungen, wenn diesen nach der Suchttherapie weiterbestehen (wie Depression, Angststörungen), die Rückfälle begünstigen können und die vielleicht sogar mit zur Krankheitsentwicklung beigetragen haben, zu bearbeiten, dazu ist dann eine anschließende ambulante Psychotherapie bei einem Psychotherapeuten notwendig.

Dessen ungeachtet erschließt sich mir dieses Klaviermodelle nicht. Warum nicht ein fundiertes soziales Kompetenztraining??? Oder besser: es gibt wissenschaftlich evaluierte Präventionsprogramme für suchtgefährdete Jugendliche, warum werden die nicht angeboten? Warum hetzt man Laien (Lehrer) mit Hausfrauenpsychologie auf die Jugendlichen, statt einen Sozialarbeiter reinzuholen, der zB in einer Projektwoche ein ordentliches Präventionsprogramm anbietet? Vermutlich vermeintlich zu teuer?!

Nein, dies greift nur zur Prävention. Besteht bereits eine Sucht, dann muss sich derjenige in fachlich kompetente Hände geben, entgiften, entziehen und dann möglichst eine Therapie machen. Hausfrauenpsychologie für die Mittelstufe greifen da nicht mehr.

Ah, dann muss ich das wohl korrigieren.. obwohl mir das jetzt auch eher logischer erscheint :/

Vielen dank !!

@Mozilein

Wenn ich das Modell richtig verstanden habe, geht es bei dem Modell darum, die Persönlichkeit der Schüler zu stärken, damit sie Drogen als "Hilfsmittel" zur Lebens- oder Problembewältigung gar nicht "brauchen". Das Modell setzt also weit vor der Sucht an - und ist auch nur da wirksam.

@genja

Naja, in meinem Buch war ja auch ein Beispiel. und bei der 6.Taste stand dann sogar "saufen". das ganze scheint mir eher komisch, deshalb bin ich von dieser methode nicht ganz begeistert. Wenn das verlangen nach was bestimmten wächst, dann wird niemand an das klaviermodell denken geschweige den einhalten. weil, man ist ja eh nicht süchtig, also kann ich das wohl auch genießen. Und dann hat man den salat

Hinweise Gehirn im Tank?

Hi,

Hab von descartes Gedankenexperiment und Gehirn im Tank gehört. Außerdem was über Quantenphysik gelernt und gemerkt, dass wir ja die Realität mit unseren Sinnen wahrnehmen, welches jedoch nur ein vom Gehirn interpretiertes Bild der Wirklichkeit ist. Also dass wir ja auch in ner Simulation sein könnten. So jetzt das Problem ich interpretiere in alles viel rein und deshalb dachte ich jetzt ich sei wahrscheinlich in ner Simulation oder eben Solipsistisch:

In my head in my mind war auf Platz 1 in den charts und kam meistens wenn ich nicht an solipsismus und Gedankenexperimente gedacht habe. Alle die ich kenne und gesagt haben es sei nicht so habe ich irgendeinen Zusammenhang zu einem Nlp festgestellt sei es natural language processing oder Neurolinguistisches Programmieren. Mein Therapeut, mein Kollege, meine Mama, meine Oma, mein Cousin. Weil alle entweder iwie mal von einem Nlp sprachen oder ich dass auf sie angewendet habe also die Augenbewegungshypothese: Meine Oma und Mama haben beide nach rechts geschaut als sie von meiner Geburt erzählt haben was laut nlp ne Lüge is und ja wie gesagt mein Kollege macht ein anderes nlp und mein cousin meinte auch mal was von der Augenbewegungshypothese und dann meinte meine mutter das sei Schwachsinn aber mein cousin hat schonmal was gesagt so sich dann etwas bewahrheitet hat und weil sie jetz wieder auf ihn zu sprechen und meinte er hat nicht Recht dachte ich dann er hätte doch wieder Recht.. Dann hat meine beste Freundin ne Jacke angehabr mit dark inside dachte Dann sie sei Innen drin was anderes und meine Eltern wussten erst nicht was sie antworten sollen, ob sie auf Hochdeutsch oder Deutsch denken. Also das sind keine Beweise dafür, dass ich jetzt wahrscheinlich in ner Simulation lebe?? Dachte ja das seien Hinweise auf ne Simulation und jetzt habe ich das gelesen und denke dann hatte ich Recht..Mein cousin, der mir das mit der Augenbewegungshypothese erklärt hat heißt übrigens Thomas und ein anderer der sowas zu mir meinte ich sei vlt was anders in Wirklichkeit heißt auch so?!! Außerdem meinte alle was von es sei als wäre ich süchtig nach diesen Theorien und Gedankenexperimenten und haben es mit Drogen verglichen. Warum die alle? Stecken die alle unter ner Decke und ich habe es aufgedeckt??

IST DAS EINFACH NUR SELEKTIVE WAHRNEHMUNG UND EINFACH IRGENDWELCHE ZUSAMMENHÄNGE SCHAFFEN?

Oh man, das ist doch alles zusammengereimt und hat nix mit Hinweisen zutun..... Man was geht in meinen Kopf vor...... Sagt mir ruhig dass ich Spinne.. also das erhöht jetzt nicht die Wahrscheinlichkeit, dass ich ein Hirn im Tank bin oder alle anderen und ich der Solipsist???

...zur Frage

Süchtig nach Videospielen. Helft mir!

Hallo Community!!

Ich bin 16, männlich und wie ihr seht, habe ich ein Problem. Ich bin süchtig nach Videospielen.

Ich weiß, der erste Schritt ist es, es zuzugeben. Nunja, das habe ich gemacht^^.

Ich beschreibe am besten mal, wie ich süchtig geworden bin und wie süchtig ich im Moment bin. Das ganze fing an, als ich vier Jahre alt war. Mein Vater hatte sich einen PC gekauft und dort Spiele installiert. Ich, voller Neugier, musste es natürlich auch einmal ausprobieren und ich war begeistert. Ich habe damals schon mehrere Stunden am Tag vor dem PC verbracht. Wir hatten damals auch einen großen Garten und ich war viel draußen. Das hat also keinen gestört, dass ich so viel gezockt habe.

Dann.. als ich 8 war, sind wir umgezogen. Der garten war weg. Der PC blieb. Dazu kam noch die Playstation von meinem Bruder. Nun verbrachte ich 6-7 Stunden pro Tag, während der Schulzeit und weit über 12 Stunden pro Tag in Ferien und an Wochenenden vor dem PC/ der Konsole. Interessant ist, dass meine Noten nicht darunter litten.

Als ich 13 war.. Das war der Höhepunkt. Ich habe es tatsächlich fertig gebracht, mehr als 8 Stunden pro Tag während der Schulzeit und fast 16 Stunden pro Tag in Ferien und an Wochenenden, vor Konsolen/ vorm PC zu verbringen. Das war auch mein Tief in der Schule. Versetzungsgefährdet, hieß es.

Heute.. Ich hab vor kurzem meinen qualifizierten Realschulabschluss gemacht. Das Zocken ist weniger geworden. "nur" 3-4 Stunden pro Tag. Allerdings wurde es durch Chatten, Youtube, etc.. ersetzt. Im Endeffekt, bin ich immernoch ca 6 Stunden vorm Rechner.

Mein Problem ist: Ich weiß nicht, was ich mit meiner Zeit anfangen soll. Zumal Ferien sind. Ich mache 2-3 Stunden täglich Kraftsport. Allerdings ist das nur ein Bruchteil meiner Freizeit. Außerdem bin ich sehr faul. Es kostet mich Überwindung mal was im Haushalt zu helfen, weil das Chatten ja "wichtiger" ist. Und Arbeiten finde ich (leider) auch nicht so toll, weil ich in der Zeit ja Zocken kann.

Ich weiß, ich habe ein Problem. Und ich weiß, dass ich was ändern muss. Das Ding ist, ich bin so aufgewachsen und es fällt mir daher besonders schwer was zu ändern =/

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?