Darf man unter 18 zum Psychologen für Erwachsene?

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Bei Psychologen kommt es sicher nicht zwingend so darauf an, sofern ein Psychologe bei dir auch sagen würde, dass er dich annimmt. Es ginge dabei ja um Diagnostik und / oder Beratung (zB Schullaufbahndiagnostik, Hochbegabung uä). Sofern ein Psychologe zB über die entsprechenden Testinstrumente verfügt, ist eine Spezialisierung nicht zwingend nötig (eigentlich gehört (wenigstens bei Diplom-Psychologen) zumindest die Diagnostik - natürlich außerhalb klinisch-psychotherapeutischer Bereiche - auch im Kinder- und Jugendbereich zur Ausbildung dazu).

Bei Psychotherapeuten sieht das natürlich ganz anders aus. Da benötigt der Psychotherapeut eine Zulassung (Fachkunde) in Kinder- und Jugendlichentherapie.

Es macht einfach Sinn, weil die sich darauf spezialisiert haben :-) Wenn dich ein anderer Psychologe nimmt warum nicht, wenn er es sich zutraut....

Soweit ich weiß darf man erst mit 18 Jahren zum Psychologen für Erwachsene.

Überlege doch mal ,ein Kinder und Jugend Psychologe ist doch auch nicht für Erwachsene Spezialisiert und deine Psyche ist doch eine ganz andere ,wie die eines Erwachsenen !

Aber natürlich darfst du dort hingehen- ob er dich aber Behandelt ist eine andere Frage !

Einnässen bei "älteren" Kindern? Auch tagsüber!

Ich passe seit einiger Zeit regelmäßig (auch nachts) auf die Töchter von Bekannten auf, da diese an einem Seminar etwas weiter weg teilnehmen. Ich habe das Ganze nun über Wochen hinweg beobachtet und würde jetzt doch gerne um Rat fragen.

Die jüngere Tochter - Ende September 5 Jahre alt geworden - wird oft mitten im Spiel plötzlich ruhig und bevor man auch nur ein Wort sagen, geschweige denn sie schnappen kann, hat sie Pipi in die Hose gemacht (sie trägt nachts noch Pampers, was ich in dem Alter auch noch tragbar finde - tagsüber jedoch nicht).

Beim ersten Mal als ich sah, dass ihre Hose richtig nass wurde, fragte ich sie, ob sie es zu spät gemerkt hatte, doch sie schaute mich ganz perplex an und schüttelte bloß den Kopf. Und dieses Einnässen mitten am Tag wiederholt sich nun nahezu immer mindestens 1x - oft sagt sie aber auch Bescheid und möchte, dass ich mit ihr auf die Toilette gehe.

Passiert es aber doch, scheint es sie weder zu stören, noch ihr peinlich zu sein. Wenn ich sie drauf anspreche, lacht sie sich schlapp und sagt "Ach Tinaaaa, das ist gar nicht schlimm. Ich kann doch eine trockene Hose anziehen". Wenn ich dann versuche ihr zu erklären, dass es doch viel besser ist das Pipi gleich aufs Klo zu machen und dass sie das ja auch kann, sagt sie nur "In die Hose geht doch schneller" - dass ich sie dann komplett umziehen und waschen muss, sieht sie nicht als Argument...

Ich habe die Mutter natürlich mit Nachdruck drauf angesprochen, doch diese lachte ebenfalls und sprach davon, dass "der ungeduldige Wirbelwind" es erst beherrschen müsste, wenn sie in die Schule geht - nun gut, darüber lässt sich streiten, aber ich bin nur der Babysitter und kann mich ja nicht da einmischen...

Doch jetzt ist mir noch etwas aufgefallen. Seit ich auch zu späterer Stunde bei den beiden sind, beobachte ich sie auch oft im Schlaf und nun ist es schon oft passiert, dass auch die Ältere (9 Jahre) in der Nacht einnässt. Sie wird davon gar nicht wach, es ist mir durch Zufall aufgefallen, weil ich nachts die Wärmflasche an ihren Füßen wegnehmen wollte, bevor diese ausläuft - tja, da war es schon nass, aber es war kein Wasser.

Ich habe sie dann geweckt um das Bett neu zu beziehen und sie umzuziehen und zu waschen - nicht dass sie noch eine Blasenentzündung bekäme. Sie erzählte mir dann auch, dass sie oft morgens "nass" aufwacht, aber die Mama immer sagt, es sei nicht schlimm... Also habe ich die Mutter nochmal angesprochen, was mir sehr unangenehm war, im Gegensatz zu ihr! Sie hielt es nicht für nötig mal mit einem Arzr zu sprechen, "das würde sie schon einspielen". Wie denn, wenn die Süße es gar nicht merkt?

Nach mehrmaligem Bitten MEINERSEITS kauften sie zumindest eine Silikonunterlage für ihr Bett, da ich sie sonst immer ins Elternbett legte.

Wie kann es sein, dass beide Töchter solche Probleme haben? Liegt es an der Einstellung der Mutter? Nach familiären Problemen sieht es nach außen(!) nicht aus, fragen will ich ungern! Kann ich dennoch helfen?

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