Darf ein Hausarzt btm verschreiben?

5 Antworten

Verschreiben darf der Hausarzt alles. Die Frage ist natürlich, inwieweit er sich tatsächlich auskennt, und inwieweit er das machen will.

Benzodiazepine sind schon sehr wirksam, aber eben auch gefährlich (fallen aber übrigens nicht unter BTM). Meine Frau hat so etwas mal im Krankenhaus über mehrere Wochen bekommen, und danach haben wir von der Hausärztin erfahren, dass man nach 10 Tagen körperlich abhängig ist. Meine Frau ist nie wieder davon losgekommen.

Wie ist es denn mit gängigen Antidepressiva? Vielleicht auch nur als Übergang bis zum Termin beim Psychiater. Der kann ja dann entscheiden, wie es damit weitergehen soll.

Welche Medikamente die Hausärztin verschreibt ist keine Frage des "Dürfens", grundsätzlich darf sie alle verschreiben.

Allerdings darf (muss) sie auch abwägen, welche sinnvoll / zeilführend sind - dass sie nicht einfach so starke Medis verschreibt, zeigt dass sie damit sehr gewissenhaft umgeht.

Sie hat Dir ja auch eine Überweisung geschrieben, da sie eine Therapie als erforderlich erachtet. Der Therapeut wird dann entscheiden ob eine medikamentöse Begleittherapie erforderlich ist - denn Medis alleine werden Deine Probleme nicht lösen.

Du mußt nicht unbedingt ein BTM haben. Es wäre sinnvoll eine Therapie zeitgleich zu beginnen.

Du kannst die Ärztin fragen warum sie das nicht verschreibt, Aber BTM sind Betäubungsmittel, was willst du damit? Möglicherweise hast du Depressionen, da brauchst du sowas nicht. Willst du den ganzen Tag im Bett liegen oder duselig sein nach solch starken Medikamenten? Deswegen bekommst du es auch wohl nicht.

Du kannst der Ärztin nicht vorschreiben was sie dir verschreiben soll. Das mußt du schon ihr überlassen.

Ich weiß bloß nicht wie ich damit anfangen soll, Medikamente vorzuschlagen ist meistens eine schlechte Idee. Aber ich kann dem Arzt genau schildern was los ist und eventuell auf das Benzodiazepin rüber gehen und sagen ich bin informiert und weiß dass es abhängig macht wenn man es immer nimmt und das es nur eine Notlösung sei. Aber ob es mir verschrieben wird. Mein Arzt weiß dass ich eine psychische Erkrankung habe und die Ärztin hat mich auch schon weinen sehen. Sie hat mir das Neurexan geschenkt, nicht verschrieben. Generell ist sie eine der nettesten Ärztinnen. Kann ihr ja sagen dass ich ein Termin beim Psychiater gemacht habe. Eventuell zeige ich der Ärztin das ich mich selbstverletzt hab. Obwohl sie mich stationär einweisen wollte. Ob ich ihr die Wunden zeige weiß ich noch nicht. Aber ich sage ihr das ich sorgfältig damit umgehe und es nur eine Notlösung ist um mit dem Problem umzugehen.

(Auf Benzodiazepine bezogen)

Kannst du überreden, manche Ärzte, oft seriöse, streuben sich aber davor.

Kannst den Arzt erzählen, dann du Erfahrung hast und darauf schwörst. Das du es verantwortlich verwendest und es bloß eine Ubergangslösung ist. Er wird dich schon auf die Nachteile hinweisen und versuchen es dir auszureden. Aber ein nächster Doktor ließe sich wieder überreden.
Es hängt naturlich von dem genauen Fall ab und die Verantwortung, die der Arzt damit eingeht.

Generell ist es nicht gut auf Abraten etwas vom Arzt zu verlangen, doch manchmal liegt es auch daran was du sagst/wie du redest. Wenn du nie ehrlich bist, schadest du dir natürlich. Aber das kannst du auch ohne Arzt, das weiß der auch.

Ich weiß bloß nicht wie ich damit anfangen soll, Medikamente vorzuschlagen ist meistens eine schlechte Idee. Aber ich kann dem Arzt genau schildern was los ist und eventuell auf das Benzodiazepin rüber gehen und sagen ich bin informiert und weiß dass es abhängig macht wenn man es immer nimmt und das es nur eine Notlösung sei. Aber ob es mir verschrieben wird. Mein Arzt weiß dass ich eine psychische Erkrankung habe und die Ärztin hat mich auch schon weinen sehen. Sie hat mir das Neurexan geschenkt, nicht verschrieben. Generell ist sie eine der nettesten Ärztinnen. Kann ihr ja sagen dass ich ein Termin beim Psychiater gemacht habe. Eventuell zeige ich der Ärztin das ich mich selbstverletzt hab. Obwohl sie mich stationär einweisen wollte. Ob ich ihr die Wunden zeige weiß ich noch nicht. Aber ich sage ihr das ich sorgfältig damit umgehe und es nur eine Notlösung ist um mit dem Problem umzugehen.

Kannst alles sagen, und dich um die Notwendigkeit informieren, sicher kennt ein Arzt auch alternative Notlösung, die weniger Risiken mit sich bringen. Musst dich nicht gleich nachhausr schicken lassen, wenn ein Azt sagt, nein. Aber du müsstest schon etwa abschätzen können wie notwendig etwas ist.

Wenn du das nicht kannst, kann der Arzt auch einfach nein sagen. Vermutlich willst du das, weil du schon sucht und verlangen hast, dann redet man sich das ein. Wenn du also schon letzten Monat welche hattest, dann ist ne Pause auch angebracht

BTM sind Schmerzmittel.

Benzodiazepinderivate machen schnell abhängig und werden deswegen nur sparsam eingesetzt.

Verschreiben können Ärzte beides.

Wenn man sparsam damit umgeht. Vielleicht sind das auch ein Placebo Effekt. Kann mir nicht vorstellen so richtig das ein Medikament tatsächlich beruhigend wirkt (hatte noch keine)

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