Darf ein Arzt einen Patient ablehnen und nicht mehr behandeln

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ein Patient muss auch mitarbeiten. Boykottiert er die Therapie ständig, dann kann ein ARzt die weitere Behandlung ablehnen. Das Leben ist kein Wunschkonzert. Manch einer geht zum Arzt und sag: mach mal! Aber so einfach ist es nicht!

Grundsätzlich ist ein Arzt nicht verpflichtet jeden Patienten anzunehmen. Er könnte die beispielsweise auch ablehnen, weil du ungewaschen in die Sprechstunde kommst.

Eine Ausnahme bilden Notfälle. Treten die sie ein, ist der Arzt verpflichtet zu handeln. Und das nicht nur innerhalb seiner Dienstzeiten und seines Dienstortes, sondern immer und überall, wenn er es erkennt und sich durch die Hilfeleistung nicht selbst in unzumutbare Gefahr bringt oder höherewertige Pflichten verletzen würde.

Ja denke ich schon, wenn er sagt: Friss nicht mehr so viel dann wirst du noch fetter" und du weiter frisst dann heisst das ja, das du dich den Anweisungen widersetzt, also....

Ja, darf er. Grundsätzlich sind Kassenärzte zwar verpflichtet Kassenpatienten zu behandeln, aber es gibt hier Ausnahmen: z.b. dann wann der Arzt keinen Platz mehr hat, der Paitent sich nicht an ärztliche Anweisungen hält oder sonst irgendwie das Vertrauensverhältnis beschädigt ist.

Der Arzt darf die Behandlung ablehnen (Notfälle ausgenommen), wenn "das Vertrauensverhältnis gestört" ist.

Die Beurteilung, ob ein Notfall vorliegt trifft im Regelfall der Arzt (für manche Patienten ist ja schon ein mehrtägiger Rückenschmerz ein "Notfall").

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