Chronische Blinddarmentzündung- OP erforderlich?

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In diesem Stadium sicherlich nicht zwingend erforderlich, aber Du tust Dir ja auf Dauer keinen Gefallen. Bei chronischer Entzündungsneigung würde ich auch sagen, eher weg mit dem Ding, brauchen tut es keiner aber es kann ´ne Menge Ärger machen. Su riskierst akute Entzündungen und wenn es ganz schief läuft u.U. sogar eine Blinddarmruptur (Riß). Das ist erstens extrem schmerzhaft (ich weiß, wovon ich rede) und auch ziemlich gefährlich, wenn diese nicht sofort behandelt wird.

Überleg´Dir also noch mal, ob eine OP vielleicht nicht doch auf Dauer der bessere Weg für Dich ist.

Wenn du sehr viel Pech hast und alle Symtome ignorierst, kann es zu einem Blinddarm Durchbruch kommen. Das kann dich dein Leben kosten ! Also lass das Ding rausmachen. Ist eher eine kleine OP und man ist bald wieder auf den Beinen. Sonst läufst du mit einer Zeitbombe in deinem Körper rum - wärst nicht die Erste die daran stirbt

Ich hatte auch eine chronische Blinddarmentzündung. Hatte mich operieren lassen. Was ich zu dem Zeitpunkt nicht wußte, ich war schwanger. Nichts passiert. Alles gut.

Da sie immer wiederkehrend ist, würde ich zu einer OP raten. Generell stimme ich immer einer Ernährungsumstellung zu, jedoch in dem Fall nicht. Blinddarmentzündungen gibt es schon solange es den Menschen gibt. So ist die Frage der Ernährung hier eher unwichtig. Der eingriff ist unkompliziert und von Kurzer dauer.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Ernährungstherapie/ Diätassistent i.A. am UKL Leipzig

Mach die OP! Damit ist nicht zu spaßen und sicher ist sicher. Es könnte ja sein, dass die Schmerzen noch schlimmer werden, je länger du wartest und wenn du die OP machst, hast du danach keine mehr.

lg CrazyUnicorn

chronische Gastritis - wie habt ihr eure Beschwerden gelindert?

Ich habe seit kurzem eine chronische Gastritis als Diagnose für meine ständigen Bauchschmerzen (seit ich 12 bin, jetzt bin ich 21) bekommen. Ich hatte vor kurzer Zeit die erste, schlimme, aktue Gastritis. Seitdem geht es nicht mehr weg, egal, was ich probiere (unter ärztlicher Aufsicht). Ich habe schon einen Monat lang versucht täglich Säureblocker zu nehmen, der Arzt hat dafür die nötige Anweisung gegeben. Dann brachte das nichts, die Gastritis wurde nach kurzer Zeit wieder akut. Er empfahl mir B-Vitamine und Vitamin C und gab mir Tabletten, weil ich auch dauerhaft erschöpft und müde bin. Durch die Tabletten ist die Müdigkeit besser, wenn ich sie täglich nehme, also da ist jetzt alles super. leichten Eisenmangel hatte ich auch, wofür ich für 1 Woche Tabletten bekam. Ansonsten ist mir, weil ich kaum etwas esse, ständig schwindlig und ich fühle mich teilweise (vor allem circa 15-30 min nach dem Essen) etwas zittrig und habe teilweise Angstgefühle (mein Magen rumort und blubbert dann richtig stark, alles fühlt sich an, als würde es innerlich brennen). Iberogast hilft dann unmittelbar danach, aber nur für kurze Zeit.Nur der Magen macht mir immer noch täglich zu schaffen.

Ein Arzttermin ist ausgemacht, aber hat vielleicht hier auch jemand eine chronische Gastritis und ein paar Tipps für mich? Egal was ich esse (ich achte auf viel Vitamin C im Alltag also auch basisches Obst und Gemüse) oder trinke (trinke aktuell nur Wasser und vielleicht Mal einen Saft mit viel Wasser gemischt), aber jedes Mal habe ich danach Sodbrennen, ein Druckgefühl im Magen und am schlimmsten ist es, wenn ich nüchtern bin. Stress habe ich leider auch täglich, das spielt wahrscheinlich auch viel mit ein.

Habt ihr vielleicht Tricks, wie ihr eure Symptome lindern konntet oder eine spezielle Ernährung etc?

Es soll hier natürlich keinen ärztlichen Rat ersetzen, den hole ich mir nochmals. Vielleicht gibt es ja andere Betroffene, die ihre Krankheitsgeschichte oberflächlich teilen möchten :) es schränkt mich im Alltag echt stark ein

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