CHIRURGIE vs. ANÄSTHESIE!

3 Antworten

Hey,

von vielen wird die Anästhesie immer als sehr langweilig betrachtet. Ist sie überhaupt nicht; Sie ist wesentlich besser für ein Praktikum geeignet, als die Chirurgie. Machst du ein Praktikum in der Anästhesie, bekommst du hauptsächlich Einblicke in den OP, die Notfallmedizin und die Intensivmedizin. Abhängig davon wie alt du bist und wo du wohnst, ist es möglich, dass du im Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) mitfahren darfst. Die Chirurgie, ist zwar an sich interessant, allerdings kannst du da kaum was machen. Natürlich kannst du den Chirurgen im OP beim arbeiten zu gucken, aber ich selbst, hab das als extrem langweilig gesehen. Das ist nunmal nicht wie im Fernsehen, dass du von oben auf den Patienten schaust und, dass die OP nach 15 Min. fertig ist. Meine erste OP hat 4 Stunden gedauert. War eine Tracheotomie, mit Lymphresektion und Tumorektomie im Gesicht. Du siehst rein garnichts. Die Chirurgen stehen immer in deinem Blickwinkel und versperren dir die Sicht. Du darfst ja nicht den sterilen Bereich berühen also musst du Abstand bewaren. Viele denken, dass der OP immer besonders toll ist, aber glaub mir: Ein Tag und du hast da keine Lust mehr drauf. (Als Praktikant!). Die Arbeit auf der Station ist nicht viel besser. Also ich rate dir definitiv in die Anästhesiologie zu gehen. Du lernst mehr, kannst mehr sehen und voralledem, siehst du die Chirurgen aus einem anderen Blickwinkeln. Im Fernsehen, werden die immer als "alleinige Retter" dargestellt, als wären die die einzig fähigen im ganzen Krankenhaus; arrogant und kühl. Das stimmt überhaupt nicht. In dem Krankenhaus wo ich war, haben die sich untereinander (mit den Pflegern und Anäst.) immer super verstanden und Scherze gerissen. Und man sieht einfach, dass die Anästhesie ein eigenständiges Gebiet ist, denn die Chirurgen wussten nicht besonders viel aus dem Bereich :b.

LG, MedicalJunior

Ich glaube nicht, dass du als minderjähriger Praktikant im OP dabei sein darfst. Ich als Patient würde des mit verbitten, dass ein neugieriges halbes Kind dabei steht, wenn ich betäubt und nackt auf einem Tisch liege.

Du merkst als Patient zu 90% garnicht, dass da ein "Kind" bei ist. Selbstverständlich tragen die auch Haube und Mundschutz, dass heißt, es ist so gut wie unmöglich zu sehen wie alt die Person ist. Er darf in den OP solange er älter als 16 ist. Es ist natürlich abhängig vom Bundesland.

@MedicalJunior

Was ist eigentlich mit der Würde des betäubten Patienten? Herrscht wirklich die Meinung vor, der merkt ja nichts, deswegen können wir mit ihm machen, was wir wollen? Einen Unbeteiligten Laien würde ich einfach deswegen nicht wollen, weil ich - auch wenn ich es nie erfahren würde - nicht Gegenstand eines Kneipengespräches sein wollte: " Dann haben wir die Alte aufgeschnitten. das hat gestunken. Ich hätte fast gekottz." oder ähnlich.

@Schuhu

Also ganz ehrlich, als ob Ärzte sich untereinander nicht darüber unterhalten. Ich glaube eher, du hast ein Wahrnehmungsproblem.

1) WER über dich spricht, ist im Endeffekt egal.

2) Hat das nichts mit Würde zu tun. Anfänger und Assistenten stehen genauso wie Praktikanten oder Oberärzte in einem OP.

3) Dass das nicht nach frisch gemähtem Gras riecht ist allen Beteiligten klar.

4) Du erfährst doch sowieso nichts davon, selbst WENN über dich gesprochen würde.

@Enthusiasmus

btw. da riecht garnicht. Wenn überhaupt der Kauter und der riecht nicht besonderes schlimm.

Darf ich. Ich habe Erfahrungsberichte gelesen, da durften das sogar 15-jährige. Und ganz ehrlich, was du sagst, ist völlig sinnfrei. Erst einmal hängt das nicht vom Alter ab, sondern von der Reife (Also: Nicht, ob ich im OP stehen darf, sondern ob du mich im OP haben willst). Wenn ein 30-jähriger Vollidiot drin stünde, hättest du bestimmt größere Bedenken. Nur weißt du eben nicht, ob ich ich bin oder ein 30-jähriger Vollidiot :)

Außerdem liegen meine Interessen wo anders, als auf deinem nackten Körper. Das, finde ich, ist schon sehr weit hergeholt :)

@Enthusiasmus

In NRW darfste generell erst ab 16 in den OP. Die meisten Krankenhäuser sagen aber, dass du erst ab 18 darfst.

@MedicalJunior

Ist ja komisch. Die Erfahrungsberichte, die ich gelesen habe, waren teilweise von 15-jährigen. Und die durften "sogar" (Wie das jetzt kommt xD) Haken halten.

Und die waren aus dem selben Bundesland wie ich.

@Enthusiasmus

Dann wünsch ich dir viel Glück, dass das passiert, aber sei nicht enttäuscht, wenn du nicht weiter als die Umbettschleuse kommst.

@Enthusiasmus

@Enthusiasmus: Es geht gar nicht nur um deine Interessen, sondern um meine Würde. Schade, dass in der Medizin die so gar keine Rolle zu spielen scheint. Ein dreißigjähriger Vollidiot hätte zumindest einen entsprechenden Beruf, also wäre professionell im OP und nicht aus Neugier und weil die Pathologen-Sendungen so schön gruselig sind.

@Schuhu

Ein großer Fan von Würde scheinst du nicht zu sein, wenn du hier gezielt sogenannte "KINDER" fertigzumachen versuchst und denkst, dass deine kleinen schriftlichen Angriffe jemandes Entscheidungen beeinflussen. In ganz Deutschland stehen Praktikanten im OP, jeder ist einmal Anfänger. Und nur weil du das offensichtlich nicht einsehen kannst oder willst, weil du denkst, du und deine Würde, ihr wärt was Besonderes, wird sich deswegen nichts ändern.

Der 30-jährige Vollidiot könnte auch Praktikant sein, schon mal darüber nachgedacht? Das war eine Anspielung auf deinen abwertenden Kommentar, in dem du mich als "Kind" bezeichnet hast.

@MedicalJunior

Deshalb dachte ich ja an Anästhesie :) Na ja, einen Versuch ist es Wert. Und eine Erfahrung ist es trotzdem, auch wenn ich nicht mit in den OP darf.

Und so eine Erfahrung wird sich jemand, der sehr von sich und seinen Ideen überzeugt ist, nicht nehmen lassen.

Auch wenn da manche Menschen versuchen, jemandem alles schlecht zu reden (Damit bist nicht du gemeint, MedicalJunior).

Das kratzt nicht mal an der Oberfläche meiner Pläne, sondern prallt direkt an ihnen ab.

@Schuhu

Außerdem geht es MIR schon um meine Interessen. Und wenn du die schlechtredest, dann geht mir deine Würde sonst wo vorbei. Du bist nicht der einzige Mensch mit Interessen, Wünschen und deiner so im Alltag leicht gebrauchten "Würde".

"ES geht GAR NICHT um DEINE INTERESSEN, SONDERN um MEINE WÜRDE".

Merkst du was? Ich finde, das klingt abfällig. Und ohne jemanden privat zu kennen, würde ich das Mäulchen nicht zu weit aufreißen :)

Wenn du keine guten Mediziner auszubilden versuchst, und das nur PASSIV, dann brauchst du von der Medizin überhaupt keine Gegenleistung bezüglich deiner "Würde" zu verlangen.

Reduziere du nur weiter die Medizin auf deine kleinen Pathologen-Sendungen, aber denk schön dran: Wenn du irgendwann auf 'nem OP-Tisch aufgeschlitzt wirst, könnte direkt neben dir ein kleines, unwissendes, böswilliges und lästerndes "Kind" gar nicht so weit weg von dir sein :)

Im Endeffekt wird sich durch DICH und deine WÜRDE in der Medizin nichts ändern, deshalb hast du diese Diskussion schon verloren.

DU und deine WÜRDE, ihr habt nämlich keinen Einfluss auf die Medizin.

@Enthusiasmus

Ich versuche niemanden fertig zu machen, sondern weise darauf hin, dass im OP ein Mensch liegt, einer der Ängste und Probleme hat, der deswegen dezent und empathisch behandelt werden will. Du schreibst ja selbst, dass es DIR um DEINE Interessen geht, warum soll es MIR nicht um MEINE gehen, sondern auch um deine? Wenn du von der Medizin wirklich nur OPs interessant findest, gehe ich davon aus, dass es wirklich eher das "gruselige Erlebnis" ist, als Interesse an Heilung von Krankheiten. Aber die richtige Haltung für einen Oberarzt hast du schon: Du hast wenig Ahnung von dem, was Menschenwürde bedeutet. Im Übrigen wird die Medizin auch nicht viel besser werden, weil sich ein Sechszehnjähriger als Oberpfleger verkleidet in den OP schleicht.

@Schuhu

Ich habe dir nur gesagt, dass das auf Gegenseitigkeit beruht. Wenn du es akzeptieren könntest, dass jemand dabeiSTEHT (er tut ja nichts. Er macht deine Angst weder besser noch schlimmer), dann kann dieser Mensch auch Mitleid mit dir haben.

Ich habe nirgends behauptet, dass ich nur OPs interessant finde. Wo du das herhast, weiß ich nicht. Ich habe gesagt, dass ich diese Erfahrung sammeln will. Es ist nicht jedermanns Sache, Blut zu sehen und Haut aufzuschneiden und so viel Verantwortung für ein anderes Leben zu tragen. Vielleicht ekel ich mich davor, vielleicht ertrage ich es nicht? Vielleicht ist es zu viel Druck? Ich will wissen, welches Gefühl ich habe. Nur so weiß ich, ob ich den richtigen Weg gehe oder ob ich mich umorientieren sollte, was meine Zukunft und meinen Beruf anbetrifft.

Ob eine Person mehr im OP steht hat für mich einfach nichts mit Würde zu tun.

Das ist außerdem keine "Verkleidung", sondern dient der Sicherheit des Patienten.

Und ob die Medizin durch mich einen Fortschritt erlangt oder nicht, kannst du jetzt ja ganz bestimmt nicht sagen :)

@Schuhu

Hallo Schuhu,

welchem Jahrhundert bist Du entsprungen?

Hast Du mal überlegt woher wir neue junge Ärzte kriegen sollen, wenn alle so reagieren wie Du?

Es gibt eben auch sehr ernst zu nehmende junge Menschen, die sich berufen fühlen, den Beruf Arzt auszuüben.

Vielleicht hast Du ja schlechte Erfahrungen gemacht mit 16jährigen, aber man kann nicht alle über einen Kamm scheren.

@IngaClaus

Danke für deine Unterstützung. Es ist schön, auch Zustimmung zu erfahren.

@Enthusiasmus

Aber gerne doch, und das auch noch von einer alten Frau (79).

Bleib so wie Du bist und verfolge Dein Ziel. DH :-)

@IngaClaus

Liebe IngaClaus, die junge Ärzte werden nicht aus Sechzehnjährigen Schülerpraktikanten rekrutiert. Ich bin halt nicht gerne ein Anschauungsobjekt. Dass Studenten, die ja immerhin etwas älter und reifer sind, das tun müssen ist mir klar. Dagegen werde ich mich auch nicht wehren.

@Schuhu

Woher holt man sich begeisterte Medizinstudenten, wenn es nicht schon im jungen Alter Interesse gibt? Wer fängt denn ein Medizinstudium an ohne zu wissen, wohin es führt? Holt man sich nicht in jedem Beruf Einblicke über das Berufsleben? Vielleicht hast du es ja so wie ein Hippie gemacht, aber es gibt noch Menschen mit klarem Verstand uns Systemen.

Ich sehe wieder, deine ach so intelligenten Gedankengänge führen ins Nichts. Alter und Reife stehen in deinem Hirn proportional zueinander. Da habe ich Nachrichten für dich: Die sind NICHT proportional.

Du WIRST dich nicht dagegen wehren? Tut mir ja leid für dich, aber du KANNST dich ja nicht mal dagegen wehren. AHHAHAHAHAHHAHAHA!

@Enthusiasmus

Dein Letzter Kommentar, lieber Enthusiasmus, weist dich wirklich als zukünftige Koryphäe der Zuwendung und Empathie aus. Du wirst bestimmt ein ganz berühmter Arzt. Und die Patienten werden dich verehren, weil du die Menschenkenntnis mit Löffeln gefressen hast.

@Schuhu

Ich nenne ein Beispiel, vielleicht verstehst du es ja dann.

Ein krebskranker Mensch wird sich einen guten Arzt, keinen guten Menschen suchen.

Begegnet er mir mit Respekt, respektiere ich ihn auch. Es beruht auf Gegenseitigkeit. Du kannst keinen Menschen ziellos angreifen und dann erwarten, dass er dich respektiert. Du hast mich natürlich als schlechten Menschen abgestempelt, aber du hast es nicht geschafft, in den Spiegel zu sehen und dir zu überlegen, wieso ich so auf dich reagiert habe.

Du hast ja deine Meinung zu meiner Person geäußert. Jetzt bin ich an der Reihe: Ich halte dich für stur, dumm und aggressiv. Du hast schlechte Erfahrungen gemacht und alle, die nicht deiner Meinung sind, sind böse, weil du dich gegen sie nicht behaupten kannst. Du erkennst alles als Angriff auf deine Würde an, dabei war es nur eine allgemeine Frage, bei der nicht nach deinen Gefühlen gefragt wurde.

Deshalb reagierst du auf meine Kommentare passiv aggressiv mit Ironie. Das kannst und wirst du möglicherweise auch auf diesen Kommentar hier machen. Du wirst dich vermutlich erst nicht entscheiden können, was du tun wirst.

a) Du könntest wieder darauf antworten, aber du wüsstest, dass du mir bereits sch_ißegal geworden bist, das heißt, du würdest zwar das letzte Wort haben, aber ein letztes Wort, das keinen interessiert, ist kein gutes letztes Wort mehr.

b) Du antwortest mir nicht, weil du eingesehen hast, dass a) vollkommen stimmt und du dir wie ein Id_ot vorkommen würdest, da dich eh niemand mehr beachtet.

In beiden Fällen wissen wir beide, dass du bereits verloren hast, deshalb: Egal was du tust - Ich beende hiermit die Diskussion.

Dir ist nicht zu helfen, und ich hoffe für dich, dass du niemals eine Operation brauchen wirst. Denn wer sich so gegen das "Unglück", einen Praktikanten mit drin zu haben wehrt, der bekommt das im Endeffekt ab.

Enthusiasmus.

@Enthusiasmus

Ja aber Ärzte im Praktikum und Auszubildende zum OTA und keine kleinen Schüler. Also vergiss es!!!!!!!!

@Enthusiasmus

Das lernst du alles im Medizinstudium. Mach erst ein mal ein Praktikum in der Krankenpflege, diese ist nämlich Pflicht. Im Studium ist Chirurgie ein Pflichtfach.

@IngaClaus

Ein Arzt im Praktikum ist was anderes. Aber kein kleiner Schüler. So etwas geht nicht.

minderjährige Azubis sind aber in Ordnung ??? Wenn eine OPTA oder ein(e) "Gesundheits- / KrankenpflegerIn in Ausbildung nicht volljährig ist im OP, dann sol das ein Problem sein ???

Sorry - Sie haben keine Ahnung von der Materie........

Es IST Jugendlichen möglich derartige Praktika zu machen. In der Chirurgie wird man in der Regel eher auf einer Station im Bereich der Pflege eingesetzt, da das "Stehen" am OP-Tisch mehr Wissen und Einarbeitung braucht, als die bei nicht vorausgebildeten Schülern angenommen werden kann. In der Anästhesie ist es in der Regel problemlos möglich im OP oder auf einer Intensivstation einen vielfältigen Einblick in die unterschiedlichen Bereiche der Medizin zu erlangen. Ein Berufserkundungspraktikum in der Anästhesie ist sinnvoll und auch spannend.

Daumen nach unten .. jnd sowas ist auch noch als EXPERTENANTWORT hervorgehoben !

Keiner sagt, dass Nicht-Experten mal zur Probe das Skalpell führen sollen .. aber wie bitte sollen Experten, also Chirurgen und OP Schwestern (weiss nicht wie das männliche Pendant genannt wird ) ausgebildet werden, wenn sie ncht im OP zusehen und assistieren dürfen am Anfang ihrer Ausbildung.

Du wirst nicht permanent im OP sein - die Ein- und Ausleitung gehört ebenfalls zur Anästhesie, und beides findet NICHT im OP statt. Dass dir Anästhesie langweilig vorkommt, kann etwas damit zu tun haben, dass du (noch) keinen tieferen Einblick hast.

Ich fand als Praktikant "damals" Anästhesie definitv als spannenstes Fachgebiet der Medizin - wesentlich besser als Chirurgie.

@MedicalJunior

Ich habe noch keine Erfahrungen sammeln dürfen. Was ich sage, basiert nur auf fremde Aussagen, die ich wohl irgendwann mal aufgegriffen habe ^^

Ja gut, das war mir bewusst, dass ich nicht den ganzen Tag im OP stehe... War unglücklich ausgedrückt :)

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