Burnout durch Mobbing! Rechte und Pflichten?

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Erst mal gut, dass du sowas ganz konkret zum Ausdruck bringst, wie es laufen kann wenn man sich seiner Arbeit zu sehr hingibt obwohl sie künstlich manipuliert wird mittels Mobbing. Sicher kann es der ein oder andere, je nach geistiger Beschaffenheit, aushalten oder damit umgehen, je nach dem in welchem Maße das Mobbing stattfindet. Burnout wird bzw. ist schon Volkskrankheit "numero uno" auf Grund des komischen Arbeitsmarktes und verschiedener Sparmaßnahmen und Privatisierungen. Auch stellt sich die Frage warum du gemobbt wirst, es hat alles seine Gründe. Was du tun solltest ist dir erstmal eine Auszeit ohne Stress zu gönnen, falls dass noch möglich ist und dir Stress nicht in Fleisch und Blut übergegangen ist. Der Körper lernt und lernt auch aus dem Stress. Gastritis (Magenentzündung, Gastro=Magen, Itis=Entzündung) sollte sie mal chronisch werden ist n übles Ding mit sehr unangenehmen Folgeerkrankungen. Du hast dich sicher belesen. Es könnte auch helfen die Arbeit nicht als das zu sehen was sie tatsächlich ist. Also ein Grundsatzdenken. Es geht ja nur darum Geld zu verdienen. Es sterben keine Menschen wenn du mal was falsch machst oder du den Job verlierst, das ist Sache der Ärzte ^^....Aber bevor du ein Fall für den Onkel Doktor wirst, schalte lieber 3 Gänge runter und mach einen auf Rastaman, im übertragenen Sinne. Gruß

sehr lieb von dir. :) auf rastaman habe ich jahrelang gemacht. bin sogar hin als ich 3wochen am stück ignoriert wurde, nichtmal gegrüßt. aber da es ja "nur" mein team ist, und ich mit dem rest super klarkomme, hatte ich noch kraft das durchzuhalten. augen zu und durch. ich glaube das hätte auch noch weiterhin geklappt hätte mein magen nicht dazuwischengefunkt.

wieso ich gemobbt werde hat zwischenmenschliche gründe. ich bin seit 10jahren da. mein team sonst fast komplett neu, mit leuten die sich mit allen mitteln aber wenig arbeit eine gute postion erarbeiten wollen. ich wurde schnell zur saklvin gemacht während die stundenlang päuschen machten etc. aber das ist ne andere geschichte. ich bin sicherlich nicht jedermanns liebling aber ich hatte in 7jahren keinerlei probleme mit meiner abteilung. obwohl neue kollegen kamen, alte ginge. aber diese leute sind wirklich sehr schlimm. und das sage ich nicht als mobbingopfer. alle haben probleme mit genau diesen leuten. nur ich bin halt die die direkt mit denen zu tun hat. deshalb beschwert sich auch kein anderer. nur ich tat das dann letztes jahr. und seitdem ist die qualität des mobbens nochmal stärker. aber dieser sache war ich mir schon vor der beschwerde bewusst. auch deshalb stand ich so über den dingen. schließlich hab ich mich ja beschwert. aber wie gesagt, nun will der körper einfach nicht mehr.

das ist sooooo unfair!

@green83

Es ist jedenfalls nicht unfair dass der Körper nicht will ^^...er wird schon Wissen was er braucht. Klar wollen alle eine möglichst hohe Position aber mit diesen Mitteln ist es evtl. schlimm, sollten sie auch diese Position erhalten, denn man bedenke was diese da oben anrichten können mit ihren dubiosen Taktiken. Man schiele doch mal rüber in die Politik. Ich sage mir immer, arbeite so viel zu kannst, nutze jede Möglichkeit zur Pause und lass die anderen Reden, natürlich musst du auch mal die Krallen zeigen und gleichzeitig Ignoranz/Gleichgültigkeit im gewissen Maße. Dann lebst eigtl. relativ ruhig....zumindest kann ich das sagen ^^

@Wepster

ich habe wirklich sehr lange versucht alles eher ruhig zu sehen. ich habe auch nicht den kontakt gescheut etc. problemtisch ist es aber, wenn die leute auch auf einen zugehen ohne ausweichmöglichkeit. ich kriege falsche vorgaben, keine infos etc. dann nützt die beste ruhe nix, wenn man durch solche sachen in fehler getrieben wird. was ich auch problemtisch finde ist, wenn die leute ohne unterlass reden. klar, lass sie reden. auch da sind es aber hauptsächlich lügen, die dann an mir kleben. die ohmacht gegen diese dinge macht einen einfach irgendwann kirre.

und wie ich schon schrieb, wäre ich sicher noch "cool" wenn der körper jetzt nicht stop gesagt hätte. das schwächte mich so richtig.

lustig ist ja, dass ich denen arbeitstechnisch nie gefährlich werden könnte. ich wurde eher so ausgeschlossen. von anfang an. ich passte denen nicht. bin nicht wie die. so wie der azubi zb oder viele andere. die luden jeden mist auf mir ab und ich machte den spaß lange mit. irgendwann wurds mir zu doof und los ging dieses theater.

echt traurig wie menschen drauf sind.

Hallo, ich kann Dir aus Erfahrung sagen, das mit Burnout nicht zu spassen ist. Ich war kurz vorm Burnout, weil ich zu viel Stress und zu viel Arbeit und wenig Schlaf und Freizeit hatte. Du machst das schon gut wenn du hergehst Stress abzubauen und in der Freizeit Dir etwas Gutes zu tun und wenn Du Dir alles von der Seele redest oder schreibst. Diesen Job würde ich allerdings an den Nagel hängen!

hallo

danke! mein mitgefühl, was du schon erlebn musstest. da bin ich ja gerade so richtig bei. :(

mit dem schreiben bin ich ja schon mal gut. :) nur mein soziales umfeld leidet auch schon seit monaten dadrunter. deshalb.... in den nächsten tagen werde ich sicher noch nicht ausgehen. aber ich will mich ja wieder dazu aufraffen und dann auch die möglichkeit dazu haben.

den job liebe ich eigentlich leider zu sehr. und es ist ein absolut sicherer job. ein teamwechsel wäre das beste, da ich mich mit anderen sehr gut verstehe. aber das haben die einfach nicht gemacht die chefs. :/

ich glaube ich werde die kommenden 2wochen durchziehen, zum ausruhen nutzen und dann ganz langsam mit allem starten. aber nach und nach. hab gestern noch ne weile rumgegoogelt und fest steht bei burnout: sich in ein cafe setzen mittag, ein spaziergang o.ä. ist drin. aktivitäten nach 22 uhr eher weniger. ja ich habe gelesen, dass es wohl tatsächlich ne zeitregelung gibt. also allgemein bei krankheiten ohne bettlägrigkeit. ich hatte aber eh nicht vor die große sause zu machen. mir ging es eher um 1-2 std. treffen mit guten freundinnen. einfach nur einen tee trinken und reden. aber halt nicht in meiner wohnung sondern unter leuten. aber ich weiß ja nichtmal ob ich das überhaupt machen würde jetzt in der zeit. wichtig ist nur zu wissen, was man dürfte, wenn...

es ist so schade, dass man solche menschen kaum belangen kann. dabei gibt es gegen einige eindeutige beweise. ich verstehe es nicht.

Solange du mit der Begründung gastritis krankgeschrieben bist solltest du mit dem HIntern zu Hause bleiben.

Burnout ist nicht gleich Burnout. Worauf dieses wirklich beruht und was die genauen Probleme sind wirst du in der Selbstdiagnose nicht herausfinden. Ebensowenig wirst du ganz alleine herausfinden, was du dagegen machen kannst. Lass dich von deiner Ärztin beraten. Nur etwas mehr Sport machen usw. helfen bei einem richtigen Burnout nicht.

Du brauchst für dich selbst Strategien die dich Stress abbauen lassen. Vorallem müssen die Ursachen erforscht und beseitigt werden.

Was bedeutet eigentlich mehr oder weniger Diagnose?

also es ist nicht so, dass ich nicht schon seit langem versuche mir helfen zu lassen. ich gehe seit monaten zur therapie. selbstdiagnose ist das also nicht. der burnout kommt definitiv von dieser ganzen angespannten situation. das ging ja über jahre, täglich. und ich ging hin, egal wie schlimm die lage war. sogar als mir der persorat rieht mich krankschreiben zu lassen bin ich hin. und jetzt ging es alles einfach nicht mehr.

natürlich weiß ich, dass es zb durch mehr sport nicht getan ist. und das da schon viel mehr dazugehört. ich meinte mit meiner aussage viel mehr, dass ich wieder anfangen wollte dinge zu machen, die mir freude machen und die ich durch den stress unterdrückte. das ist in meinen augen schon eine hilfe, um wieder lebensfreude zu erlangen. aber ist das nur eine von vielen hilfen.

"mehr oder weniger" bedeutet, dass ich mit solchen aussagen gerne vorsichtig umgehe, auch wenn sie mir gesagt wurden. vor allem da man heutzutage gerne schnell sowas als ursache angibt. ich gehe aber stark davon aus, dass mein thera und meine ärztin sich nicht irren.

natürlich bleibe ich im moment sowieso mit dem hintern im bett, weil ich noch gar nicht fit bin was zu tun. es waren eher überlegungen für die zukunft. was ist, wenn sie mich noch länger rausnimmt und die arbeitsstelle die diagnose burnout erfährt? welche gesetze gelten dann?

und wie sieht es aus, wenn die diagnose burnout auf der arbeit rauskommt, ich noch arbeiten gehe und dann mal ausgehen möchte. es klingt für mich einfach so als ob man durch die diagnose in eine schublade gesteckt wird. als ob man in zukunft auf alles achten und eher zurückschrauben müsste.

problematisch für meinen fall ist das alles eigentlich, weil ich wahrscheinlich gegen die mobber gerichtlich vorgehen will. wodurch dann auch letztendlich rauskommt, dass ich burnout habe. was ich eigentlich gut finde, weil die sich mal klarmachen sollen was die angestellt haben. aber wenn das diese sache die ganze zeit über einem schwebt und auch in relevanten situationen vllt von belang ist, will ich lieber nicht, dass die meine erkrankung erfahren.

@green83

Diagnose Burnout und weiterarbeiten geht auf keinen Fall. Damit würdest du dich selbst nachhaltig schädigen. Wenn du wegen Burnout krankgeschrieben wirst dann gilt das wie jede anderen Krankheit auch. 6 Wochen Lohnfortzahlung etc.

Das du gerichtlich gegen Mobbing vorgehen willst ist ein anderes Blatt. Da könnte dir im Bezug auf deinen Krankheit vermutlich nur helfen, wenn ein Gutachter bestätigt, dass es mit dem Mobbing zusammenhängt. Allerdings hat ein Burnout meist komplexere Ursachen als Mobbing.

Sobald du mit der Diagnose Burnout krankgeschrieben bist darfst du natürlich zum Sport oder auch mal dich mit Freunden treffen. Wenn du allerdings ein echtes Burnout hast wäre es sehr verwunderlich, dass du da jetzt schon Lust zu hast. Normalerweise ist es eines der Kennzeichen, dass man so schlapp und lustlos ist, dass man auch gar nichts lust hat.

@kati3015

die gerichtliche sache ziehe ich in erster linie deshalb in betracht, weil diese menschen ja nichtmal auf ihren eigenen chef hören. nicht mal auf den obersten. sogar die werden übergangen. eine anzeige wäre ein dämpfer. so meine vermutung. und das die mich mobben bekommen viele leute seit jahren mit. nur ob das abgesehen vom chef und persorat jemand bezeugen würde ist dir frage.

diesen zustand den du beschreibst hatte ich die letzten monate und habe ich ja jetzt auch noch. bin arbeiten gegangen, nach hause, auf die couch. soziale kontakte wurden nicht mehr gepflegt. ganz schlimm war mein zustand vor zwei wochen. hab die fenster verdunkelt, verkrochen und fernsehen geschaut. voller gedanken und ängste. ich hatte lust auf nicht und arbeiten ging da auch schon nicht.

und noch immer habe ich keine energie. sehen grauenhaft aus und würde am liebsten viel schlafen. aber ich will nicht weiter in diesen strudel gezogen werden. die chance sich aus einem tief zu ziehen ist ja oft, dass man sich erst übewinden muss. in meinem fall das mit den sozialen kontakten. das nächste mal wenn ich weggehe, wird das nicht voller vorfreude passieren. hab mich letztes jahr schon zwingen müssen (einmal klappte es) und auch diesmal wird es so sein müssen, damit der motor wieder in gang kommt.

dass bei mir jetzt erst burnout festgestellt wurde liegt daran, dass ich vieles immer lockerer dargestellt habe, weil ich es auch sah. ich war voller energie, wollte kämpfen. und so kam ich auch rüber.

diesmal aber stand ich dazu, dass ich nicht mehr kann und fertig bin. ich spielte der ärztin nichts was vor als ich mit dem magen hin bin. wahrscheinlich bin ich schon länger ausgebrannt als ich weiß. aber irgendwie war der kopf immer stärker. nun hätte ich am liebsten einfach nur ruhe, aber ich bin weiterhin auf daueranspannung. habe angst vor der arbeit.

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