Es geht um Burn out. Wielange dauert die Heilung?

5 Antworten

Das hängt ganz von der wiederstandskraft der betreffenden Person, sowie von der Anzahl der Belastungen ab. Ein burnout rein durch die selbstverzehrung über die nichteinhaltung von Bedürfnissen ist meiner Meinung nach recht schnell überwunden. Wenn mobbing die erstursache ist, und daraufvolgend die Unmöglichkeit zur Flucht und sich hieraus eine Kettenreaktion entwickelt, dann wird es heftig und auch länger dauern hier wieder heraus zu kommen. Ohne Hilfe von aussen wird es aufgrund der Dynamik eines solchen verlaufes für den einzelnen dann unmöglich. Zumal hier Traumatisierungen stattfinden die rückwärts nicht so leicht zu durchbrechen sind. Das größte Problem ist hier dass der Gesetzesgeber bei mobbing KEINE wirkliche möglichkeit an die Hand gibt wie der einzelne Gerechtigkeit erfährt. Daher ganz wichtig, HILFE VON AUSSEN HOLEN, SO SCHNELL WIE MÖGLICH! Dann ist der genesungsprozess auch sehr kurz. ;)

ES gibt eine gute Regel zum Burnout, die ähnlich jeder Sucht ist. Ex-Raucher sind anfällig für den Rückfall, Alkoholiker sind ihr Leben lang Alkoholiker, wenn auch trocken.

Burnout bedeutet in allen Fällen mehr auf sich zu achten und die Balance zwischen Belastung und Regeneration wieder zu erlernen. Im akuten Fall ist Belastung fast unmöglich ohne das körperliche und psychische Symptome auftauchen, die einen in der Lebensqualität einschränken. Ich habe noch von keinem Burnout-Fall gelesen, der sich unter 6 Monaten erfolgreich regeneriert hat. Nicht selten stehen sich Burnout-Patienten im Heilungsverlauf selbst im Weg, denn sobald es ihnen besser geht, verfallen sie in alte über Jahre erlernte Verhaltensmuster. Burnout heisst immer sehr hart an sich und seinem Verhalten zu arbeiten.

Ach ja das berühmte Burnout Syndrom. Man muss sich das wie ein Fahrzeug vorstellen dass keinen Treibstoff mehr hat. Man muss immer aufpassen, dass etwas im Tank ist. Ansonsten bleibt man stehen. Das ist jetzt etwas metaphorisch ausgedrückt aber im Großen sieht das so aus. Unser Treibstoff hängt von vielen Faktoren ab, die wir nicht an der Tanke nebenan bekommen, sondern in unserem Alltag verteilt aufsammeln müssen bzw. vom negativen fernbleiben sollten. Stress, Umwelt usw. Man muss seinen Körper in eine Balance bringen (was nicht leicht ist) damit wir "gesund" funktionieren. Regelmäßige Tests durchführen helfen individueller an bestimmten Baustellen zu arbeiten und bestimmte Bereiche im Visier zu haebn. Frau Dr. Sorina Kunert, sie ist Ärztin für präventive Medizin in Berlin und ist berühmt für ihre natürlichen Heilungsmethoden. Sie erklärt auf Ihrem Blog zum Beispiel was ein Burnout ist, wie es entsteht, wie die Symptome aussehen und welche Maßnahmen gemacht werden können. Wen das interessiert, hier ein Link zu ihrer Webseite. http://praeventive-medizin-berlin.de/burnout-mitochondrienmedizin/

Hallo! Diese Frage ist relativ schwierig zu beantworten. Ich will es mal versuchen: Das Burnout ist keine Krankheit wie Schnupfen oder ein gebrochenes Bein. Bei normalen Krankheiten kommen und gehen die Symptome. Doch bei psychischen Krankheiten wie Burnout nicht. Es kommt, es wird besser, es bleibt für immer. Es kann dem Burnout-Kranken zwar gut gehen, aber es kann immer wieder ausbrechen. Auf eine Klinik kann man sich eigentlich gut verlassen, doch sie versichert keine 100% Heilung. Burnout ist hinterhältig. Es zerstört die Menschen von innen so sehr, das sie sich nie wieder erholen. Man wird vom Beruf natürlich krank geschrieben, doch den Meisten ist es peinlich, vor den Anderen eine psychische Krankheit zu offenbaren. Ich hoffe ich konnte helfen! Deine Firebat

Hallo, zwar etwas spät aber dennoch, ich bin selbst betroffener und bin seit 18Monaten Arbeitsunfähig, ob eine Heilung eintritt ist nicht gewährleistet, kann sogar dazu führen, dass man in Rente gehen muss, da die Arbeitsfähigkeit für 3 Std. oder mehr täglich nicht wiederhergestellt werden kann. Eine komplette Heilung gibt es laut Neurologen,Psychiater,und Therapeuten nicht, ist wie bei anderen Suchtkranken, es kann immer wieder zu einem Ausfall (Zusammenbruch) kommen, wobei der Auslöser ein ganz einfacher im Alltag auftretender Punkt sein kann.

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