Brustkrebs?

4 Antworten

Eine Chemotherapie wird (nur) dann empfohlen, wenn es bestimmte "Risikofaktoren" gibt/gab.

Beim Brustkrebs kann das u.a. sein:

  • grosser Tumor
  • Tumor mit mehreren Herden (jeder einzelne kann auch rel. klein sein)
  • hohe Wachstumsrate ("Grading"), insbesondere G3
  • Keine oder nur geringe Hormonrezeptoren des Tumors ("triple-negativ")
  • genetischer Test, der einen deutlichen Vorteil durch die Chemotherapie erwarten lässt (Verringerung des Rezidivrisikos).

Das alles wird im Rahmen einer Tumorkonferenz - teils mehrfach - besprochen und abgewogen.

Wenn die Brust nicht entfernt wurde, wird sehr wahrscheinlich auch eine Nachbestrahlung der Brust empfohlen werden - oder wurde bereits empfohlen. Diese reduziert das Risiko eines Lokalrezidives (=erneutes Auftreten des Brustkrebs in der gleichen Brust) deutlich.

Die aktuelle Leitlinie (auch eine Variante für Patienten) kannst du hier runterladen / nachlesen, dort gibt es weitere Details.

https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/032-045OL.html

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Das macht Sinn. Solange nur eine einzige Metastase im Blut vorhanden ist kommt es zu einem Rezidiv und zu einer Metastasierung.

Und je jünger die Menschen sind desto schneller und aggressiver streuen die Tumore..

LA

Selbstverständlich macht das Sinn. Die Gefahr einer Wiedererkrankung ohne Chemo ist um ein Vielfaches höher als mit.

Glaubst du wirklich. Das du hier eine vernünftige, Professionell hinterlegt Antwort bekommst?

Jeder da Hilft, sollte weggeschlossen werden.

Wenn man sich mit einer Diagnose nicht anfreunden kann. Holt man sich eine Zweite ARZT Meinung ein.

Schließ du dich mal lieber weg! 😂

@Kittyhawkins

Jung, süß und keine Erfahrung. Ich hab ne Mutter die hat ne Großmutter. Das haben wir alle ABER

Jede ihrer Kinder Enkel jede meiner Cousinen Groß/Groß Groß/Groß Groß Groß Cousinen hat Brust/Gebärmutterkrebs. Das sind bisher 53.

Der jüngste der zurückblieb war 8.

(im übrigen der Smiley lacht, passt also absolut nicht)

@MarSusMar

Ich bin 45, habe eine medizinische Ausbildung und eine Krebserkrankung überstanden.

Komm mal klar bitte!

Und dann erklär mir mal bitte, wieso du mit deiner Famuliengeschichte nicht in der Lage bist, die Frage zu beantworten! Das wüsste ich mal gerne!

@Kittyhawkins

Dann Glückwunsch oder dein Foto ist Älter...

Ich werde den Teufel tun, als aus meinem Familiengenen /Geschichten irgendwelche Schlüsse für Fremde zu ziehen. Das wäre psychologischer Todschlag. (der letzte Satz) Genau daher hab ich ihr dass nicht direkt geschrieben.

Ich hab Epi und bin die einzige, die sich erfolgreich gegen Krebs während der Gebährfähigen Phase gedrückt hat. Und dazu werde ich auch hier nicht fragen, was, wieso, weshalb, warum, dafür hab ich meinem Epiprof an der Uniklinik.

Das du eine med, Ausbildung hast, sieht man deinem Forennamen blöderweise nicht an. Aber auch nur Schwester, ich hoffe zu mindestens beim Onkologen.

Wieso sollte der Fragesteller KEINE "vernünftige" und "professionell hinterlegte" Antwort erhalten?

Ist es hier ausschließlich "Kindern" erlaubt, zu schreiben? - Wußte ich noch nicht.

Jeder da Hilft, sollte weggeschlossen werden

Und weshalb vertrittst du diese - autoritäre - Ansicht?

Was z.B. gefällt dir an meiner Antwort zur Ausgangsfrage nicht?

@beamer05

Wer schreibt von Kindern?

Das Wort habe ich nicht willentlich im Text?

Weil das Risiko, zu hoch ist. Das der FS sich an etwas klammert, weil ihm das Besser gefällt, als sich auf die Arzt Meinung verlässt. Nofalls fragt man einen zweiten oder dritten Aber ein anonymes Forum ist genau so falsch zur Med. Hilfe Findung wie das Internet an sich.

@MarSusMar

Der Fragesteller kann ja gerne eine oder mehr weitere ärztliche Meinung einholen - und die ausführliche Grundlage ärztlicher "Meinungen" habe ich zusätzlich verlinkt (Leitlinien).

Und genauso wie die anonymen Selbsthilfeforen ist hier zu fragen doch völlig legitim.

Wie so oft, benötigt man halt ein wenig Medienkompetenz, um bei den erhaltenen Antworten die "Spreu vom Weizen" zu trennen.

Wer diese allerdings nicht mitbringt, kann genauso Dr. Goooogle befragen ;-)

@beamer05

Googlen ...Dann hat er es wenigstens allein gemacht nicht andere für ihn.

Auch an dich hast du Akteneinsicht? gerade bei einer Chemo spielt soviel rein.

@MarSusMar

Gerade weil ich -selbstverständlich- keine "Akteneinsicht" habe, ist meine Antwort so formuliert, wie sie eben dort steht. Nochmal: WAS GENAU hättest du daran zu kritisieren?

Fachlich zutreffend und eben NICHT auf den (im Detail natürlich nicht bekannten) Einzelfall zugeschnitten + Sinnvolle, seriöse Quellen zum weiterlesen.

@beamer05

Du gehst davon aus, das ich deine Antwort gelesen habe? Nein habe ich nicht. Schon aus Prinzip nicht.

Wenn du das Risiko tragen willst bitte, ich bleibe Dabei. Das sollte FS mit einem Onkologen besprechen.

Es ist kurios das Gerade bei einem So massiven Problem nicht wie sonst, nur einer was anders schreibt, als Geh zum Arzt. Meist ist es genau andersrum 90 % sagen/schreiben geh zum Arzt.
Da könnt ihr zwei euch ja glücklich heißen. Euch getroffen zu haben.

@MarSusMar

Akteneinsicht ist ganz sicher nicht erforderlich, um eine solche Frage zu beantworten. Die Chemotherapie oder Bestrahlung nach erfolgreicher Tumor-OP wird jedem Patienten nahegelegt, um sein Wiedererkrankungsrisiko zu minimieren. Da kannst du deine 53 Tanten und Großtanten gerne mal nach fragen.

Ach ja und mein Profilbild zeigt Kitty Hawkins, nicht mich. 🙄

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