Brille bereits im Kleinkindalter - wird die Sehkraft dadurch schlechter?

5 Antworten

Nein natürlich nicht, man versucht zu verhindern, dass das Kind noch schlechter sieht. 

Im Grunde geht es da ums Schielen.

Eins muss mal ganz klar gesagt werden: Eine Fehlsichtigkeit ist keine Krankheit und kein Makel, sondern nur eine biologische Unregelmäßigkeit der Natur. Augen sind nicht "schlechter", wenn sie fehlsichtig sind. Durch das Tragen einer Brille können sich die Augen auch nicht "verschlechtern". Die Augen können sich durch verschiedene Einflüsse verändern (z.B. Wachstum bei Kindern) und damit ändert sich auch die Fehlsichtigkeit. Das kann auch durch eine Brille nicht beeinflusst werden. Eine Brille gibt dem Menschen, der sie trägt, jedoch mehr Lebensqualität und Sicherheit.
Bei einem Kleinkind sollte man auf guten Sitz, gute Anpassung der Brille, Kunststoffgläser, Federscharniere und eine etwas robustere Ausführung achten. Auch das Aussehen spielt eine Rolle, vor allem, wenn das Kind schon etwas älter ist. Lass dich am besten vom Optiker beraten.

Fast richtig. Bei Kleinkindern hat das Tragen der Brille einen Einfluss auf das spätere Sehen und das ist in meinen Augen definitiv ein gesundheitlicher Aspekt. Kinder müssen erst lernen richtig zu sehen. Wird ihre Fehlsichtigkeit nicht durch eine Brille behoben kann das nicht passieren und es kommt zu irreversiblen Schäden. Also bitte immer drauf achten, dass die Brille regelmäßig getragen wird und die Werte regelmäßig vom Augenarzt kontrolliert werden.

Wieso schlechter? Unser Sohn hat mit 6 Wochen seine erste Brille bekommen. Bei uns im Krankenhaus haben Sie mit 8 Tagen ein Screening gemacht und da hatte er 8 un 9 Dioptrin. Jetzt ist er 3 Jahre und hat auf beiden Augen nur noch 3,75. Also von wegen schlechter werden. Es hilft ja auch das Sehvermögen zu festigen und passiert in den ersten 12 Lebensmonaten. Was da nicht geht, geht nimmer mehr.

Fast richtig. Im ersten Lebensjahr werden Tatsächlich die Grundlagen fürs spätere Sehen gelegt und was dann nicht passiert ist passiert auch nicht mehr. Aber auch die nächsten Jahre sind wichtig. (Will dich nicht kritisieren, sondern nur verhindern, dass die anderen denken “okay mein Kind ist jetzt älter als 12 Monate, jetzt ist es egal “ ;-))

Ich habe meiner Tochter die Hornhautverkrümmung in die Wiege gelegt, wie man so schön sagt, sie hat sie auch mit vier Jahren bekommen. Aber es gibt heute so schicke Gestelle und auch viele Kids die eine Brille brauchen, da ist es nicht mehr so schlimm mit der Hänselei,wie als ich Kind war. Aber Kunststoffgläser sollten es schon sein, sind leichter und auch bruchsicherer. Am Anfang waren wir alle zwei-drei Wochen bei Fielmann, da meine Tochter sie ständig kaputt gemacht hat. Ist außerdem bei den dann kostenlos. Ein bisschen verschlechtert haben sich die Augen dann auch, aber erst als sie in die Schule kam. Ich denke es hat damit zu tun wie einerseits die lichtverhältnisse sind und sich die Augen anstrengen müssen. Viel Glück!!!

vor allem, brauchen schielende Kinder im Kleinkindalter die Brille, weil sie sonst lernen, nur ein einziges Auge zu benutzen und was das andere auge sieht, wird vom Gehirn nicht mehr registriert (z.B. wenn ein Auge sehr viel schlechter sieht als das andere). Ich kann also dadurch, dass ich mit Hilfe der Brille beiden Augen die Chance gebe, gut zu sehen, auch das Schielen vermeiden. Und wer will schon, dass das eigene Kind schielt?

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