Brauche Hilfe DRINGEND! Operation

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das ist ein schwierige Situation für dich. Ich bin kein Mediziner und selbst, wenn ich einer wäre, könnte ich das nicht beantworten. Denn niemand weiß das wirklich. Nach meiner Beobachtung ist die OP nicht unbedingt das größte Problem, sondern die Zeit danach, die Genesungsphase.

Habe Vertrauen! Wenn die Zeit noch nicht gekommen ist, deine Uroma sich noch einiges vom Leben verspricht oder erwartet. Dann wird alles gut werden.

Andererseits akzeptiere es, auch wenn es dir noch so schwer fällt, wenn sie gehen will. Das ist eine der schwersten Lernprozesse des Lebens. Vor allem, wenn man einen geliebten Menschen nicht mehr haben soll. Ist das nicht lieblos? Oh nein. Es ist vielmehr ein Zeichen echter Liebe, wenn man einem Menschen diesen letzten Willen lässt. Denn - nur - deine Uroma darf diese Entscheidung treffen. Und sie dann gegebenenfalls gehen zu lassen, ist der vielleicht größte Liebesbeweis.

Was auch kommt, freue dich und sei dankbar, für die Zeit, die ihr zusammen wart und noch miteinander verbringt.

Du hast die Kraft, die Situation auszuhalten, und ich wünsche dir die Weisheit, dich angemessen zu verhalten.

Wenn die Ärzte zu große Bedenken hätten, würden sie keine OP machen. was aber oftmals passiert bei so Alten Leuten, dass sie nicht wieder auf die Beine kommen und Bettlägerig werden.

Hallo, bitte entschuldige meine Rechtschreibung. Tippe vom Handy aus. Ich (45 Jahre) hatte am 14.10. einen OSHB. Ich war 9 Tage im Klinikum, direkt in die AHB. Meiner Erfahrung nach ist die Qualität der REHA bzw. AHB ganz entscheidend vor allem bei älteren Menschen wie es weitergeht. Tötlich ist ein "verhätscheln", sich also zu jedem Termin im Rollstuhl vom Pflegedienst karren lassen - NO NO NEVER. Ab auf die Krücken, auch wenn's schmerzt. Aber zu Hause hab ich auch kein permanentes Personal oder eine Behindertengerechte Wohnung. Ich kann jetzt erst, obwohl ich sportlich bin, nach 9 Wochen langsam den Fuss wieder voll belasten. Aber die Sehnen sind verkürzt, dir Muskeln verkümmert. Faustregel 1:3 (1=Zeit der Nichttätigkeit, 3=Zeit zum Muskelwiederaufbau). Bei mir also 27 Wochen. Und ich bin bewegungsgierig. Viele Ältere gewöhnen sich flux ans Nichtlaufen müssen. Daher die späteren Probleme. Ich kenn Deine Uromi nicht. Wenn sie aktiv ist, packt sie das, ansonsten tritt sie Urenkelhaft in den Hintern. Viel Erfolg und liebe Grüße aus Regensburg.

Bernd

Lass sie in der REHA nicht alleine und sprich mit dem Arzt und auch Therapheuten...

Risiken mit 88 bestehen, kein Zweifel. Meine eine Oma ist mit 91 gestorben, die andere mit 78. Wenn die Zeit abgelaufen ist, dann ist es eben soweit. Falls es der erste Todesfall in Deiner Familie sein sollte, ist das natürlich schlimm aber der Tod gehört zum Leben wie das Leben selbst.

Hallo,

vor fünfzig Jahren war ein Oberschenkelhalsbruch oft eine häufige nachträgliche Todesursache. Heute wird dieser Bruch erfolgreich operiert.

Hier

Auch wenn nach einem Oberschenkelhalsbruch die Chance auf Heilung sehr gut steht, können trotzdem Komplikationen auftreten. „Medizin funktioniert nicht ohne Komplikation“, sagt Smektala. Bei zwölf Prozent der Patienten in Deutschland kommt es nach der Operation infolge eines Oberschenkelhalsbruches zu Folgeerkrankungen, wie Blasen- oder Lungenentzündung und Thrombose.

„Deshalb ist es wichtig, dass verschiedenen Fachrichtungen eng zusammen arbeiten“, sagt Smektala. Unfallchirurgen, Anästhesisten, Altersmedizinern, Krankengymnasten und der soziale Dienst müssen sich absprechen, um die Anforderungen der Alterschirurgie bewältigen zu können.

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Der Oberschenkelhalsbruch an sich ist doch gar nicht die Todeursache sondern die Vorerkrankungen oder unfähiges bzw. überarbeitetes Personal in den Krankenhäusern. Durch Frühmobilisation und die Grundsätzlich durchgeführten Prophylaxen konnten Thrombosen, Harnwegsinfektion, Lungenentzündungen etc. so gut wie ausgeschlossen werden.

1 von jogo 66 , am 31.08.2009

Es ist auch wichtig, dass sturzgefährdete Menschen eine Hose mit Protektoren tragen.

2 von KARIN BECK , am 25.10.2009 um 12:34

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Das Problem ist oft, daß heute die OP-Patienten zu früh aus dem Krankenhaus in die Reha entlassen werden (Krankenhäuser werden von den Krankenkassen angeleitet die Patienten möglichst frühzeitig zu entlassen). Wichtig ist Deine Oma zu besuchen, sie bei der Genesung zu unterstützen, Präsenz im Krankenhaus zu zeigen, und mit dem Hausarzt Deiner Oma zu "arbeiten".

Wichtig ist auch zu überlegen, wie es für Deine Oma weiter geht nach der OP und die Reha, vielleicht kann sie für eine gewisse Zeit (Übergangszeit) bei euch weilen, um sich weiter zu erholen. Es ist auch wichtig die Wohnung Deiner Oma so zu einrichten, daß sie möglichst alles leicht machen kann, daß es weniger Möbel gibt, daß sie ein elektrisch betriebenes Bett bekommt um leichter aufzustehen, daß ein Pflegedienst ihr bei der Morgenwäschen hilft, für sie einkaufen geht, usw..

Darauf achten auch, daß Deine Oma die notwendige finanzielle Unterstützung (Pflegestufe) bekommt, um so lange wie mögich in ihrer vertrauten Umgebung bleiben zu können.

Gruß, Emmy

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