Bonus für Zahnersatz wird nicht gewährt, warum?

5 Antworten

Nicht nur das, ab 2012 beginnt eine neue "Wartezeit", so wie ich es hier lese:

Wer die vorgeschriebenen Termine nicht wahrgenommen hat, kann auf die Vorteile des Bonusheftes nicht zurückgreifen, die Bonusregelung gilt nicht mehr. Dann muss man sozusagen von vorne anfangen und fünf Jahre lang warten (und regelmäßig die Zahnarzttermine einhalten), bis man wieder Anspruch auf die Bonus-Zuschüsse hat.>

http://www.kzbv.de/bonusheft.39.de.html

Relativ einfach. Dein Bonusheft ist nicht lückenlos geführt und somit beginnen die ersten fünf Jahre wieder mit dem Jahr 2012. Auch aus Kulanz wird es keine Abweichung von dieser Regelung geben.

Denke mal das es nichts nützen wird. Dein Bonusheft ist nun mal nicht vollständig.

Das nächste Gespräch führe ich dann mit der Krankenkasse, mir ist schon klar das es Regeln gibt, auf der anderen Seite gibt aber auch kulantes Verhalten.

Die Regeln gelten ohne Ausnahme.

Wenn man einmal eine Ausnahme machen würde, wäre die Regel hinfällig.

So ist das Leben.

der za kann nicht kulant sein, die kasse prüft im schadensfall die untersuchungen zum bonusheft, jades jahr januar bin ich fast der erste beim za um dieses leidige thema zu erledigen

Krankengeld, Aussteuerung, Nahtlosigkeit, ALG I – und dann?

Hallo zusammen, vielleicht kann mir jemand helfen.

Folgender Fall:

Ich bin 59 Jahre alt, männlich. Angestellter. Seit 1973 durchgehend beschäftigt. Seit 07.05.2015 arbeitsunfähig erkrankt. Diagnose: Lungenkarzinom, dadurch Depressionen, Burnout, Panikattacken usw. Schwerbehindert mit 80 Grad. Mit dem 06.11.2016 läuft nun meine Krankengeldzahlung aus.

Bisher verlief der Heilungsprozess der Lunge positiv, aber bei der letzten CT-Untersuchung wurden Unregelmäßigkeiten usw. festgestellt. Ich soll mal abwarten und in 3 Monaten wieder eine CT-Untersuchung machen lassen, sagt der Arzt. Ich war eigentlich wieder so gut drauf, dass ich versuchen wollte eine Wiedereingliederung anzustreben.

Nun bin ich durch die o.g. Diagnose wieder in ein tiefes psychisches Loch gefallen und spüre keine Kraft mehr, im Moment eine Wiedereingliederung durchzuführen. Es sieht dann wohl so aus, dass ich über den 06.11.2016 weiterhin arbeitsunfähig bleibe. Doch dies ist der Zeitpunkt der Aussteuerung durch die Krankenkasse. Ich müsste dann im Rahmen der Nahtlosigkeitsregelung ALG I beantragen. Das ALG I ist bekanntlich weniger als das Krankengeld.

Nun meine komplizierten Fragen:

Wie viel weniger ist das ALG I? Kann ich hierzu einen ALG I-Rechner im Internet benutzen, oder wird das anders berechnet? Gehalt: vormals ca. 3000 € brutto, 1850 € Krankengeld, Anspruch auf EM-Rente 1340 € nach 10,8 % Abzug.

Wie viel ALG I käme da wohl raus? Wie lange läuft die Nahtlosigkeit? Normaler weise habe ich mit 59 Jahren Anspruch auf 2 Jahre Arbeitslosengeld. Ich muss dann wohl auf Mitteilung der Arbeitsagentur einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente stellen. Bis der von der Rentenversicherung genehmigt wird, werden wohl einige Monate vergehen.

Was ist, wenn es mir innerhalb dieser Monate des laufenden Verfahrens der Beantragung der EM-Rente wieder so gut geht, dass ich dann eine Wiedereingliederung beginnen möchte? Kann ich dann den Antrag auf EM-Rente zurückziehen oder ist dieser Antrag „unwiederbringlich“ gestellt?

Stimmt es, dass wenn ich 6 Monate ALG I im Rahmen der Nahtlosigkeit bekomme, dann wieder mit derselben Krankheit weiterhin 78 Wochen eine Krankengeldzahlung bei meiner Krankenkasse durch ärztlichen Attest beantragen kann?

Muss ich im Rahmen der Nahtlosigkeit meine Krankmeldungen der Arbeitsagentur vorlegen? Ich habe gehört, wenn ich das mache, die Arbeitsagentur mir dann nur noch eine Art „Lohnfortzahlung“ für 6 Wochen gewährt. Danach käme ich in Hartz IV.

Was ratet Ihr mir? Wiedereingliederung? Nahtlosigkeitsregelung? EM-Rente beantragen? Habe noch knapp 4 Jahre bis zur Rente mit 63.

Viele Fragen, aber vielleicht findet sich ja jemand mir zumindest einen Teil davon zu beantworten.

Vielen Dank für Eure Hilfe.

LG

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§ 845 ZPO Vorläufige Auszahlungsverbot bei der Bank trotz laufender Insolvenz?

Hallo zusammen!

Ich habe mein Insolvenzverfahren seit über 5 Jahren am laufen. Monatlich werden daher von meinem Einkommen und meinem Nebenjob Beträge an meinen Insolvenzverwalter überwiesen.

Im März diesen Jahres hatte ich plötzlich eine Forderung von einem Zahnarzt im Briefkasten, weil ich dort zwei Termine hatte und er vollkommen überhöhte Forderungen ausfgestellt hat. Dummerweise habe ich gegen den Mahnbescheid den Einspruch per Post gesendet. Durch den Streik ist das Schreiben aber beim zentralen Mahngericht zu spät eingegangen und damit wurde umgehend der Vollstrecksungsbescheid ausgestellt.

Ich wollte absolut keine neuen Schulden anhäufen und es ging um ca. 200 Euro. Im Anschluss waren es durch den beauftragten Rechtsanwalt 360 Euro. Im Mai habe ich daher umgehend um eine monatliche Ratenzahlung gebeten und monatlich 40,00 Euro überwiesen. Der Rechtsanwalt war auch damit zufrieden, schrieb mir im Anschluss, dass er jedoch dafür eine Einigungsgebühr verlangt und das alles mit 12 % Zinsen belegt werden soll. Diese Vereinbarung habe ich nicht unterschrieben und ihm per E-Mail mitgeteilt, dass ich dahingehend eine für beiden verträgliche Lösung suche. Die Raten habe ich bis November auch laufend gezahlt.

Der RA schrieb mich am 07.10. nochmals an, da er den Vergleich unterschrieben zurückhaben möchte. Ich habe ihm daher nochmals per E-Mail am 10.10.2015 mitgeteilt, dass ich eine solch einseitige Erklärung nicht unterschrieben, da immer mehr Kosten auf mich zukommen und die Kosten für unangemessen halte.

Am 26.10.15 erhielt ich dann von meiner Bank eine Mitteilung, dass eine vorläufige Auszahlungssperre vom Ra eingebracht wurde.

Ich habe daher die Kanzlei nochmals angerufen und Sie freundlich um eine verträgliche Lösung gebeten, da ich bislang alle Raten beglichen habe, nur die Zusatzkosten nicht akzeptiere. Es interessiert ihn nicht!

Daraufhin habe ich mit meinem Insolvenzverwalter gesprochen. Diese meinte, dass ich einen Rechtsanwalt beauftragen soll, da grundsätzlich keine Pfändung mehr möglich ist.

Naja, meine Frage ist, wie ich da jetzt vorgehen soll, denn ich will niemals mehr im Leben neue Schulden machen und habe dahingehend noch ein halbes Jahr in der Insolvenz.

Ich verstecke mich wirklich nicht und versuche im Rahmen der Möglichkeiten alles zu schaffen. Ich bin mit meinen zwei Kindern alleine und nach der Trennung hatte ich einen Haufen Schulden. ich habe hierzu extra noch ein Nebenjob angefangen und führe alle Beträge ab. Vom Hauptjob wird es direkt vom Arbeitgeber in Abzug gebracht und an den Insolvenzverwalter überwiesen. Vom Nebenjob reiche ich monatlich alle Einkünfte ein und überweise die Beträge direkt. bisher habe ich mich immer gut verhalten und mehr als 70 % der Gesamtschulden eingezahlt.

Jetzt kommt mir dieser Rechtsanwalt aus Köln und ich habe daher etwas Panik!

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