Blutspenden während/nach Krebs?

5 Antworten

Neueste Forschungen deuten daraufhin, (Bericht gesehen im ARD "böses Blut" im Netz ergoogelbar....) dass jede Gabe einer Blutkonserve das sterbe Risiko und das Tumor Risiko erhöht. Egal ob der Spender Krebs hatte, oder nicht....Ich war selbst bass erstaunt .... Jeder Körper hat Tumorzellen im Körper nur beim Einen bricht er aus (schlechtes Immunsystem) beim Anderen halt nicht.

Nun ja, aber manchmal geht es halt nicht ohne Spenderblut.

Da ist dann die Frage: Eventuell erhöhtes Krebsrisiko in den nächsten Jahren oder direkter Exitus nach Blutverlust...

@johndies

Ich finde Huflattich's Bedenken nachvollziehbar. Beim Roten Kreuz vernichten sie die Blutkonserve selbst dann, wenn du beim Arzt einmal zu viel hustest...weil du evtl. Krankheitserreger einschleppst. Ein geschwächter Körper kann mit den wenigen Erregern womöglich schon nicht klar kommen.

Das Blut wird auf sämtliche Substanzen geprüft und nur wenn es vollkommen rein ist, darf es dem Empfänger verabreicht werden. Es bleibt also nur die Möglichkeit, dass Krebszellen über das Blut nicht übertragen werden können.

@offeltoffel

Äähm Danke, jedoch ging es hier (bei diesem Bericht) wirklich um die Reaktion des Körpers auf sauberes, reines, passendes Spenderblut. Ich konnte es kaum glauben, die Medizin arbeitet tatsächlich an Konzepten zur eigenen "Blut - Rückgewinnung" bei Operationen um fremd - Blutspenden zu vermeiden

Nun ja, aber manchmal geht es halt nicht ohne Spenderblut. Da ist dann die Frage: Eventuell erhöhtes Krebsrisiko in den nächsten Jahren oder direkter Exitus nach Blutverlust...

Da hast Du natürlich Recht ......

@Huflattich

es gibt nicht nur konzepte, sondern es ist tatsächlich schon seit jahren möglich verlorenes blut bei op`s sozusagen wieder aufzubereiten und dem patienten dann wieder zu verabreichen. siehe cell saver

Musst Du noch weiter Medikamente nehmen? Das ist auch immer ein Punkt, wo es heisst, nein

Hallo :) Achso nein, ist nicht auf mich bezogen, war eine allgemeine Frage, weil es mich interessiert :) & ja du hast recht, bei bestimmten Medikamenten darf man auch nicht Blutspenden, weil da die Stoffe dann übertragen werden.. & Danke trotzdem für deine Antwort! LG

Wenn Krebs über das Blut übertragbar wäre, dann dürften Krebspatienten ja folgerichtig keinen ungeschützten Geschlechtsverkehr praktizieren, oder nicht?

Ich habe noch nie gehört, dass sich jemand über Blut bei einem Krebspatienten angesteckt hätte, selbst wenn sich entsprechend mutierte Zellen im Blut befinden.

Es ist ein Unterschied, ob Du eine Bluttransfusion bekommst - Krebszellen gelangen ungehindert in Dein Blutsystem - oder ob Du in Berührung mit einer Krebszelle kommst.

Die Krebszelle im Blut diffundiert ja nicht durch Deine Haut. Insofern ist Geschlechtsverkehr mit einem Krebskranken für den Gesunden hinsichtlich Ansteckungsgefahr nicht bedenklich. Wenn aber Krebszellen (mutierte Zellen) in Deinen Körper gelangen per Transfusion, dann hast Du Krebszellen im Körper. Punkt. Da gleichzeitig Dein Immunsystem runtergefahren wird, damit nicht auch die gesunden fremden Zellen angegriffen werden, ist die Wahrscheinlichkeit deutlich erhöht, dass sich dieser Krebs dann im Körper des Transfusionsempfängers ausbreitet.

Der kriegt vielleicht keine Junge, aber er könnte wachsen, sich dann irgendwo festsetzen und einfach nur etwas blockieren oder aber auch gesundes Gewebe durchdringen, schädigen und dadurch ebenso zu dessen Mutation beitragen.

Mutationen und somit "Tumore" entstehen in unserem Körper ja permanent, werden aber idR als solche erkannt und vom Immunsystem auf die eine oder andere Art angegangen. Wenn das Immunsystem aber schon überlastet ist - und das ist es bei einer Bluttransfusion sowieso (und weil es medikamentös runtergefahren wird, nochmal sowieso), funktioniert die Immunabwehr nicht mehr in ausreichendem Maße.

Langzeitstudien dazu gibt es nicht. Außerdem ist es schlau bei diversen Vorerkrankungen sein Immunsystem nicht mehr als nötig zu stressen.

Blasenkrebszellen lassen sich auch im Harn nachweisen

es gibt Fälle von Brustkrebsübertragung im Mutterleib.. im Springer Buch der Onkologie schon in den '70zigern dokumentiert

Krebs kann auch direkt "mit transplantiert" (Organt..)werden & auch bei der Stammzelltransplantationen

gegen einige Krebse wird geimpft, nicht aus Jux & Dollerei, sondern wegen der inzwischen bekannten Ansteckbarkeit

hier mal ein neuerer Artikel..Virusforschung Wenn Krebs ansteckend ist...vom Nobelpreisträger...dem Virusforscher, der den Medizin-Nobelpreis für seine Entdeckung bekam dass Infektionen mit Papillomaviren (HPV) die Ursache für den Gebärmutterhalskrebs bilden. .... Harald zur Hausen

http://www.tagesspiegel.de/wissen/virusforschung-wenn-krebs-ansteckend-ist/1844852.html

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