blutspenden und hiv-test

5 Antworten

Das Blut wird nach der Blutspende in der Blutspendezentrale ausgewertet.Sollte sich dabei herausstellen das Du HIV infiziert bist,wirst Du sofort per Post benachrichtigt und aufgefordert zum Arzt zu gehen.Desweiteren wirst Du von weiteren Blutspenden ausgeschlossen.

Grundsätzlich: JEDE Blutspende wird auf Infektionskrankheiten untersucht, egal was auf dem freiwilligem Selbstausschluss angekreuzt wurde. JEDER Spender, bei dem eine Infektion festgestellt wird, wird informiert, egal, was er angekeuzt hat. Man kann aber nicht alle Krankheiten erkennen, die ein Spender eventuell haben könnte. Deshalb ist man auf die korrekte Beantwortung der Fragen auf dem Fragebogen angewiesen. Der zulassende Arzt beurteilt dann die Eignung. Dabei geht es zum einen um den Schutz des Spenders, zum anderen um die Schutz des Empfängers. Manchmal würde dem Spender die Spende natürlich nicht schaden, trotzdem wird er weggeschickt, z.B. bei Wunden, Herpes, Magen-Darm bzw andere Infekte u.v.m. Man kann Blut auch nicht aufheben, bis der Spender in 2 bzw. Frauen nach 3 Monaten wiederkommen. Blutkonserven sind nur 6-7 Wochen haltbar. Mit dem nach der Teilung der Spende gewonnenen Plasma verfährt man allerdings so, und wartet auf das Ergebnis der nächsten Spende. Die Vorgehensweisen dabei können von Blutspendedienst zu Blutspendedienst unterschiedlich sein. Blutspenden sind nicht zu ersetzen und beim Spenden kann man sich auch nicht anstecken. Auch die Gefahr durch eine Blutkonserve infiziert zu werden, ist sehr gering geworden. Der Blutspender sollte sich jedoch seiner Verantwortung bewusst sein und immer alles wahrheitsgemäß beantworten. Zum einen sind frische Infektionen noch nicht im Test nachweisbar, zum anderen spielen manchmal auch Dinge eine Rolle zum Schutz des Empfängers, die dem Spender unlogisch erscheinen. Ablehnung zur Spende stösst oft auf großes Unverständnis des gewillten Spenders und verärgert ihn für ewig, leider.

Es kann tatsächlich Situationen geben, wie du sie beschrieben hast. Ein plausibles Szenario wäre etwa, dass eine ganze Clique geschlossen zum Blutspenden marschiert und vorher z.B. gewettet hat, dass der, der dabei umklappt oder kneift, irgendwas unbeliebtes tun muss (z.B. einen rosa Schal tragen).

Für solche Fälle gibt es den Anonymen Selbstausschluss. Du bekommst einen Zettel, den du erst in einer speziellen Box (praktisch einer Wahlkabine) ausfüllst, indem du ankreuzt, ob dein Blut für Menschen verwendet werden darf oder nur zur Forschung. Anschließend spendest du ganz normal und niemand erfährt von deiner Wahl, auch das Personal nicht. Der Zettel trägt dieselbe Nummer wie der Beutel mit deinem Blut, dadurch ist die Zuordnung möglich. Fehlt der Zettel oder ist "Nein" angekreuzt, wird dein Blut nur untersucht, aber nicht für Transfusionen oder sonstige Zwecke verwendet, bei denen Krankheitsübertragungen möglich wären.

Jeder bekommt für eine Blutspende 27€. Für eine Thrombozytenspende bekommt man  zwischen 54 und 57€. Diese Angaben kann ich jedoch nur für meine Blutspendezentrale unterschreiben. Die Blutgruppe spielt in diesem Fall keine Rolle. Es ist eine Einheitsvergütung, die jedem Spender zusteht. Man kann sich noch entscheiden, ob man das Geld gerne bar ausbezahlt bekommen will oder per Überweisung aufs Konto.

Ich war gestern das erste mal Blut spenden und muss sagen, dass ich mich immer noch recht schwach fühle und mir heute beim Fahrradfahren die Luft weggeblieben ist. Es ist gar nicht so verträglich wie ich dachte.

Die nachfolgenden Angaben sind meiner Meinung nach sehr aufschlussreich.

Quelle Wikipedia:

Der Blutverlust durch eine Blutspende wird nach der Entnahme in nachstehender Reihenfolge ausgeglichen:

* Kreislaufregulation innerhalb von 20 Minuten

* Flüssigkeitsausgleich innerhalb von 24 Stunden

* Plasmaeiweißersatz innerhalb von zwei Tagen

* Ersatz von Blutzellen innerhalb von zwei Wochen

* Ausgleich des Eisenverlustes innerhalb von acht Wochen, bei Frauen auch länger.

Das sollte nun in Sachen Blutspende die meisten Ungereimtheiten aus der Welt schaffen.

Das ist leider das problem. man kann nie 100% sicer gehen das der spender in den 3 monaten kein sex hatte und sich angesteckt haben könnte.

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