Blutphobie/Ohnmacht

4 Antworten

Eine Blut- oder Spritzenphobie wird im Prinzip ähnlich wie andere Angststörungen behandelt. Die Betroffenen werden unter Anleitung zunächst mit den weniger beängstigenden und nach und nach mit immer stärker angstauslösenden Reizen konfrontiert – jeweils so lange, bis die Angst deutlich zurückgeht.

Die Ursache liegt in einer biologischen Vorgeformtheit durch die Evolution. So sind z.B. auch andere Ängste wie Tier-, Gewitter-, Dunkel- und Höhenängste nicht erlernt, sondern vererbt und müssen im Rahmen der kindlichen Entwicklung bewältigt werden, Für unsere Vorfahren war die Blutphobie auch oft ein Lebensretter in einer Zeit als es noch keine Rettungssanitäter gab. Bei Verletzungen fielen sie in Ohnmacht als sie das Blut sahen. Dadurch sank der Blutdruck - sie verloren weniger Blut - rettete sie vor dem Verbluten - und die Wunde konnte sich leichter wieder schließen.

Das haben viele, weggehen, nicht hingucken. Ich sag es immer vorher, dass ich rausgehe, wenn solche Themen kommen.

Das Problem ist das ja das das nicht aus meine Gedanken geht. Ich friss es wie in mich rein und denke.

Solche sonderbare Reaktionen sind, so seltsam es sich jetzt anhört, durch die Homöopathie behandelbar. Dazu gehört z.B. auch die Angst vor Spinnen die in unseren Breitengraden geradezu unsinnig ist, weil niemand der Erkrankten wirklich ein entsprechendes gefährliches Erlebnis mit einer Spinne hatte. Keiner der das nicht hat kann diese Reaktion verstehen.

Ich empfehle dir jemand zu suchen der eine gute Homöopathische Ausbildung hat. Da gibt es einige Heilpraktiker die klassische Homöopahie praktizieren. Aber auch einige Ärzte gibt es die ausschließlich mit homöopahischen Medikamenten behandeln. Seit einigen Jahren gibt es auch einige gesetzliche Kassen die die Behandlung bei homöopathischen Ärzten bezahlen. Da gibt es einige Bkk, die Technikerkrankenkasse und andere. Bei der Suche nach einem entsprechenden Arzt oder Heilpraktiker solltest du darauf achten das er die klassische Homöopathieform praktiziert. Ich wünsche Dir alles Gute.

Vielen Dank

Was möchtest Du wissen?