Bluthusten bei Grippe?

5 Antworten

Hi,

ein paar Blutfäden sind nicht schlimm. Das kommt vor, wenn man häufig kräftig husten muss.

Das Hustenzeug würde ich nachts aber nehmen, wenn du sonst nicht schlafen kannst. Tagsüber kannst du das natürlich weglassen. Aber es klingt nicht, als hättest du noch viel produktiven Husten.

Wenn du das Gefühl hast, dass es nicht besser wird, dann ruf doch mal in der Notfallpraxis an. Falls es wieder schlimmer wird, solltest du dort nochmal vorbeigehen. Dann sollte man dann eine Lungenentzündung ausschließen bzw. ggf. mit einem Antibiotikum behandeln.

Die Grippe ist aber einfach fies und braucht ein bissel Geduld.

Gute Besserung.

Es sind keine Blutfäden mehr das was ich aushuste ist nur noch blut. der hustensaft ist nicht einnehmbar weil er das aushusten verhindert was ja aber wichtig ist. und auch das fieber macht mir sorgen

@BananeSarah

Wenn du Sorgen hast, dann geh nochmal in die Notfallpraxis.

Und den Hustensaft kannst du durchaus nehmen, wenn du keinen Auswurf mehr hast. Besprich das einfach mit dem Arzt in der Praxis, der kann dir das erklären.

Das klingt jetzt aber schon extrem. Wenn Du Dir nicht sicher bist, ob Du uns KH oder zum Arzt sollst, rufe vorher Mal beim Arzt an und schildere Deine Symptome. Frage auch, ob Du eher zu ihnen oder ins KH gehen solltest.

Hier kann Dir niemand sagen, ob Du ein Notfall bist und ins KH solltest. Prinzipiell würde ich immer erst die Leistung eines Arztes in einer Praxis beziehen, sofern er offen hat. Die schicken Dich bei Notwendigkeit ins KH.

Gute Besserung!

komme leider aus Köln und die Ärzte haben alle geschlossen weil Karneval ist. könnte frühestens morgen Nachmittag

@BananeSarah

Dann geh ins KH. Sicher ist sicher.

Ja, das ist wohl noch eine Grippe, aber es sieht aus, als würdest du eine Lungenentzündung entwickeln, die sich zu einer tödlichen Lungenembolie Hochstufen kann.

Der Befall der Lunge ist eine der häufigsten Todesursachen bei Grippe-Patienten, aus diesem Grund solltest du schnellstmöglich ins Krankenhaus, wenn nichts Anderes offen hat, eben in die Notaufnahme.

Vermutlich wirst du Antibiotika benötigen, zwar wird Grippe durch einen Virus verursacht und nicht durch ein Bakterium, allerdings setzen sich die eigentlich schlimmen Symptome häufig durch eine sekundäre Bakterieninfektion ein, die durch die allgemeine Schwächung des Körpers freie Bahn erhalten hat.

Also quasi eine tödliche Grippe ?

@BananeSarah

Unter dem Strich ja, wobei sie natürlich noch behandelbar ist, aber eben behandelt werden muss.

@TechnologKing72

Was für ein Schwachsinn! Lass doch den Unsinn, wenn du keine Ahnung hast. Hier ist nix tödlich und offenbar alles im Griff!

@Maxxismo

Ach, Bluthusten ist für dich "alles im Griff", na dann...

@TechnologKing72

Sorry, wenn jemand, der offenbar nicht viel Ahnung hat, einem jungen Mädel Todesangst macht, kommts mir hoch. Die FS ist minderjährig, nicht 80! Das Risikoprofil darf man durchaus berücksichtigen.

Und eine Pneumonie macht keine Lungenembolie. Wenigstens das sollte man wissen, bevor man so deutliche und angstmachende Aussagen macht.

@Maxxismo

Eine Lungenentzündung per se kann tödlich sein. Ich zitiere: "Sie stellt unter den Infektionskrankheiten weltweit die häufigste Todesursache dar" https://www.netdoktor.ch/krankheit/lungenentzuendung-7254

Die Entzündung wiederum kann zu Veränderungen der Gefässwand führen: "können die Entstehung von Thrombosen begünstigen. Veränderungen der Innenwand des Blutgefäßes treten zum Beispiel bei Gefäßverletzungen oder bei Entzündungen in der Umgebung auf" https://www.apotheken-umschau.de/Lungenembolie

Auch kann es natürlich sein, dass ein Teil des Blutes, das nicht ausgehustet wird, gerinnt und dann in die Lunge wandert: "Werden im Venensystem des Körpers entstandene Thromben („Blutpfropfen“) mit dem Blutstrom mitgerissen und bis in das Gefäßsystem der Lunge verschleppt, kommt es zu einer Lungenembolie." http://www.lungenfacharzt-muenchen.de/de/spektrum/lungenerkrankungen/lungenentzuendung-embolie

"Die Grippe durch das Influenza-Virus nehme aber einen "sehr viel schwereren" Verlauf. So beschädige sie Zellen in der Lunge und begünstige dadurch eine potenziell tödliche bakterielle Lungenentzündung..."

"werden einige Patienten, bei denen zur Grippe beispielsweise eine Lungenentzündung kam, stationär behandelt..."

http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Bilanz-der-Grippewelle-2016-17-112-000-Kranke-662-Tote-id39216822.html

Und dann bis zu 20'000 Grippetote im Jahr alleine in Deutschland. Eben gerade weil die Gefahr unterschätzt wird und weil viele nicht zum Arzt gehen. https://wize.life/themen/kategorie/gesundheit/artikel/51728/unterschaetztes-risiko-bis-zu-20.000-grippe-tote-pro-jahr-in-deutschland

Das hat mit Angst machen nichts zu tun, ich habe auch nicht gesagt, dass sie in den nächsten Minuten tot umfällt, aber Bluthusten bei einer bereits diagnostizierten Grippe ist immer ein Notfall, eben weil Lungenentzündungen per se schon tödlich sein können.

Ich denke also, ich weiss sehr wohl von was wir reden, vielleicht informierst du dich erstmal, mmh.

@TechnologKing72

Zu deiner Idee mit der Lungenembolie:

"Werden im Venensystem des Körpers entstandene Thromben („Blutpfropfen“) mit dem Blutstrom mitgerissen und bis in das Gefäßsystem der Lunge verschleppt, kommt es zu einer Lungenembolie."

Lass uns das mal kurz auseinanderpflücken, damit du den Stuss nicht immer weiter verbreitest:

  • Woher kommt das Blut beim Bluthusten (Hämoptyse)? Aus den Bronchien.
  • Wie kam es dort hin? Durch Schäden des Bronchialepithels.
  • Wie entstanden die Schäden? Durch den hohen Druck beim wiederholten Husten ist das eh angegriffene Epithel offenbar ein wenig eingerissen und hat etwas geblutet. Bei einer Infektion der Lunge kommt das häufig vor.
  • Ist das bedenklich? Nein, solange es sich um Blutbeimengungen im ausgehusteten Bronchialschleim handelt.
  • Wird ein Teil des Blutes nicht ausgehustet, dann gerinnt es. Wie es jetzt aber aus dem Bronchialbaum in die Lungenblutgefäße gelangen soll und dort eine Lungenembolie, musst du mir bitte mal erklären. Da habe ich in Pathologie offenbar nicht aufgepasst.

Copy und paste machst du schon ganz gut. Leider hast du aber die Artikel nicht aufmerksam gelesen und daher Zusammenhänge falsch verstanden und falsch geknüpft. Das hat zu falschen Schlüssen geführt.

  • Die Lungenentzündung ist die häufigste infektiöse Todesursache weltweit. In Deutschland spielt sie als Todesursache bei nicht chronisch kranken Jugendlichen quasi keine Rolle.
  • Die Entzündungen, von denen die Apothekenumschau (als renommiertes Fachjournal #hust) schreibt, betreffen das venöse System der Peripherie, nicht die Lunge.
  • Das Blut, das du vom Artikel des Lungenfacharztes zitierst, gerinnt im venösen System, nicht im Bronchialbaum.
  • Bei einer Lungenembolie wird eine Lungenarterie(!) verschlossen. Das Blut kommt direkt aus der rechten Herzkammer.

Außerdem hast du die Altersstruktur und Morbidität des Kollektivs der gefährdeten Menschen nicht beachtet. Du hast in Boulevard-Manier zwar belegbare Zahlen genommen, sie aber zu einer wirren Geschichte verwurstet.

Wie auch in Europa wurden in den USA insbesondere bei älteren Menschen vermehrt schwere Krankheitsverläufe berichtet. Rund 60% aller Influenzabedingten Krankenhauseinweisungen gab es in der Altersgruppe ab 65 Jahre. Von den Influenzapatienten mit schweren Krankheitsverläufen, die hospitalisiert werden mussten, hatten 94 % mindestens eine vorbestehende Grunderkrankung. Am häufigsten mit knapp 52% wurden bei den Erwachsenen kardiovaskuläre Grunderkrankungen berichtet, gefolgt von Stoffwechselerkrankungen (44%), starkem Übergewicht (35%) und chronischen Lungenerkrankungen mit 30%. Bei den hospitalisierten Kindern hatten 56% mindestens eine vorbestehende Grunderkrankung. Am häufigsten (26%) wurde Asthma angegeben, gefolgt von neurologischen Störungen (23 %).

(Robert Koch-Institut. Bericht zur Epidemiologie der Influenza in Deutschland, Saison 2016/17, Berlin 2017, S. 48, DOI: 10.17886/rkipubl-2017-009)

Lass es gut sein... Sie war beim Arzt und ihr wurde geraten, nochmal in der Notfallpraxis vorbeizuschauen. Damit ist der Sorgfalt allemal Genüge getan. Da muss man nicht unnötig Angst machen.

Wenn du dich weiterbilden möchtest, lege ich dir den "Bericht zur Epidemiologie der Influenza" des RKI ans Herz. https://influenza.rki.de/Saisonberichte/2016.pdf

Wenn du den Entscheidungsbaum zur stationären Aufnahme bei Lungenentzündung wissen möchtest, kannst du ja mal den CRB-65-Score googlen, in die AWMF-Leitlinie schauen und bei Bedarf eine gesonderte Frage stellen.

http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/020-020l_S3_ambulant_erworbene_Pneumonie_Behandlung_Praevention_2016-02-2.pdf

@maxxismo es ist nicht nur ein Teil von Schleim blutig, es ist blut. flüssiges blut. ohne Schleim

@BananeSarah

Ja, Maxxismo, das ist eben der Punkt. Wäre da ein bisschen Blut im Schleim, würde ich auch nicht so ein Theater machen, aber der Fragesteller hat deutlich geschrieben, das inzwischen nur noch Blut gehustet wird. Und wenn flüssiges Blut gehustet wird, kann das weiss der Geier woher kommen, unter Anderem eben auch aus dem Lungengewebe, was auf eine Embolie hindeuten kann

"Unter dem Begriff „Hämoptoe“ können sich jenseits des medizinischen Fachpersonals wohl die wenigsten Leute etwas vorstellen, „Bluthusten“ hingegen bedarf kaum weiterer Erklärung. Tatsächlich ist eine Hämoptoe über das massive Aushusten von Blut beziehungsweise stark blutigem Schleim definiert. Dabei stammt das Blut aus den Arterien/Venen der Luftröhre und Bronchien oder des Lungengewebes. Werden diese Gefäße verletzt, gelangt daraus Blut in die Atemwege, das schließlich ausgehustet wird."

https://www.netdoktor.de/symptome/haemoptoe-bluthusten/

Und das kann eben durch Pneumonie und auch Embolie verursacht werden.

  • "Bei einer Lungenentzündung (Pneumonie) kommt es zwar nur selten zu einer Hämoptoe, dies kann aber vorkommen."
  • "Eine Lungenembolie. Dabei kommt es zur Verlegung einer Lungenarterie durch ein eingeschwemmtes Blutgerinnsel (Embolus). Dieses Gerinnsel entsteht außerhalb der Lunge (häufig in den Beinvenen) gelangt aber über den Blutkreislauf dorthin, wo es zum Verschluss kommt. Neben anderen gravierenden Folgen kann dabei auch Bluthusten auftreten."

Wo ich dir prinzipiell recht gebe, ist, dass eine tödliche Grippe natürlich vor Allem Kinder und Ältere trifft, aber bei reinem Bluthusten ist ein Stadium erreicht, das auch im Einzelfall gefährlich ist.

Zu deiner Aussage, dass der Sorgfalt genüge getan sein soll: Erstens habe ich meine Antwort als einer der Ersten geschrieben, wodurch andere noch nicht erwähnt haben, dass sie ins Krankenhaus soll und zweitens hatte ich zu dem Zeitpunkt nicht das Gefühl, dass der Fragesteller die Ernstlichkeit der Sache hinreichend aufgefasst hatte.

Beruhigt euch bitte alle mal wieder ?
Ja ich habe blutigen Auswurf und mir geht auch echt schnell die Luft aus aber ich habe meiner Mutter bescheid gesagt und sie geht morgen vor der Schule mit mir zum Arzt !
Das mit dem Blut ist zwar echt ein Warnsignal aber ich fühle mich nicht so als ob ich jeden Moment sterbe.
Ich fühl mich ausgelaugt und so als ob ich nicht wirklich Luft bekomme. Krank halt.
aber nicht sterbenskrank.
aber trotzdem danke für eure sorgen :)

Oh mein Gott es ist mir gerade so unangenehm :/
Ich dachte das wäre meine Frage 🤦🏻‍♀️
Sorry beachtet meinen Kommentar einfach nicht
Wünsche dir alles gute

Krankenhaus ! Kann eine Lungenentzündung sein von den Symtomen her !

Hatte ich schon 2mal ! Mfg. und gute Besserung

Die Notfallpraxis ist am Krankenhaus. Da kann man erstmal hingehen. Ein Krankenhausarzt macht auch nix anderes, als Anamnese erheben und Lunge abhören.

Mal abgesehen davon, dass der Arzt in der Notfallpraxis auf jeden Fall Facharzt ist, während der Arzt in der Notaufnahme möglicherweise erst vor einem Jahr das Studium beendet hat und jetzt neben der Patientin 15 besoffene Karnevalsclowns dort sitzen hat.

@Maxxismo

Ist wohl nicht so schlimm, sie Trollt hier immer noch rum !

Ich war schon auf dem weg ins Krankenhaus als ich noch geantwortet habe von daher :)

Krankenhaus so schnell wie möglich!

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