Was bedeuten diese medizinische Fachbegriffe (Bandscheibe & Hüfte)?

1 Antwort

Hallo LieberKerl1979

Du verlangst hier zu viel. Hier sitzen doch keine Ärzte die dir deinen Befund übersetzen können und das dürfte auch nicht die Aufgabe von User sein.

Ich besitze auch Medizinische Fachbücher, aber das ist nicht meine Aufgabe, dir deine Befunde in einem Forum zu übersetzen.

So leid es mich für dich tut, aber dafür ist dein Doc zuständig. Wenn du etwas nicht verstehst, dann frage so lange, bis es für dich ok ist.

Ist das ausreichend für Mekrzeichen G?

Wäre hier bei diesen Befund Merkzeichen möglich?

LWS

Osteochondrose mit einer Arthrose in den Segmenten LWK 3 - SWK 1.

Osteochondrose ist eine Krankheit von Knochen und Knorpel der

Wirbelsäule. Sie entsteht, wenn die Bandscheiben über einen längeren

Zeitraum geschädigt werden.

Osteo bedeutet, dass etwas den Knochen betrifft. Chondro heißt,

dass der Knorpel betroffen ist.

Sie haben solche Verschleiß-Erscheinungen am 3., 4., 5. 6. und 7.

Lendenwirbel und am 1. Kreuzbeinwirbel.

Außerdem haben Sie an den Wirbeln Arthrose.

In diesen Segmenten sind breitbasige zentrale

Bandscheibenvorwölbungen nach dorsal mit Einengung des Recessus

lateralis beidseits, vorwiegend im Segment LWK 4/5, hier mit

möglicher Irritation bzw. leichter Kompression der L5-Wurzel

beidseits im Recessus linksbetont. Bei Ihnen wird dieses

Ausziehung durch die vorgewölbte Bandscheibe auf beiden Seiten

eingeengt.

Besonders betroffen ist dabei der Bereich zwischen dem 4. und 5.

Lendenwirbelkörper (LWK 4/5). Hier sieht es so aus, als wäre der

Anfangsbereich des Rückenmarks-Nerven L5 zusammengedrückt

(Kompression der L5-Wurzel). Dadurch wird der Nerv gereizt (Irritation).

Dabei ist der Nerv auf der linken Seite stärker betroffen.

Die Rückenmarks-Nerven werden entsprechend Ihrer

Austritts-Höhe aus dem Rückenmark "durchnummeriert". L steht

dabei für "Lumbal". Das bedeutet "in der Lendenwirbelsäule".

Mäßige Einengung des Duralschlauches in den Segmenten der LWS bei

zusätzlicher epiduraler Lipomatose, bis 8 mm mediosagittal. Keine

Myelopathie.

Die schützende Hülle aus harter Hirnhaut um das Rückenmark herum

nennt man auch Dural-Schlauch. Diese Hülle ist bei Ihnen in der

Lendenwirbelsäule etwas enger als normal. Von vorne nach hinten

gemessen (mediosagittal) hat die Hülle einen Durchmesser von 8mm.

Zusätzlich haben Sie eine Fettansammlung in der Bindegewebs-Schicht, die

um die Hirnhaut herum liegt. Das nennt man auch epidurale Lipomatose.

Über der äußeren Hirnhautschicht liegt eine Schicht aus

Bindegewebe und Fettgewebe. Diese Schicht wird auch als

Epiduralraum bezeichnet.

Epidural ist eine Lagebezeichnung. Dieser Begriff sagt aus, dass

etwas im Epiduralraum liegt - also in der Schicht aus Bindegewebe

und Fettgewebe um die Hirnhäute herum.

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Seit Wochen Schmerzen in der Hüfte (Gesäß und Außen). Wer hat ähnliches und kann helfen?

Hallo,

seit fast 3 Monaten habe ich Schmerzen in der rechten Hüfte. Es fing nach dem Joggen an.

Die Schmerzen waren außen am Hüftknochen / an der Hüftaußenseite. Hab es zunächst auf eine Überlastung geschoben.

Es wurde aber nicht besser.

Inzwischen kamen auch Schmerzen beim Sitzen dazu (rechts, tief im Gesäß (stechend)). Joggen hab ich aufgehört. Fahre noch Rad und Kajak (beides geht recht schmerzfrei) Das ganze Bein fühlt sich dauernd an wie leichter Muskelkater. Manchmal habe ich auch ein leichtes Kribbeln auf der Haut. Die Hüfte schmerzt außen am Hüftknochen wenn ich mich aus der Ruhe beuge (wenn ich es mehrmals gemacht habe tut es nicht merh weh)

(meine Selbstdiagnose: könnte Piriformis Syndrom (eingedrückter Nerv) sein))

Orthopäde meinte: Entzündung im Gelenk. Soll eine Woche lang Voltaren (Diclofenac) nehmen und er hat mir 6x Physio verschrieben.

Das Voltaren hat überhaupt nicht gewirkt, die Physio leider auch nicht (Muskelmassage, Dehnübungen)

Dort habe ich aber die Empfehlung für einen anderen Orthopäden erhalten, der sich auf Hüfte spezialisiert hat.

Der meinte nach dem Röntgen (er hat mich ca. 10 Sekunden erklären lassen, dann geröntgt ohne andere Untersuchungen):

könnte ein FAI impingement sein. Mein Hüftknochen wäre leicht versetzt zur Hüftkugel, der könnte ev anschlagen. Er hat mir daraufhin eine Spritze außen in die Hüfte gegeben.

Wenn es in 14 Tagen nicht besser ist würde er mir noch eine Spritze innen in die Hüfte geben und falls das nicht hilft wäre eine Operation nötig: abtragen des Knochenüberstands.

Bin ziemlich verunsichert ob das die richtige Diagnose bzw. Lösung ist (ist ja auch nicht ganz ohne Komplikationen so eine Operation).

Hab (leider erst im September) einen Termin beim Osteopathen, der sehr gut sein soll.

Meine Fragen: -Wer hat was ähnliches und kann mir Tips zur Diagnose geben (das ist momentan meine größtes Problem:nicht zu wissen was ich hab)

-Ich hatte mit Dehnübungen angefangen (da ich gedacht hab es könnte das Piriformis Syndrom sein) → war der Meinung: kann ja nicht schaden. Aber wenn es nun doch was am Knochen ist würde ich ihn mit den Dehnübungen ja noch weiter schädigen? (man bringt das Bein doch sehr in angewinkelte Postionen)

Am meisten stört mich mom. Die Schmerzen im sitzen (sind Abends am stärksten) und diese dauernden leichten Schmerzen im ganzen Bein (wie beim Muskelkater)

Hilfe!! :-)

Gruß

Christian

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