Bezahlt die Krankenkasse meine 2. Kiefer-op?

5 Antworten

Wenden Sie sich an Ihre Krankenkasse, es scheint ja ein Behandlungsfehler zu sein. Ihre KK sollte Sie bei dieser Frage unterstützen, denn stellt es sich heraus, dass es einer ist, dann muss die Klinik die den Fahler gemacht hat, für die Folgekosten aufkommen, Ihnen steht ggf. auch Schmerzensgeld zu.

Eine Assymmetrie bedeutet, dass die Funktionen des Kiefers in der Bewegung usw. eingeschränkt sind. Das müssen sie eigentlich auf jeden Fall bezahlen.

Aber du kannst ja vorsichtshalber deinen Arzt fragen,der das operiert,der kennt die Gepflogenheiten der Kasse. Hat er schon schlechte Erfahrungen gemacht (ich kanns mir aber echt nicht vorstellen) dann solltest du dir von der Krankenkasse die Kostenübernahme bestätigen lassen.

Auch der Arzt weiß es nicht. Da bleibt nur noch abwarten. Doch ist es möglich auch Schönheitsfehler die durch die 1. Op entstanden sind "kostenlos" korriegieren zu lassen?

@bunny12347sma

Also, wenn der Arzt die OP- Indikation stellt (d.h. den Bedarf, zu operieren), und operiert, wird die Kasse das zahlen. Das ist schon so.

Sie zahlt sowieso erstmal alles.

In bestimmten (=krassen) Fällen mischt die Kasse sich ein, wenn z.B. eine Bauchdecke wegoperiert wird, und der Patient hatte nur 5Kilo abgenommen. Sowas merken die an ihren Schreibtischen und haken nach. In so einem Fall würden die sich aber an das Krankenhaus wenden, und von denen dasGeld zurückhaben wollen. Damit hätte der Patient nichts zu tun.

Bei dir handelt es sich NICHT um einen Schönheitsfehler! Du hast Schmerzen.

In deinem Fall ist es ja so, dass eine vorher nicht bestehende Assymmetrie Probleme und Schmerzen machen kann und dir ja auch macht. Das kann dir kein Mensch absprechen.

Bestimmte Bewegungen können Schmerzen hervorrufen, du hast das Recht, dass dir geholfen wird.

Und es ist sinnvoll, schnell zu handeln, da sich ein Kiefergelenk durch die Assymmetrie und durch die Schonhaltungen (die du einnimmst, um die Schmerzen zu vermeiden) verändern kann, und dann könnten deine Beschwerden nicht mehr gut behandelt werden.

Wenn da was nicht in Ordnung ist, wird dein Arzt es nochmal operieren. Falls er das nicht will, solltest du zu einem anderen Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen gehen, oder noch besser, in die entsprechende Ambulanz einer Uniklinik. Die werden dann den Schaden beurteilen und nötigenfalls handeln.

Deine Krankenkasse wird dafür höchstwarscheinlich eine Hotline haben, wo man soetwas erfragen kann :D

Die GKV zahlen eine kieferorthopädische Grundversorgung für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr (Behandlungsbeginn) und für Erwachsene nur, wenn eine sog. schwere Kieferanomalie vorliegt, bei der eine kieferchirurgische Mitbehandlung erforderlich ist.

Nicht übernommen werden die Behandlungen sogenannter leichter Kieferanomalien (kieferorthopädische Indikationsgruppen = KIG 1 oder 2), sowie Zusatzleistungen wie z.B. Lingualtechnik

Aber wenn Du jetzt eine Fehlstellung hast, ist das schon für sich allein eine Indikation. Der zahnarzt muß einen Antrag stellen, dann sagt die Kasse, ob sie das übernimmt.

Wenn es ein Kunstfehler war, haftet der Arzt. Frag die Kasse nach einem Gutachter, der ist kostenlos.

Normalerweise übernehmen sie das immer. Da bei einer Kieferverlagerung (ich nehme an, dass es darum ging) immer eine Re-OP nötig werden könnte.

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