Bevorstehende OP und Arbeitgeber!

5 Antworten

Diese Klausel ist mir auch zuerst sauer aufgestossen. Ich denke aber, dass es dabei eher darum geht, ob es sich um eine vermeidbare bzw. verschiebbare Arbeitsunfähigkeit handelt. In deinem Fall also, ob die OP medizinisch notwendig ist. Eine Brustvergrößerung z. B. wäre nicht medizinisch notwendig während das Entfernen eines Marknagels medizinisch notwendig sein kann. Das nur als Beispiel und so denke ich mir das jedenfalls. Ob diese Klausel allerdings rechtens ist, weiß ich nicht.

Normal wird er nicht dagegen sein. Weil es geht ja um die Erhaltung der Arbeitskraft. Es is denk ich is nur so a klausel dass so schönheits-OP's eben nicht genehmigt werden müssen. Informier ihn einfach, und er wird es bestimmt bestätigen =)

und er wird es bestimmt bestätigen

ja, aber was, wenn nun doch nicht, dann keine op?

die klausel ist so etwas von nichtig, das kannst du dir gar nicht vostellen

klingt fuer mich nach einer rechtswidrigen klausel. also dass du bescheid sagen musst, ist in ordnung, aber "einwilligung" ist ja vollkommen grotesk. da wuerde ich mich ggf. mal bei einem anwalt mit spezialgebiet arbeitsrecht erkundigen.

was heißt grotesk... Denk an schönheit-OP's. ich finde die klausel ok, aber wird nur diese Art der OP's betreffen und nicht Gesundheitserhaltende.

@derAndue

nein, solche klauseln gibt es nicht

@derAndue

schönheits-OPs sind privatangelegenheit und rechtfertigen keine AU-bescheinigung. für sowas muss ein AN seinen urlaub opfern.

@derAndue

natuerlich ist das grotesk, wenn es SO da steht. wenn da steht "fuer schoenheits-ops muss der arbeitnehmer urlaub beantragen" ist das fuer mich 'ne ganz andere geschichte, aber es scheint ja nicht weiter spezifiziert zu sein. wenn ich (was tatsaechlich ansteht) mich an der schulter operieren lassen MUSS, weil ich eine verletzung habe, dann muss mir mein arbeitgeber das ERLAUBEN?

der AG kann dir nicht durch ein veto oder ähnliches einen notwendigen chirurgischen eingriff verwähren. wenn du nett bist, bindest du ihn in die terminfindung ein und informierst ihn rechtzeitig. wenn die termine aber rar sind und/oder der eingriff dringend ist, sind auch hier die möglichkeiten beschränkt.
selbst, wenn du deinen AG vor dem eingriff informierst und seine evtl. bei dem OP-termin berücksichtigst, musst du ihm trotzdem keine medizinischen details offenlegen. der hinweis auf einen notwendigen eingriff sollte hier vollkommen ausreichen.

Der Arbeitgeber darf Dir eine medizinisch notwendig nicht verwehren. Medizinisch notwendige Operationen sind auch nicht von der Zustimmung des Arbeitgebers abhängig. Das sagt alles. Es gilt aber nur für medizinisch notwendige Eingriffe.

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