Besitzerin hat erzählt das sie ihren Hund einschläfern lassen hat weil er nach ihrem Kind geschnappt hat?

5 Antworten

Geschehen ist ja leider sowieso geschehen. Man kann es nicht mehr ändern.

Einen Hund einschläfern zu lassen, weil er nach einem Menschen geschnappt hat, halte auch ich für überzogen. 

Es wurden allerdings schon Menschen, insbesondere Kinder (ein Hundebiss ist proportional am Kind größer und verheerender) schon ernsthaft durch Hunde zu Schaden gekommen. Ich weiß nicht, ob es ein Gerücht ist, aber man sagt, dass Hunde, die einmal gebissen haben, wieder beißen werden.
In solchen Fällen finden sich mehr Leute, die für die Einschläferung des Tiers sind. Meistens ist aber das Herrchen der Letzte, der das einsehen will.

Aber das nur am Rande. Wie gesagt ist das in dem von dir geschilderten Fall völlig überzogen, meiner Meinung nach.

Hallo Majaly,

so traurig es klingt - Das ist die Realität leider auch in Deutschland!

Leider finden Menschen, deren Hund zum letzten Mittel, zum Biss greifen musste, meist auch einen Tierarzt welcher den Hund einschläfert.

https://dokhyimaxeblog.wordpress.com/2009/07/13/do-khyi-wie-der-begriff-familienhund-verwendet-wird/

Lies Dir das hier einmal genau durch. Verfolge die Links in den Quellenangaben dieses Artikels.

Leider werden dann Hunde welche nicht erzogene Kinder abschnappen oder gar beißen, aufgrund von Angst und Abwehr, bis hin zu "Erziehungsmaßnahmen" auf "Hundisch" nicht selten eingeschläfert.

Wie Du Dich nun verhalten sollst? Lass Deinen Hund durchaus spielen wenn Du diesen Hundebesitzer triffst. Mach aber keine "Speilstunden" daraus. Denn:

  • Spielen mit Artgenossen als hauptsächlichen Hundelebensinhalt trägt zu Verhaltensproblemen bei. Lese Dir bitte alle Artikel zum Thema Hundespeil ganz genau durch: http://markertraining.de/jetzt-geht-schoen-spielen/
  • Kommt es zu Problemen beim Hundespiel können schnell Nachreden auftreten; sprich "Der Hund ist gestört und gehört eingeschläfert"
  • Das kann dann auch Dich un Deinen Hund treffen

Wichtig: Ein Hund hat im Normalfall eine intakte Beißhemmung an Menschen und Kinder erlernt. Fakt ist aber auch: Man darf sich niemals alleine auf die gute Kinderstube des Hundes verlassen!

Wenn ein Hund ein Kind beisst hat immer der erwachsene Hundehalter in grober Leichtfertigkeit seine Aufsichtspflicht und Pflicht verletzt - Beiden, Kind und Hund den geziemenden Umgang miteinander zu achten und beizubringen sowie * zu beaufsichtigen*

Das bedeutet, der betreffende Mensch hat seine Unfähigkeit vom Hund mit dem Leben bezahlen lassen. Du musst selbst entscheiden ob Du und Dein Hund einem solchen Hundehalter noch vertrauensvoll begegnen kannst.

Dem ist absolut nichts hinzu zufügen. Es gibt leider noch zu viele Menschen, die absolut keine Ahnung vom Wesen des Hundes und seinen Bedürfnissen haben.

Danke auch für den höchst interessanten Link zu dieser tollen Website! Hab ihn mir direkt auf Favoriten gelegt. LG

Naja leider denken viele so und bei Hund sind manche knallhart. Ich denke der Fehler ist dann aber bei den Besitzern zu suchen und nicht bei dem Hund.
Denn jeder Hundebesitzer egal ob mit oder ohne Kinder sollte sich dessen bewusst sein, dass der Umgang zwischen Hunden oder generell mit Tieren unter besonderer Beobachtung ablaufen sollte. Kinder sind häufig laut, unbedarft und eben unvorsichtig. Jeh nach Alter werfen sie mal was auf den Hund, treten ihm wo drauf oder hauen gar nach ihm. Da kann der liebste und nettese hund mal Knappen oder gar Beißen. Aber da sollte man eben als Eltern jeder Zeit ein Auge drauf haben.. das ganze ist für einen in Deutschland aufgewachsen Hund, der immer gut behütet wurde schon nicht einfach. Aber für einen Hund der i wo aus dem Ausland kommt und weis Gott was erlebt hat, wohl kaum zu ertragen. Kinder merken nicht wann der Hund seine Ruhe braucht, keine Lust hat oder Angst bekommt. Im Gegenteil sie denken es ist ein Spiel, wenn der Hund Plätze wechselt oder gar panisch flüchtet. Diese Grenzen muss man den Kindern zeigen, tut man es nicht wehrt sich der Hund eben mal.. ich finde es unmöglich so einen Hund einzuschläfern auch von dem Tierarzt.. Der Hund hätte sich sicherlich wo anders richtig gut entwickeln können...

Zwischen "Schnappen" und "Beißen" gibt es wohl einen Unterschied.

Ein Hund schnappt ggfls. einmal, wenn er bedroht wird. Nach dem "Schnappen" gibt es einen blauen Fleck oder einen Kratzer oder andere oberflächliche Wunden. Das ist eine weitergehende Drohgebärde und bedeutet: Du bist zu weit gegangen, sei vorsichtig, ich kann auch anders wenn ich will.

Wenn ein Hund beißt, geht das richtig durch die Haut und es gibt u. U. ernsthafte Verletzungen.

Ein Hund der schnappt sollte nicht in der Familie mit Kindern bleiben und mit einem entsprechenden Hinweis im Tierheim abgegeben werden. In einem anderen Umfeld kann er sich noch toll entwickeln.

Einem Hund der Kinder beißt kann man nicht trauen. Er gehört in absolut erfahrene Hände, inkl. Maulkorb oder, wenn das nicht gewährleistet werden kann, als "Dauerinsasse" in ein Tierheim.

Die Tötung des Tieres kann ich nicht nachvollziehen.

Es macht total traurig, dass es Tierärzte gibt, die so etwas tun.
Die Halterin hätte den Hund ins Tierheim bringen können und nicht gleich töten lassen.

Dass so etwas möglich ist, weiß ich leider aus eigener Erfahrung. Vor vielen Jahren hat ein Dackel nach einem ca. 3jährigem Kind geschnappt. Verletzt wurde das Kind nicht. Das Kind hat den Dackel am Schwanz gezogen. Der Hund wurde eingeschläfert. Ich hätte so etwas nie für möglich gehalten.

Vor etwa 2 Jahren, haben Besitzer bei uns im Dorf ihren jungen Schäferhund einschläfern lassen, er ist wohl an einem Fahrradfahrer hochgesprungen. So weit ich weiß, nicht verletzt. Der erste Tierarzt soll sich geweigert haben, aber die haben dann doch einen gefunden. Und jetzt haben sie wieder einen Schäferhund.

Meistens fehlt den Haltern doch die Konsequenz bei der Erziehung und Schuld bekommt immer der Hund.

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