Begleitung Arzt Bewohnerin Heim

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Zu eins: Bei Verdacht einer Fraktur muss ein Bereitschaftsarzt gerufen werden, der eine Einweisung ins KH vornehmen muss. Anrrufen abends ist -gerade bei Berufstätigkeit der Angehörigen OK- allerdings nicht zu 'Fahrdiensten' bei einem Notfall. Ausnahmen bestätigen die Regele: Ist 'Oma' privatversichert und der Wunsch der Angehörigen zur Kostenvermeidung da, dann ist das in Ordnung. Sollte eine entsprechende Vollmacht oder gesetzliche Betreuung vorliegen, dann kann man übrigens mal dezent nach dem Stutzprotokoll und/oder dem pflegebericht fragen. Daraus muss ales wie Uhrzeit, hergang etc. hervorgehen.

zu zwei: Begleitung zum Arzt ist keine Leistung des Versorgungsvertrages. Entweder Angehörige übernehmen dies oder ein kostenpflichtiger Fahrdienst. Entscheidens ist übrigens dien Pflegestufe, inwieweit dei Krankenkasse die Kosten übernimmt. Ein Heim kann das auch nich leisten. Sonst wäre irgendwann mal das Personal im KH und keiner mehr auf Station :-)

(Zu meiner Person: ausgebildete Pflegedienstleitung sowie ausgebildeter Verfahrenpfleger am Amtsgericht/Betreuungsstelle....)

und wo bleibt der menschliche umgang ??

@makazesca

War nicht Teil der Fragestellung.

der arzt schreibt einen -** transportschein mit begleitung** - und die sache ist geregelt....

Hallo fraenkmadla1234!

Meine Antwort kommt etwas spät und ich hoffe sehr für die Oma, dass Ihr eine ihr genehme Lösung finden konntet...!!!

Ich hatte auch mal eine Oma im Heim - welches sie sich zu geistig fitten Zeiten selber aussuchte... Gehobene Preisklasse und t r o t z d e m total überfordertes Personal!

"...und jetzt müssen wir doch einspringen?!?" Ja! Zumindest dann, wenn Ihr's gut mit der Oma meint! Der Oma ist mit irgendwelchen Regelungen nicht geholfen, die hat Schmerzen, Unsicherheiten und Angst - da kann ein Angehöriger die beste Hilfe bieten!!

Urlaub nehmen, krankschreiben lassen - blau machen!!!

...Und das "Pflegepersonal" schmieren...^^ Mit Gesprächen, Aufmerksamkeit, einem offenen Ohr für deren Nöte, Schokolade & Co - hilft der Oma ungemein...^^

Viel Glück für die Oma und liebe Grüße vom Beutelkind!

Wenn niemand da ist der die Oma begleiten kann würde ich es einmal mit einer Selbsthilfegruppe versuchen ,diese gibt es in fast jeder Stadt und da gibt es genug hilfreiche möglichkeiten

Geh zur Direktion dieses Heims und geige denen die Meinung: Erstens haben die sich um alles zu kümmern - also auch um die ärztliche Versorgung incl. Begleitung! Zweitens haben sie die Angehörigen sofort zu benachrichtigen, wenn was passiert.

Nimm am Besten einen Journalisten mit, der darüber in der Zeitung berichtet... Drohe diesem verantwortungslosen Verein die fristlose Kündigung des Pflegevertrags, wenn die Oma nicht rund um die Uhr angemessen betreut wird.

Zu erstens: Heime sind laut nicht zur Begleitung verpflichtet. Ich verweise mal wieder auf das SGB und auf den Versorgungsvertrag. Zu zweitens: Angehörige sind nur dann zu verständigen, wenn es dem Willen der Bewohnerin entspricht bzw. eine entsprechende Vollmacht/Betreuung. Zum zweiten Absatz: Wenn das Heim bei Journalisten vom Hausrecht Gebrauch macht, wäre das nicht verwunderlich. Lösungsorientierung sehe ich beim Einsatz von Journalisten oder Drohungen im übrigen gar nicht. Sogar MDK und FQA sehen das mittlerweile als eher fragwürdig an.

@alucardxxx

Wir haben eine Generalvollmacht und meine Oma hat auch eine Patientenverfügung. Also hätten sie uns eigentlich schon vormittags anrufen müssen! Dann hätte ich vermutlich sofort entschieden mit ihr ins KH zu fahren!

@fraenkmadla1234

Ich würde einen Blick in die Doku werfen, was da genau drin steht. Gab es evtl. Anrufversuche? Ist bei den sogenannten Stammdaten ggf. eine Anrufzeit oder Ausschlussfrist hinterlegt? (Z.B. nicht nachts anrufen) Hat die Station die Möglichkeit, auf Handynummern anzurufen? (Mobilnummern sind leider immer noch bei genügend Einrichtungen weitestgehend gesperrt).

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