Baumnarben richtig versiegeln?

3 Antworten

Wenn Du kein Baumwachs kaufen willst, kannst Du auch Reste von Fassadenfarbe nehmen, die mußt Du allerdings mehrfach auftragen.

Ich habe jahrelang unsere Bäume mit diesem grüngrauen Baumharz aus der Tube oder dem Töpfchen versiegelt.

In mmeiner Straße hat das städt. Gartenamt vor kurzem alle Platanen radikal beschnitten und nichts versiegelt. Als ich nachfragte, sagte man mir, das wäre nicht mehr üblich. Das sind ja Gärtner, die müßten es eigentlich wissen. Allerdings sieht es schrecklich aus, alle diese hellen, offenen Schnittflächen.

Es gibt spezielles Baumwachs (Gartenbaumarkt), damit die Wunden bestreichen.

Ab wann ist eine Sichtschutzhecke eine dichte Baumreihe?

Fichtenhecken sind besonders im Gebirge beliebt, weil es die schnellwachsenden Jungbäumchen gratis in umliegenden Wäldern in Massen gibt. Regelmäßig zurückgeschnitten, sind/werden es prächtige dauergrüne Sichtschutzhecken. Doch wehe, ein Grundstückseigentümer machte dies nicht und hat seine Fichtenhecke unmittelbar an seiner Grundstücksgrenze in den Himmel wachsen lassen.

Vor 30-50 Jahren hat das noch keinen gestört, weil A die Bäume noch nicht so hoch waren und B die meisten Grundstücke als Feriendomizile dienten. Seit den letzten Jahren findet zunehmend Umnutzung, gewollt und gefördert, zu Dauerwohnsitzen statt.

Leider beeinträchtigen einige 15-20 m hohe "Hecken", Baumreihen (?) erheblich die Wohnqualität durch Dauerbeschattung. Außerdem sind die Flachwurzler bei Stürmen ständige Gefahr, da sie bei Umsturz Nachbarschaftsbebauung treffen würden.

Für Heckenanpflanzung an Grundstücksgrenzen gibt es eindeutige Regelungen. Die Einspruchsfristen von 5-10 Jahren (je Bundesland) sind verstrichen. Die Streitereien nehmen zu. Gefunden habe ich keine eindeutigen Urteile, Handhabungen für BW.

Ein ansässiger RA hat im Eigeninteresse, EINE, nachmittags überschattende Fichte seiner Terrasse mit falschem Gutachten (sie wäre krank und würde sein Haus gefährden) zwangsfällen lassen. Der Baum war nach Fällung erwiesen gesund, hatte nur wenig überschattet, stand ca. 20 m von der Grundstücksgrenze entfernt und war bereits in der Höhe gestutzt. So gehts auch!

Mich beschäftigt die Frage, ab wann eine ursprüngliche Grenzbepflanzung/ Sichtschutzhecke als schützenswerter Baumbestand innerhalb eines Ortes gilt.

Ringsum ist Wirtschaftswald, in dem ständig Fichten mit modernen Großgeräten geerntet werden. Die düsteren, hohen Fichtenwände auf Grundstücksgrenzen sind schrecklich. Unten kahl, an den Seiten etwas gestutzt. Einige Eigentümer und Mieter haben bereits aufgegeben, weil sie nur noch Schatten haben und nicht dagegen angekommen sind. Neuansiedler stößt dies auch ab.

Mich als Mieter trifft es nicht so arg, aber paar Stunden mehr Sonne durch weniger nahe Fichten in Nachbars Garten würden auch meine Heizkosten bei 1000 m Höhe senken. Thema kühlende Schattenspender erübrigt sich in meiner Gegend.

Suche Argumente um Eigentümer und Gemeindeverantwortliche endlich zur Handlung zu bewegen.

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Nachbarprobleme wegen Baumstümpfe auf der Grenze mit langen Wurzeln?

2015 bauten wir ein neues Haus und wir sind vor etwa 10 Monaten eingezogen, mussten aber noch den Garten machen. Eine Nachbarin hatte eine Lorbeerhecke von ca. 22 m Länge, die direkt auf der Grenze stand. Sie verlang te von uns, dass wir die nach uns gewandte Seite schneiden. Das lehnten wir ab, da ich drei Bandscheiben-OP's hatte und mit heftigen Spinalkanal-Prolemen zu kämpfen habe. Einen WPC-Zaun lehnte sie ab! Jetzt wollte sie uns zwingen, die Hecke zu pflegen und wenn wir das nicht wollen, lässt sie die komplette Hecke bodentief abschneiden. Wir lehnten selbstverständlich ab, weil ich das wirklich nicht kann!

Jetzt kamen am vergangenen Samstag (11.06.2016) einige Freunde von ihr und sägten die Hecke ab! Die Stümpfe ragen aber noch ca. 10 bis 15 cm. aus dem Boden und die Wurzeln ragen mindestens 1 - 2 m in unseren Garten hinein! Nun gucken wir uns gegenseitig auf den Tisch, was wir entschieden ablehnen. Deshalb wollen wir nun einen (ortsüblichen) Zaun ziehen, damit keiner auf unseren Esstisch gucken und uns auch sonst nicht ständig beobachten kann. Leider beeinträchtigen die Wurzeln der früheren Hecke aber dergestalt, dass wir die Löcher für die benötigten Zaunpfosten nicht graben können.

Die Nachbarin sagte auf Nachfrage, dass sie die Stümpfe und Wurzeln nicht beseitigen (lassen) werde. Und sie freue sich darüber, dass aus den Stümpfen noch Äste ausschlagen werden.

Ich habe nun drei Fragen:

  1. Ist unter diesen Umständen die Nachbarin nicht verpflichtet (§ 1004 BGB) die Stümpfe und die Wurzeln zu entfernen, weil sie uns beim Bau des Zaunes erheblich beeinträchtigen?

  2. Gelten die Stümpfe nach dem Radikalschnitt noch als lebendige Hecke?

  3. Hat sie nicht die Pflicht zu verhindern, dass die zu erwartenden Zweige in unseren Zaun hineinwachsen und beschädigen können?

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