Augenlasern/ Sehschwächekorrektur: Wer hat Erfahrungen?

7 Antworten

Ich würde dir empfehlen, dich bei einem Augenarzt zu informieren - nicht in einer Augenlaser-Klinik, sondern bei jemandem, der vom Fach ist, aber kein Geld an der OP zu verdienen hat.
Wie die Risiken im Einzelfall sind, kann hier im Internet niemand qualifiziert für dich beurteilen, aber es lässt sich auch nicht pauschal sagen, denn das hängt von sehr vielen Faktoren ab, z.B. der Familienvorgeschichte, deinem Alter, welche Sehschwäche du nun genau hast und vieles mehr.
Wichtig ist dabei, nicht nur daran zu denken, wie es in den nächsten fünf Jahren aussieht, sondern auch, wie es weitergeht, wenn du Mal alt wirst, und deine Augen eben unter dem Alter leiden ...

Habe mich da auch mal schlau gemacht. 

Es wird zwar viel gelasert, aber Langzeiterfahrungen gibt es noch nicht. Beim Lasern besteht die Gefahr, dass dein Auge, wenn du  70, 80 Jahre alt bist und z.B. einen hohen Augendruck hast, erblindet.

Ferner mussten sich alle, die ich kenne, nach ein paar Jahren nachlasern lassen , weil das Auge schlechter wurde.

Daher habe ich mich dagegen entschieden.

@lady .... versuch mal einen augenarzt zu finden der selbst gelasert wurde .... wir sehr schwierig .... warum ? .... er kennt die risiken

Wenn Du mit Deiner Brille tatsächlich verkleinert siehst, ist sie zu stark. Definitiv!

Es gibt verschiedene Korrekturmethoden, um Kurzsichtigkeiten auszugleichen, die gängigste ist das LASIK-Verfahren. Dabei wird mittels Laser ein Polizeikelle-förmiges Stück Deiner Hornhaut geschnitten, aufgeklappt, von innen so bearbeitet, dass Deine Hornhaut die Funktion einer Kontaktlinse übernimmt und dann wieder zugeklappt.

Dabei wird Deine Hornhaut natürlich dünner, evtl. so dünn, dass sie später, bei erhöhtem Augendruck oder hoher physischer Belastung beschädigt wird. Deshalb wird ein seriöser Arzt nicht operieren, wenn Deine Hornhaut nicht eine Mindestdicke hat. Ob er aber seriös arbeitet, weißt Du leider nicht, von den beschädigten Fibrillen (Eiweißfasern Deiner Hornhaut) gar nicht zu reden.

Der Flap (die "Polizeikelle") wächst übrigens nie wieder an. Er wird lediglich zurückgeklappt. Das ist so lange auch kein Problem, solange man den Grauen Star nicht operieren lassen möchte. Dann rächt sich die instabil gewordene Hornhaut mit schwankenden Stärken, Lesebrillen, die mal stimmen und mal nicht usw.

Später kannst Du Deine Fehlsichtigkeit viel besser durch den Austausch Deiner AugenLINSE gegen eine vorberechnete Kunstlinse beheben lassen. Aber auch das birgt natürlich Risiken und macht ein seriöser Arzt erst, wenn Du mal im fortgeschrittenen Alter bist.

Ich hab selbst -6 dpt, deshalb mein Rat: Spar Dir das Geld für eine schicke Brille und dünnen Gläsern.

"Wenn Du mit Deiner Brille tatsächlich verkleinert siehst, ist sie zu stark. Definitiv!"

Ich weiss, du bist Optiker...darum verstehe ich deine Aussage nicht. Bei wirklich stark kurzsichtigen empfehlt ihr doch immer statt einer Brille besser Kontaktlinsen zu nehmen weil die Verkleinerung damit wegfällt. Warum soll also die Brille zu stark sein wenn sie verkleinert? Oder meinst du hier in dem Fall dass bei nur -7 kaum verkleinerung da sein kann?

@whatatragedy

Mir sagte man, dass bei minus die Brille immer etwas verkleinert, sonst wäre die Wirkung nicht möglich. Ich meine aber auch dass die Fragestellerin sehr übertreibt wenn sie behauptet ihre -7-Brille behindert sie im Straßenverkehr.

@whatatragedy

Das ist Optik in einem lichtbrechenden System und nicht mit 2 Sätzen zu erklären. Du hast recht und doch nicht, weil die "Software" im Gehirn eine leicht(!) verkleinertes Netzhautbild überhaupt nicht bemerkt, solange es rechts und links gleichermaßen leicht(!) verkleinert ist.

Wenn die TO aber bewusst bemerkt, dass sie verkleinert sieht, ist das Glas zu stark.

Soviel hier vereinfacht und in Kurzform dargestellt.

@whatatragedy

Angenommen, man könnte die "falsche" Lichtbrechung genau an dem Ort korrigieren, wo sie entsteht, dann hätte man exakt die (Netzhaut-)Bildgröße eines Rechtsichtigen.

Da das aber bei einer Brille nicht realisierbar ist, sondern diese einen Abstand von ca. 14mm vom Auge hat, erzeugt eine Brille eben nur annähernd die (Netzhaut-)Bildgröße eines Rechtsichtigen. Streng genommen ist es tatsächlich etwas verkleinert, aber das wirkt sich nicht bewusst aus, da der Unterschied sehr gering ist und durch Erfahrung ersetzt wird.

Diese Erfahrung wird auch genutzt, um jemandem nach einer Katarakt-OP mit Monovision zu versorgen, Dabei wird ein Auge für die Fernsicht, das andere zum Lesen eingerichtet. Normalerweise geht dabei das 3D-Sehen völlig hopps, aber viele Leute kommen zurecht, weil sie das fehlende 3D-Sehen durch Erfahrung ersetzen.

Wenn ich Kontaktlinsen vertragen würde, würde ich sie nutzen und hätte keinerlei Probleme mit meinen Dioptrien. Ich habe eine Kontaktlinsenunverträglichkeit, die immer wieder kommt, obwohl die Ärzte schon alles Mögliche ausprobiert haben. Die letzte Option ist das Lasern.

@luxurycatlady

@ luxurycatlady 

Was haben denn Ärzte mit Kontaktlinsen zu schaffen? Dazu geht man zu einem Optiker, der darauf spezialisiert ist.

Ich weiss nicht wieso du auf deinen Dioptrien herumreitest. Sehr viele haben stärkere Werte als du und erklären das trotzdem nicht zum Problem.

@ suedstadtindio

Aha. Danke für die Erklärung. Demnach sollte die Fragestellerin checken lassen ob ihre Brille zu stark ist.

Hallo, habe 4 Leute aus dem Bekanntenkreis die diese OP vollzogen haben. Alle hatten die ersten Tage nur mehr Sonnenbrillen auf und mussten ihre Augen schonen, dannach war aber alles perfekt und sie sahen wieder sehr gut (einer muss jetzt mit 65 Jahren eine Lesebrille tragen, trotz OP) Aber ja es gibt ein gewisses Risiko nichts mehr zu sehen. Aber das liegt halt bei 0,1% oder so. Aber sie müssen es halt immer erwähnen weil falls was passiert wollen sie ja nicht dafür verantwortlich gemacht werden, weil man ja nicht vorgewahnt wurde. Würde die OP machen wenn es wirklich so schlimm ist.

Aber was bei den Ärzten gilt, gilt auch bei mir :) :

Es besteht ein kleines Risiko der Erblindung, Teilerblindung. Alles auf eingene Gefahr :)

Ich kenne viele Leute, die mit minus 7, 14 und sogar  - 20 Dioptruen Auto fahren. Und zwar nicht schlecht!

Ich kenne eine Frau, die sich die Augen lasern ließ und mit dem Ergebnis super zufrieden ist (sie war ebenfalls stark kurzsichtig).

ABER: Sie fährt nicht mehr im Dunkeln Auto, weil sie bei stark geweiteten Pupilen im Dunkeln die Narben auf der Hornhaut 'sieht' und dann nicht mehr scharf sehen kann.

Also ich kann es mir nicht erlauben, im Dunkeln nicht mehr Auto zu fahren! Im Winter ist es ja fast immer dunkel, zumindest jeden Morgen und Nachmittag. Also lass ich meine Augen nicht lasern.

Als Expertin für Gesundheit solltest Du Deiner Bekannten sagen, dass durch das Lasern ihre Hornhautfibrillen beschädigt wurden, was die Hornhautstabilität und die Licht-/Blendempfindlichkeit sehr negativ beeinflusst, da die Fibrillen nicht mehr richtig als Beugungsgitter funktionieren.

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