Ass 100 kann es verstopfte Arterien frei machen?

4 Antworten

Acetylsalycilsäure, das ist der Wirkstoff von ASS100, kann keine Verstopfung auflösen und macht auch das Blut nicht dünner damit es besser fließen kann. Der Wirkstoff ist ein Thrombocytenaggregationshemmer, er soll Blutgerinnsel innerhalb des Blutgefäßsystems verhindern. Bei Vorhofflimmern ist das sehr wichtig. Allerdings kann dieses Medikament durchaus Magenbeschwerden bis hin zu Blutungen und Geschwüren begünstigen. Wenn du es nicht verträgst, so kann dir dein Arzt ein entsprechendes Magenschutzmittet verordnen. Deine Brustschmerzen kommen sicher nicht vom ASS 100. Gehe bald möglichst wieder zu deinem Kardiologen und besprich mit ihm das weitere Vorgehen. Bis dahin freue dich, dass es dir jetzt schon ein bisschen besser geht. Alles Gute.

Hi vielen dank für die Antwort, ja ich verstehe das mit dem kardiologen überhaupt nicht, die riefen mich an gaben mir den Befund und Medikamente mit und fertig. Kann es den Blutdruck denn senken weil versuchsweise hatte ich mal für 3tage ein Medikament dagegen half auch mit dem Herz etwas aber hatte zu starke Kopfschmerzen deswegen.magenachutz muss ich nehmen wegen fundoplikatio letzten Jahres. Sind esomeprazol 40Mg.Und mit dem verstopften frei machen meinte ich so in der Art fals sich durch das flimmern ein trombtrombus irgendwo festgesetzt hat ob das den auflösen kann. Ich mein die ganz großen aterie müssen ja frei sein wenn beim Ultraschall nix war oder? Danke dir auf jedenfall.

Wenn du ein Mittel suchst, das verstopfte Arterien wieder frei machen kann, dann musst du bei Google Chelat-Therapie eingeben. Das sind Infusionen die helfen. 

Diese Therapie ist schon 50 Jahre bekannt und hat schon vielen geholfen. Leider wird sie von der offiziellen Medizin nur belächelt oder schlecht gemacht. Doch schon vielen Menschen konnten damit eine Herzoperation umgehen. 

Ich habe diese Therapie auch gemacht und kann sie dir wärmstens empfehlen, weil sie 100% sicher, und schmerzlos ist. Röntgen und Ultraschall werden dir später die Bestätigung liefern.

Von dieser "Therapie" kann man nur abraten und wrane:

" Ansatzpunkt der Chelattherapie ist es angeblich, durch die Bindung von Ca2+-Ionen mittels so genannter Chelatbildner (EDTA, D-Penicillamin, Deferoxamin) eine Entkalkung arteriosklerotischer Plaques zu erreichen und dadurch die Gefäße wieder geschmeidig zu machen, um die Durchblutung zu fördern. Man wolle "den Kalk aus den Adern rieseln lassen". Allerdings spielt Kalk aber bei der Entstehung von Plaques in den Blutgefäßen keine wesentliche Rolle.

Entsprechende klinische Studien konnten keine Wirksamkeit der Chelattherapie bei arteriellen Plaques nachweisen.

Obwohl Anbieter der Chelattherapie immer wieder behaupten, die Chelattherapie sei harmlos, wurden bereits seit Jahrzehnten immer wieder Berichte über schwere Nebenwirkungen vorgelegt, die in der Fachliteratur beschrieben werden.

Die Chelattherapie ist gegen Arteriosklerose unwirksam und zudem gefährlich für den Patienten. 

http://www.psiram.com/ge/index.php/Chelat-Therapie

@Auskunft

Aus diesen Gründen werden die Kosten auch nicht von Krankenkassen, wie z.B. der AOK übernommen:

" Dagegen ist die von den Chelat-Therapeuten propagierte Wirkung des EDTA gegen Arteriosklerose bisher noch nicht nachgewiesen. 

Auch wegen ihrer zahlreichen möglichen Nebenwirkungen ist die Methode umstritten.

Sogar einige Todesfälle sind im Zusammenhang mit der Behandlung zu beklagen.

Die Chelat-Therapie entspricht nicht den Standards, den die AOK – Ihre Gesundheitskasse an eine qualitativ hochwertige und für Sie als Patienten sichere Methode stellt. Da eine Wirksamkeit der Chelat-Therapie wissenschaftlich nicht nachvollziehbar ist und bisher auch nicht nachgewiesen werden konnte, übernimmt die AOK die Kosten für eine solche "Therapie" nicht.

Hier gilt der Grundsatz, die Versichertengemeinschaft nicht mit Ausgaben für wirkungslose Verfahren zu belasten und die Versicherten vor wirkungslosen oder sogar gesundheitsgefährdenden Verfahren zu schützen. 

http://www.aok.de/bundesweit/gesundheit/behandlung-nichtmedikamentoese-und-alternative-therapien-chelattherapie-8133.php

Die Gesamtproblematik kann für Dich hier im Forum keiner lösen, das kann nur ein Kardiologe. Wenn die Beschwerden stärker werden, solltest Du das Angebot des Krankenhauses annehmen.---Zu Deiner Frage : Das ASS (  Wirkstoff : Acetylsalicylsäure ) wirkt blutverdünnend, Verengungen in den Gefäßen werden dadurch nicht beseitigt. Das geht nur operativ !! Wenn Du Angst vor Magenblutungen hast ( das kann bei Einnahme höherer Dosen passieren ) solltest Du auf das Aspirin-protect ( auch ASS-protect ) wechseln. Diese Tablette löst sich erst im Darm auf und verursacht keine Magenblutung ! Gute Besserung !

 Die umgangssprachliche Bezeichnung „Blutverdünner“ ist sowohl für die Antikoagulanzien als auch für die Thrombozytenaggregationshemmer irreführend, da diese Mittel das Blut nicht dünner im Sinne einer geringeren Viskosität machen.

 http://de.wikipedia.org/wiki/Antikoagulation

Auch wenn die Bezeichnung "Blutverdünner" immer wieder verwendet wird, so ist sie doch falsch und irreführend.

@Aliha

Was der Fragesteller wohl gesagt hätte, wenn ich " Thrombozytenaggregationshemmer " geschrieben hätte ?? Du wirst es wohl nicht glauben, aber ich kenne den Unterschied !!

Der Google hilft dir da nicht weiter, im Gegenteil je mehr du darüber liest oder danach fragst, desto mehr Antworten wirst du bekommen und dann überhaupt nicht mehr wissen, was los ist. Dein  Kardiologe hat doch gewiß eine Vertretung warum gehst du dahin?

Alles in allem klingt das, was du schreibst etwas unglaubwürdig.

Wieso unglaubwürdig? Ja die haben mir am Freitag den Bericht gegeben und das Medikament und meinten wichtig nehmen und der kardiologe ist am 15 April wieder da dann besprechen ihr das weitere verfahren.Und der Hausarzt will sich da nicht einmischen weil das die Baustelle des kardiologen ist.

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