Asiatische Säuglinge und Milchunverträglichkeit

5 Antworten

Es fehlt das Enzym, was es für den Menschen verdaulich macht. Übrigens werden auch in Europa immer mehr Menschen lactoseintolerant.

Wenn Babys (nicht nur in Asien!) nach dem Abstillen keine oder zu wenig Milch bekommen, baut der Körper das zum Verwerten der in der Muttermilch enthaltenen Zucker- und Fettanteile gebildete Enzym ab. Und wenn das nicht mehr prduziert wird, kann das Fett und der Zucker der Milch auch nicht mehr verarbeitet werden. Bei Asiaten ist die Laktose-Unverträglichkeit besonders ausgeprägt, weil sie von der Mutterbrust sofort af die Reisschüssel "umgestellt" werden.

Die haben doch aber nicht alle eine Milchunverträglichkeit, sondern die tendieren mehr dazu. Dann müssen sie laktosefreie Milch trinken ... oder spezielle Nahrungen.

Die Laktoseintolleranz (alos Unverträglichkeit des Zuckers, der in der Milch ist, der Laktose) ist eigentlich der Normalzustand beim früheren Menschen. Der milchvertragende Europäer ist vielleicht somit ein evolutionäres Produkt. Aber in den asiatischen Ländern ist die Unverträglichkeit noch weit verbreitet.

Sojamilch enthält keinen Milchzucker - man kann sie gut als Alternative nutzen. Besser aber, man fragt vorher einen Arzt, damit keine Mangelernährung geschieht

den chinesen fehlt das gleiche enzym das auch katzen fehlt, die können die milch nicht verarbeiten... sojamilch ist ok

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