Arztsuche: Privatpatient mit gesetzlicher Krankenkasse. Geht das?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die Möglichkeit, sich wie ein Privatpatient zu versichern besteht sehr wohl. Hierzu muss das Kostenerstattungsprinzip der GKV beantragt werden.Vorsicht ist hier jedoch geboten, denn dies macht nur Sinn in Verbindung mit der richtigen ambulanten Zusatzversicherung, die mindestens bis zum Höchstsatz der GOÄ oder besser auch darüber leistet, sonst drohen im Krankheitsfall massive selbstbehalte. Weitere Infos hier: http://www.versicherung-online.net/Zusatzversicherung-Vorteil-Kostenerstattungsprinzip-189/

Um als Privatpatient behandelt zu werden, brauchen sie einen Statuswechsel. Vom Kassenpatienten zu Privatpatient. Das ist für jeden Kassenpatienten möglich. Dadurch erfolgt die Behandlung und Therapie nach ärztlicher Kunst und nicht mehr wie bisher nach der kostengünstigsten Lösung. Schau bei Focus nach: www.unternemen.focus.de/kostenerstattungsprinzip-zusatzversicherung.html

 

Es gibt einen Privat-Wahltarif bei der Securvita Krankenkasse für ambulante Arztbehandlung, bis zum 2,3 fachen Satz. Die Kasse zahlt ca 93%, den Rest zahlt man selbst. Lohnt sich!

klar wenn du alles Bar und aus eigener Tasche zahlst bist du bei jedem Arzt beliebt. Denn dann kann er ohne Krontrolle abrechnen, ohne daß du merkst daß es viel zu teuer ist. Mit solchen Patienten verdienen sich Ärzte gesund

Du hast recht. Die Kontrolle für die Leistungen ist tatsächlich problematisch.
Gibt es irgendwo eine Kostenübersicht, so wie preisvergleich.de?

@user1099

du kannst höchstens jedesmal deine Krankenkasse fragen

''Kann ich nun richtigerweise angeben, dass ich Privatpatient sei mit Unterstützung der gesetzl. KV?''

Nö, da es nicht richtig ist. Außerdem rechnen Ärzte Privatleitungen bei Kassenpatienten eh privat ab. Also brauchst du nur einen Arzt, der sorgfältig ist und dir den optimalen ''Service'' bietet, wo du dich als Patient wohlfühlst.

Was möchtest Du wissen?