AOK Versicherung OP Kostenübernahme Ablauf?

7 Antworten

Der Arzt weist dich ins Krankenhaus ein, die OP wird durchgeführt und das war es.

Danke für diesen nutzlosen Beitrag.

@SweetMango296

Nutzlos? Das ist die Reihenfolge und das wolltest du wissen.

@Moewe4

Reihenfolge des Abrechnungsprozesses.

@SweetMango296

Die Abrechnung erfolgt zwischen dem Leistungsträger (Arzt, Krankenhaus) und der Krankenkasse. Da du kein Privatpatient bist, bekommst du keine Rechnung - es sei denn, du unterschreibst eine Mehrkostenvereinbarung für Sonderwünsche.

@SweetMango296

hat aufjedenfall mehr Inhalt als deine Frage.

Und mein Beitrag wurde ebenfalls als wohl nutzlos entfernt. Er hätte auch eine nicht-schuledizinisch orientierte Lösung vorgeschlagen - offenbar geht der Trend jetzt in rine andere Richtung!

@Spielwiesen

Nicht jetzt liebe Freundin, der Trend geht schon viele Jahre in eine andere Richtung. Für viele Menschen ist das nur zu unbequem das zu erkennen, da hockt man lieber in der Komfortzone.

@Moewe4

Da hast du recht. Bin auch gar nicht mehr gespannt, wie es weitergeht: ich kenne das Muster schon. LG

Über eine medizinisch notwendige Operation entscheiden die Ärzte - nicht die Krankenkasse.

Je nachdem ob es eine ambulante oder stationäre OP ist, bekommst du vom Hausarzt eine Überweisung an einen Chirurgen oder eine Klinik. Dort wir die medizinische Notwendigkeit eingeschätzt.

Die Abrechnung erfolgt in jedem Fall direkt mit der Krankenkasse. Du musst keinen Antrag stellen.

Ob du es „möchtest“, ist nicht entscheidend, sondern allein die medizinische Indikation. Je nach Umfang der OP bekommst du ggf, im Anschluss eine stationäre Anschlussheilbehandlung (Kur).

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Die Krankenkassen übernehmen nicht automatisch die vollen Kosten für alle Operationen. Der Arzt erstellt einen Heil- und Kostenplan und den übernimmt die Krankenkasse , oder eben auch nicht. Das ist bei Kniebehandlungen nicht grundsätzlich anders als beim Zahnarzt oder Optiker.

Frage also deinen Arzt, ob die Kasse die Kosten übernimmt. Ganz sicher wäre eine Nachfrage bei der Krankenkasse. Du selbst musst dafür kein Formular ausfüllen, sondern nur dann, wenn die Kasse die Kosten eben nicht übernimmt.

Du gehst mit einer Krankenhauseinweisung deines Arztes zu einem Krankenhaus. Dieses rechnet direkt mit deiner Krankenkasse ab.

Du zahlst lediglich 10 € pro Tag für deine "Haushaltsersparnis"

Ich würde an deiner Stelle es erst einmal mit dem Rat der Userin Spielwiesen probieren. Zur Info

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-282010/und-es-wirkt-doch/

Eine bekannte Studie zu Schein-Operationen ist die des amerikanischen Chirurgen Bruce Moseley. Als Spezialist für Gelenkerkrankungen hatte er zahlreiche ältere Menschen mit Knie-Arthrose unter seinen Patienten, und Arthroskopien gehörten zu seiner Routine. Irgendwann wollte er wissen, ob nicht ein Teil des Behandlungserfolgs auf einem Placebo-Effekt beruht. 

...

Das Ergebnis war, dass die zum Schein operier­ten Menschen nach der Heilungsphase ebenso zufrieden waren mit der Behandlung wie die tat­sächlich Operierten. Moseley betrachtete das als Nachweis für einen Placebo-Effekt. Gleichzeitig zeigte es aber auch, dass eine Kniegelenks-Operation in vielen Fällen nutzlos oder überflüssig ist, weil die Beschwerden auch von selbst oder mit einer weniger invasiven Therapie verschwin­den. 

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