Anti-Matsch-Tomaten

5 Antworten

Durch einen gentechnischen Eingriff gelang es, die haltbarkeit von Tomaten zu verlängern. Hierzu wurde das Gen, das für ein Enzym codiert, welches für den Zellwandabbau verantwortlich ist, so verändert, dass die Tomate nach dem Pflücken ihre Festigkeit länger behält und nicht matschig wird. Daurch, dass nur dieses Enzym verändert wurde, hat sich eigentlich überhaupt nichts in Bezug auf den Aufbau oder ähnliches veränder, desswegen ist der Verzehr unbedenklich.

Die Stilllegung eines Gens in der Tomate welches mit deren Zellwänden zusammenhängt ist für den Menschen vollkommen ungefährlich. Es ist ja schließlich ein Enzym weniger was dadurch produziert wird, eins mehr wäre da schon eher fragwürdig.

Weil es keine richtige Gentechnik ist. Das ist Anti-Sense-Technik, bei der lediglich ein bestimmtes Gen blockiert wird, das zum zermatschen führt.

Najoah,

auch das Blockieren eines Gens würde ich zu Gentechnik zählen =)

@eisn89

Tut man im allgemeinen auch, ich hab nur die Fachbegriffe vergessen :D

Es gibt diese Antisense Technik, wo ein Gen blockiert wird, und dann gibt es noch eine Technik, bei der Gene dazu eingefügt werden. Letzteres wird immer diskutiert.

Moin.

Bei der Anto-Matsch Tomate (Flavr-Savr-Tomate) wurde ein Gen blockiert, welches dafür sorgt, dass die Zellwände abgebaut werden.

Da unsere (tierische) Zellen keine Zellwände besitzen hat dieses Gen, bzw. sein exprimiertes Protein Polygalacturonase sowieso keine Wirkung auf unseren Organismus.

LG

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