Anhaltende Nebenwirkungen bei L-Thyroxin?

2 Antworten

Das ist mal wieder so ein Fall, wo ich über manche Ärzte nur den Kopf schütteln kann. Ich nehme selbst L-Thyroxin ein und als ich damals meine Diagnose Hashimoto (das ist eine Autoimmunerkrankung der SD) bekam, wurde mir ausführlich erklärt, dass man L-Thyroxin immer einschleichend nehmen muss. Normalerweise gibt man dem Patienten erstmal höchstens eine halbe Tablette, dann wird das langsam innerhalb von Wochen gesteigert. Das ist kein Wunder, dass sie zittert. Da sie das jetzt schon seit 6 Wochen einnimmt, hat sich das Einschleichen leider inzwischen erledigt. Sie soll am Montag zum Arzt gehen und den TSH-Wert bestimmen lassen, wenn sie täglich Kopfschmerzen hat und immer noch zittert, ist die Dosis wahrscheinlich viel zu hoch. Normalerweise geben sich diese Anfangssymptome bei richtiger Einstellung innerhalb von 1-2 Wochen. Sie soll den Arzt mal auf L-Thyroxin-Tropfen ansprechen, da entspricht ein Tropfen 5 µg und das kann man sehr schön, ganz behutsam dosieren. Ich hoffe, die gibt es inzwischen wieder auf dem Markt, die Fa. Henning hatte da einige Zeit Probleme mit der Herstellung. Ich musste mir vor einigen Wochen meine Tropfen von einem französischen Hersteller beziehen. lg Lilo

das mit den Tropfen finde ich echt ne gute Lösung! Wird beim raDiologen auf jeden Fall angesprochen. Danke!

Ich nehme dieses Medikament auch. Zunächst: man startet nicht mit einer Tablette am Tag, sondern schleicht sich ein. Man nimmt 3 Wochen lang lediglich eine halbe Tablette und danach erst eine. Kurzzeitig dürfen diese Nebenwirkungen sein, aber nicht 6 Wochen lang. Dann ist es eindeutig das falsche Medikament. Sie muss dringend den Radiologen aufsuchen, der das Medikament verordnet hat und ihm das Problem mitteilen. Das Medikament MUSS gewechselt werden oder die Dosierung. Sollte ihr ein Hausarzt das verschrieben haben, würde ich es sofort absetzen und zunächst einen Fachmann/Radiologen aufsuchen, der sich nicht mit einer Blutprobe zufrieden gibt. Es ist sehr sehr wichtig, dass die Schilddrüse RICHTIG behandelt wird, denn sie hat Einfluss auf den gesamten Körper.

Ja war eine Radiologin, die das Rezept verschrieben hat. Hab auch nochmal nachgefragt, war am Anfang auch erst eine 1/2 Tablette (10 Tage lang) und dann direkt ne Ganze

@Sonyw90

o.k. Hauptsache, es war nicht von Anfang an die volle Dröhnung. Aber das spricht umso mehr dafür, dass es nicht das richtige Medi für Dich ist. So kannst Du auf gar keinen Fall weiter machen, denn die Tablette soll ja helfen und nicht noch mehr Schwierigkeiten machen. Der Test muss evtl. wiederholt werden, also das Sintigramm. Es ist sehr wichtig, dass Du diese Ärztin noch einmal aufsuchst.

L-Thyroxin bei Schilddrüsenunterfunktion?

Hallo!

Ich habe eine Unterfunktion der Schilddrüse. Meine Ärztin hat mir L-Thyroxin (die 50er) verschrieben.

Gestartet habe ich in der ersten Woche mit einer halben Tablette und nun sollte ich auf eine ganze erhöhen. Das habe ich auch gemacht.

Doch meine Symptome, die von der Schilddrüsenunterfunktion kommen, sind alle noch da.

Ich nehme stetig an Gewicht zu, obwohl ich nur 1000 kcal esse, wenn ich sehr lange trainiere 1200kcal. Ich betreibe täglich minimum 1h Kraftsport & Cardio oder HIIT und oft kommt auch noch Radfahren und Laufen dazu. Ich weiß da echt nicht mehr weiter!

Auch die anderen Symptome wie Lustlosigkeit, depressive Phasen und die fehlende Menstruation sind geblieben.

Ich habe gelesen, dass das alles mit der richtigen Einstellung der Hormone zu tun hat.

Meine Ärztin will aber erst in 3 Monaten ein Blutbild machen.

Kann ich bis dahin keinerlei Besserung erwarten?

Das mit dem stetig an Gewicht zunehmen macht mich echt fertig, ich bin auch erst 15 Jahre alt. Ich bin auch im Leichtathletikverein und trainiere da nochmal 2mal die Woche. Da ist es echt auch unschön, wenn man immer mehr zulegt (bisher 7kg). Ich bin echt total ratlos und es macht mich fertig.

Im Internet und in einigen Foren steht auch, dass einige seit der Einnahme von L-Thyroxin nur zunehmen oder sogar gar nicht mehr abnehmen können, ist das wahr?

Kann jemand helfen?

Wird sich alles wieder einpendeln oder wie lange dauert dies? Werde ich erst nach 3 Monaten eine Besserung verspüren? Was kann ich bis dahin machen?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?