anhaltende Atemnot

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ach du heilige Scheiße, klingt stark nach Athmaanfall, der jetzt in einen asthmatischen Dauerzustand geswitcht ist! Bin selber Hardcore-Allergiker und kenne das. In Verbindung mit allergischem Schnupfen kann es eigentlich nur einen Schuldigen dafür geben und zwar Ambrosiapollen. Hatte letztens auch schwersten Heuschnupfen und es lag höchstwahrscheinlich an dieser Pflanze. Meide körperliche Anstrengung (Treppen, Rennen etc.) und geh ins Krankenhaus (Notaufnahme) und lass dich vor Ort von 'nem Pulmologen durchchecken. Asthma kann lebensbedrohlich werden, der Sache sollte schnell auf den Grund gegangen werden.

bei mir ist das mit dem Dauerschnupfen erst dieses Jahr rausgekommen. Und das was du schreibst, dachte ich mir irgendwie auch schon, aber ich wollts nicht so recht glauben. Das mit der Atemnot bzw, dem Asthma ist etwa zur selben Zeit aufgetreten, als man endlich mal feststellte, dass ich einen allergischen Dauerschnupfen habe. Und am 3. November habe ich einen Termin beim Pulmologen, früher gehts leider nicht. Und leider, leider muss ich Treppen steigen und manchmal auch rennen (den kindern hinterher). Zeitweise fällt mir auch das Sprechen sehr schwer, da bekomm ich fast keinen Satz mehr raus.

@Pepperle86

Ok, also Dauerschnupfen ist eine Sache aber du musst schon wissen, gegen WAS du allergisch reagierst. ;-) Schon mal 'nen Allergietest gemacht? Und 3. November ist noch lange hin, ich empfehle dir, einfach ins Krankenhaus zu gehen, und zwar in die Notaufnahme. Da kann man sich selbst einweisen. Dann schilderst du deine Symptome, die wissen, was zu tun ist. Du kannst dann auch vorerst medikamentös so eingestellt werden, dass du die Zeit bis zum Pneumologen-Termin problemlos schaffst! Warte nicht erst bis zum 3. November, sondern beweg dich (langsam) ins Krankenhaus! Und zu der Pflanze kann ich dir sagen, dass sie hierzulande noch relativ neu ist und sich erst jetzt so richtig ausbreitet aber was allergenes Potenzial betrifft, alle anderen Allergie auslösenden Pollen weit in den Schatten stellt. Auch Menschen, die nie in ihrem Leben sowas hatten, lernen es dank Ambrosia dann mal kennen.

@Anthracis

Allergietests wurden schon zwei gemacht. Ich reagiere auf nichts "normal-sterbliches". Die HNO-Ärztin meint nun, dass es wohl eher Lebenmittel, Konservierungsstoffe, Duftstoffe oder ähnliches sind. Bei dem Pulmologen wird dann auch zusätzlich noch ein Allergietest gemacht, deshalb darf ich ja 10 Tage vorher schon keine Medis mehr nehmen. Und in unserem Krankenhaus machen sie nichts anderes als der Notarzt auch macht, nämlich Kortison spritzen. Da wird nur gefragt, ob ich nicht mal zu nem Spezialisten gehn will (nämlich zu nem Lungenfacharzt). Bei uns die Ärzte sind ganz seltsam, da wird dir erst geholfen, wenn du schon erstickt bist. Leider bleibt mir nichts anderes übrig als abzuwarten. Ich hatte gehofft, dass vll jemand ein "Hausmittel" kennt damit es ein wenig besser wird. Im Internet hab ich gelesen, dass heiße Getränke ein bisschen helfen sollen - das hat es auch, aber es hilft halt nur kurzzeitig.

@Pepperle86

Wenn du "Hausmittel" suchst, die (nur) kurzfristig helfen, dann versuch es mit Menthol-Bonbons, Wohlfühltüchern und Kamillendampf-Inhalationen. Geht ganz einfach: Wasser kochen -> Schüssel mit Kamillenteebeutel bereitstellen -> Wasser in Schüssel rein -> Handtuch über'n Kopf -> Kopf über Schüssel -> Dampf inhalieren. Kann am Anfang sehr heiß sein, trotzdem inhalieren. So ca. 10 Min. lang. Das dürfte auch den Schnupfen etwas lindern. Gegen den Schnupfen helfen auch Nasenduschen mit Salz.

Kortison-Spritzen sind schon das Äußerste, was man machen sollte. Das ist die volle Hormon-Ladung für deinen Körper und bei Notärzten kann ich das verstehen aber als Standard-Doc einfach mal sowas zu verabreichen, grenzt für mich an Körperverletzung. Ebenso dass nur Hilfe geleistet wird, wenn man schon am Krepieren ist. Da, wo du wohnst, möcht ich nicht krank werden...

Sehr hilfreich bei Asthma ist Magnesium und Selen.

Ich glaube die Ursache liegt am renovieren.

Ich weiß zwar nicht was genau Ihr renoviert aber beim Renovieren entstehen evtl. Ausdünstungen durch Farbe oder Baustaub. Auch können dabei Schadstoffe freigesetzt werden die ggf. vorher gebunden waren.

Was hilft dagegen: Lüften, häufig mit feuchtem Tuch Staub wischen, Feudeln und Staubsaugen. Bettwäsche täglich häufig wechseln und waschen ebenso wie die Kleidung. Falls Staub anfällt Wäsche staubdicht verwahren z.B. in großen PVC Säcken. Die Umgebung der Renovierung solltest du ggf. meiden und ggf. einen Staubschutz tragen wenn du dies nicht kannst.

Das Inhalieren ist eigentlich ganz gut weil dieses viele Stoffe bindet.

hmm, ja hast schon recht. Aber ganz so arg renovieren wir dann doch nicht. Wir sind am fliesen - geschnitten werden die aber im Freien, wenn ich nicht dabei bin. Und ansonsten wird tapeziert und teppichboden verlegt. Was Baustaub angeht, bin ich empfindlich, aber das fühlt sich anders an. Ich kenne das aus meiner Kindheit - wir mussten schon als Kinder viel im Baustaub arbeiten, daher weiß ich, wie ich darauf reagiere. Aber Baustaub haben wir wirklich keinen.

@Pepperle86

Aber wenn Ihr neuen Teppich verlegt muß der alte raus und dabei wird Staub aufgewirbelt der in den Fasern gebunden war. Und bei Tapeten wenn die alten runter kommen lösen sich ggf. auch Schadstoffe mit von der Wand ich denke da an Schimmelpilze.

Die Informationen was man tun kann, sind auch allgemein gehalten was man z.B. gegen die auslösenden Erreger tun kann.

@bcords

Das klingt alles logisch, aber in den letzten 2 Wochen wurde kein neuer Teppich verlegt. Das ist schon ein bisschen länger her und der nächste wird erst noch verlegt. In dem Zimmer, in dem Teppichboden verlegt wurde, war vorher keiner drin. Da wurde also kein alter Bodenbelag entfernt. Schimmelpilze haben wir keine an der Wand und auf Schimmelpilze wurde ich auch bereits zwei mal getestet - gegen die bin ich nicht allergisch. Das einzige was ich weiß ist, dass ich auf Kork nicht besonders gut reagiere und auf alten Kleister (wenn man Tapeten nass von der Wand löst, besonders bei Rauhfaser). Aber da reagier ich immer mit Hautausschlag. Könnte aber auch gut sein, dass das jetzt auch auf die Atemwege schlägt, eben wegen dem allergischen Dauerschnupfen. Doch selbst tapeziert habe ich in der letzten Woche nicht, sondern nur gefliest.

vielleicht solltest du neben einen lungenarzt auch noch einen therapeuten aufsuchen, damit du mit den stress fertig wirst.

Versuch mal die Gesret-Methode (ausführliche Info im Internet), hat mit geholfen, Allergien sind weg und mein Spray (Chromoglicin) brauche ich auch fast nicht mehr. Die Techniker Krankenkasse zahlt seit 2012 sogar anteilig Osteopathiebehandlung (Osteopathen, Physiotherapeuten.. wenden diese Methode an).

Die Ursache für Asthma und Allergien sind oft "mechanischen" Ursprungs. Beinlängendifferenz und dadurch Fehlstellung von Brustwirbeln. Nach 4 Behandlungen fühlte ich mich wie ein neuer Mensch. Schade daß diese Methode kaum jemand kennt. Ich hätte mir viele Asthmaanfälle und Medikamente sparen können, wenn ich das gleich am Anfang meines Asthmas gewußt hätte. Die üblichen Allergietest sind übrigens nicht sehr aussagekräftig. Habe 5 Jahre gebraucht bis ich endlich wußte, daß ich auf Kuhmilch und Weizen reagiere, hat eine Heilprktikerin festgestellt. Die Allergien sind jetzt übrigens alle weg.

Mein Tipp für dich- weis dich bitte selber ins KH ein- das hört sich saugefährlich an und nicht so, als würdest du die nächsten 10 Tage ohne ärztliche Aufsicht gut überstehen. Ich versteh nur nicht, warum der Hausarzt noch nichts gesagt hat!

Der Hausarzt hat gemeint "da müssen wir jetzt endlich was tun, das ist gefährlich, da kann man dran ersticken" ... und hat mich dann zum Lungenfacharzt überwiesen. Aber da bekommt man leider nicht ganz so schnell einen Termin. Hatte bei 4 verschiedenen angerufen. Leider geht das Ganze noch etwas weiter. Wenn ich einen richtigen Anfall habe, bekomme ich richtig schlimme Kreislaufprobleme, mein Hals schwillt zu und ich kann nichts mehr schlucken. Leider geht das so rasend schnell, dass man da nicht mehr dazu kommt ne Tablette einzuwerfen.

@Pepperle86

Umsomehr ein Grund, ins Krankenhaus zu fahren- du hast Verantwortung ( 2 Kinder) Ich würde da gar nicht auf den nächsten Anfall warten-oder dem Lungenfacharzt auf die Füsse treten!

@django09

Da hast du recht. Wir wohenen auf dem Land, da sehen die Ärzte allerdings alles viel viel lockerer und wollen einem immer weiß machen, dass das alles nicht so schlimm ist. Ich hab dem Lungenarzt ja gesagt, dass es ein Notfall ist. Hätte ich das nicht gesagt, dann wäre mein Termin erst im Januar(!!!) gewesen. Und bei uns im Krankenhaus ist das auch nicht so, wie in einer großen Klinik, in der jede Art von Arzt vertreten ist. Da gibt es ja nicht mal nen Kinderarzt .... ganz zu schweigen von einem Pulmologen. Da hilft mir das KH leider auch nicht weiter

@Pepperle86

Ja aber da wärst du unter ärztlicher Aufsicht- was machst du denn, wenn du das nächste Mal alleine bist und umkippst????? Ich will dir jetzt keine Angst machen, aber nimm das nicht auf die leichte Schulter!

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