Angst|Panik,Derealisation|Heilung

4 Antworten

Im letzten Jahr kursierte ein Virus, der sich in Schwindelanfällen bis hin zu Ohnmachtsanfällen (mit verbundenem "unrealem" Gefühl) und migräneartigen Kopfschmerzen geäußert hat, über diese Symptome haben damals viele Leute geklagt. Diese reale körperliche Erkrankung könnte bei Dir der "Aufhänger" für eine bereits schwelende psychische Störung gewesen sein, weshalb Du immer noch unter den aufgezählten Symptomen leidest, obwohl der Virus selber nach ein paar Wochen weg war. Es ist also eine psychosomatische Erkrankung, eine Angststörung, wie Du selber schreibst, da sollte mal Dein Seelenklempner tief bohren, um die tatsächliche Ursache auszugraben. Du mußt Dir aber klar machen, daß die körperliche Ursache - der Virus - längst erledigt ist, jetzt ist es nur noch Deine Psyche, die Zicken macht. Sie "klammert sich" aus irgendwelchen Gründen an die Krankheitssymptome, und wenn Du gesund werden willst, mußt Du diese Gründe herausfinden!

Aber hätten Ärzte das nicht herausgefunden? Ich war in der Woche min einmal auf der Notaufnahme und einmal bei Hausarzt. Aber das könnte schon sein. Klingt zumindest logisch.

@Liberated92

Viele hatten den Virus (haben sich auch hier im Forum darüber beklagt), aber bei den Ärzten war das mal wieder nur einer der typischen Jahreszeiten-Erreger, die Symptome sind einfach anderen Erregern wie Grippe, Norovirus und normalen Erkältungen zugeschlagen worden und dadurch untergegangen, evtl. hatte es auch was mit dem Erreger für Augengrippe zu tun, der zur gleichen Zeit kursierte. Ich hab sogar mal gefragt, aber auch keine Auskunft bekommen, was das denn konkret für ein Virus war.

@Daoga

Hmm okay, danke für die Info :) Allerdings fühlte ich mich nicht Krank.... Ob das nun der Virus war oder nicht.... Meine Probleme gingen dann trotzdem nicht zurück. Trotzdem danke für die Hilfreiche Antwort :)

Ich Frage mich nur, warum die Derealisation nur noch Abends kommt bzw sie am Tag nur noch sehr schwach bis weg ist. Was mir aufgefallen ist, als ich die Schlafprobleme hatte, hatte ich Angst zu schlafen. Ich hatte Angst zu sterben wegen den Schmerzen. Dachte ich könnrte einen Tumor haben oder sonst was. Auch heute noch wenn ich mich ins Bett lege. Der Schlaf macht mir Angst, da man da wie Tot ist. Nie hatte ich solche Gedanken. Ich schaue immer tv, dann schlummer ich immer so weg. Kann es sein, dass meine Krankheit bald weg ist? Die letzten 2 tage mit der Sonne war ich zum Beispiel sehr glücklich. Ich lächtelte und wusste selbst nicht warum. Ich war beschwerde frei und dachte nichtmal mehr an meine Probleme. Der Antrag ist bereits bei der Kasse, für die Verhaltenstherapie. Ich warte noch auf die BewilligungHat eine solche Erfahrungen und weiß wie das weiter geht? Und warum sich das so verläuft?. Einfach alles was ihr dazu denkt. Danke vorab fürs lange lesen und Antworten :)

Abends vor dem Einschlafen kommen immer die Probleme, Ängste und Ärgernisse hoch, das ist normal, da muß man lernen, das alles bis zum nächsten Morgen beiseitezuschieben. Schlafprobleme können auch darauf hindeuten, daß Du Alpträume hattest und Angst davor, sie wieder zu erleben. Du solltest Dir vielleicht mal ein Training zur Traumkontrolle gönnen (Übungen zu luziden Träumen und so), auch angenehme Tagträumereien können sich positiv auf einen gesunden Nachtschlaf auswirken. Alpträume entstehen meist durch Probleme im realen Leben, deshalb solltest Du diese Probleme in Angriff nehmen. Mehr Sonnenlicht in den jetzt länger werdenden Tagen wirkt sich günstig auf den Serotonin-Haushalt aus, das kann sich deshalb durchaus positiv auf Dein Schlafverhalten auswirken.

@Daoga

Naja das kann schon sein das ich Abends immer so ein Gedankenkreisen hatte. Einen Albtraum hatte ich auch einmal. Und ja, da fing das mit der Angst vorm Schlafen an. Allerdings war mir bis eben nicht klar, dass es mit einen Traum zusammenhängen könnte. Das war die Zeit, wo die Welt untergehen sollte (Mayakalender und der ganze Schrott). Totaler quatsch. Aber damit hatte ich mich wohl zu sehr beschäftigt und schliesslich einen Traum davon gehabt

Sorry, Doppelpost (Composter spinnt)

also ich bin zwar nicht selbst betroffen, kenne aber jemanden dem es ähnlich erging...

es kann gut eine art winterdepression sein, da du ja sagst dass es dir in der sonne gut geht, durch den schlafmangel spielt dir dein hirn natürlich ein schönes kino vor, durch tv und (ungewolltes) verhalten bestätigst du deinem hirn dass es recht hat, durch die sonne werden nun wieder hormone freigesetzt, die das gegenteil behaupten, dein hirn hat also gerade einen konflikt.. was den instinkt mit der angst ausgelöst hat kann ich nicht sagen, ich kann dir nur empfehlen, die sache nüchtern zu betrachte und das zu tun was dir gut tut, also in die sonne gehen und kraft tanken, wenn du angst hast im dunkeln zu schlafen oder überhaupt zu schlafen, dann versuch es mal mit powernapping, so kannst du deinem körper zumindest etwas entspannung gönnen...

meiner bekannten hat damals johanniskraut geholfen, das steigert die stimmung und dadurch bekommt man auch weniger angst.. es hat auch nicth so gravierende nebenwirkungen....

ich wünsche alles gute! ;)

Die Idee mit dem Johanniskraus ist gut. Aber es dauert wenigstens 8-10 Tage bis es richtig wirkt,

@Gruenkohl2012

na ist doch immerhin etwas! dann hat man wenigstens da ein bisschen hoffnung und ist der sache vielleicht nicht ganz ausgeliefert...

Hallo, naja an einer Winterdepression hatte ich nun auch gedacht. Was meinst du denn genau mit dem Konflikt wegen tv und ungewolltes Verhalten? Das habe ich nicht ganz aus deiner Antwort entnehmen können. Von Johanniskraut habe ich auch gehört, aber davon abgesehen. Ich war nie angewiesen auf iwelche Tabletten oder sonst etwas, deshalt wollte ich das auch weiterhin ohne machen. Es hat sich ja wiegesagt gebessert. Ich habe halt nur die Sorge, dass es wieder kommt.....

@Liberated92

johanniskraut wird schon seit jahrhunderten angewendet, von daher hätte ich da weniger bedenken als bei chemiezugs...

das mit dem verhalten meinte ich so: wenn du zum beispiel in einer dunklen gasse überfallen wirst, hast du zunächst angst vor einem weiteren überfall, du meidest gassen... danach kommt dir "es war dunkel" also meidest du die gassen in der dunkelheit... und irgendwann kommt dir, dass es keine gasse sein muss, also bekommst du angst in der dunkelheit... ooder wenn du schritte hörst...

ich hab das vielleicht etwas verwirrend dargestellt, aber ich will damit sagen, dass wenn man die auslöser der angst vermeidet, steigert man sich noch mehr hinein, und durch eine schlechte erfahrung wird es bestätigt....

im grunde verstärkt man sein eigenes verhalten unbewusst durch sein eigenes verhalten....

mit dem tv meine ich, dass du

  1. einen rhythmus bekommst, der nicht gut ist, da du am tv einschlummerst
  2. dein hirn kann durch die geräusche und die erregung durch den tv nicht abschalten

  3. die sachen die da im tv kommen, beeinflussen dein unterbewusstsein, besonders im schlaf, also wenn du meinetwegen pennst und dann während du schläfst "autopsie" kommt, beeinflusst dass auch deine ängste vor dem schlaf, weil das schlafen an den tod erinnert....

@pfannylein

Achso okay ich verstehe. Nur, ich habe keine Angst vor der dunkelheit. Ich wüsste nicht warum.... Und wenn ich so im Bett liege, kann ich wahrscheinlich weniger Schlafen, da ich dann nachdenke und keine Ahnung. Ich schau dann immer Filme und kann dann einfach besser schlafen. Bevor ich das nicht machte, konnte ich überhaupt nicht schlafen, daher denke ich, dass es zum tv einschlafen besser und angenehmer ist. Ich schau sowieso nur lustiges. Entweder DVD oder halt TV Total und sowas. Mein TV geht imübrigen immer nach 30 Minuten allein aus, also wenn ich schlafe, ist der aus... Meinst du, dass das nicht gut ist? Wie gesagt, ohne tv mache ich die Nacht wieder durch....da will ich nicht wieder hin... Danke für deine Antwort. Das mit dem Unbewussten Verhalten ist sehr interessant. Mit der dunkelheit triffts vielleicht nicht bei mir zu, aber mit dem Stechen in der Brust. Erst nur Angst wegen den Schmerzen. Dann Angst wegen evlt Herzinfarkt.. dann Angst Sport zu machen wegen den Herz, dann Angst zu schlafen wegen dem Herz und so weiter.... Die psyche ist echt verwirrend, Körperlich gesund und trotzdem Beschwerden...

@Liberated92

"Körperlich gesund und trotzdem Beschwerden" ist die typische Diagnose für eine psychosomatische Krankheit, das, was man als "eingebildeter Kranker" bezeichnet. Du mußt wirklich herausfinden, warum Du Dich so an "Herzschmerzen" klammerst, denn darum geht es ja - hast Du irgendeinen "Herzschmerz" (der auch im übertragenen Sinn sein kann - Probleme in der Partnerschaft, Verlustängste...)? Wenn ja, dann arbeite dran und löse das Problem, nur so kommst Du aus dem Teufelskreis, Dich selber immer weiter in diese (eingebildete!) Krankheit hineinzusteigern, heraus!

@Daoga

das mit der dunkelheit ist ja nur ein beispiel gewesen ;)

psychosomatisch ist eine sache aber wenn du auf das stechen im herzen oder in der brust so panisch reagierst... es kann auch sein dass stechen von der muskulatur im rücken kommt.... sprich deinen arzt auf massagen und krankengymnastik an, schau ob es dann besser wird..

wenn dein tv eine timerfunktion hat ist das ja in ordnung, du solltest dennoch schauen dass du wieder einen normalen einschlafritus findest.... versuch es mal mit einem spannenden buch, das lässt dein hirn auch gut abschalten ;)

Ich würde mich mal direkt in eine Klinik einweisen lassen.

Da habe ich auch dran gedacht. Allerdings ist es ja schon viel besser und ich komme wieder gut durch den Tag. Da direkt in eine Klinik?

@Liberated92

Siehe meinen Kommentar oben, Ich war damals 6 Wochen in einer Auffangstation im Landeskrankenhaus. Dort konnte ich mich frei bewegen. Auch rausgehen in die Stadt. Es war keine geschlossene Station.

Realitätsverlust, Leben wie ein Traum?

Wird ein etwas längerer Text, aber ich bräuchte echt Hilfe. Ich war vor ca. 2 1/2 Wochen auf einem Festival, wo ich Cannabis geraucht habe (war nicht das erste Mal). Das war der reinste Horrortrip, ich dachte ich muss sterben und hatte die ganze Zeit Panik. Als der Trip endlich vorbei war gin es mir wieder normal, allerdings fing ich 2 Tage später ewige innere Debatten über das Thema "Tod" und habe dadurch immer mehr Angst und Panik gekriegt, sodass ich teilweise echt Schlafprobleme hatte und mich von der Außenwelt isolieren wollte, weil ich Angst hatte, zu sterben (das hört sich wirklich albern an, wenn man es schreibt, aber es war wirklich schlimm) . Dann vor etwa einer Woche hatte ich dann auf einmal dieses Gefühl: Alles hat sich surreal angefühlt und es wurde immer schlimmer. Ich habe mir Gedanken darüber gemacht, ob das hier vielleicht alles eine Illusion ist ob meine Mitmenschen überhaupt echt sind etc. Meine Skepsis gegenüber den Menschen ist gewachsen und irgendwie habe ich mich in meinem eigenen Zimmer und auch in meiner Familie so fremd gefühlt. Die Gedanken bezüglich der Illusion sind fast weg, die mit den Mitmenschen tun mir immernoch zu schaffen. Ich habe Angst, dass ich verrückt werde oder einen Hirntumor oder sowas habe, der mich dazu verleitet, so zu denken. Seit vorgestern hat es sich auch so angefühlt, als würde alles was ich mache, geplant sein und als ob ich gar nicht aktiv kontrolliere, was ich mache. Ich habe irgendwie nicht mal mehr so krasse Gefühle... Davor war ich sehr emotional, habe relativ viele Stimmungswechsel gehabt, womit ich aber kein Problem hatte. Jetzt fühlt sich alles so komisch gleichgültig an und das ist unheimlich schlimm :(( Habe mich dazu belesen und es ist anscheinend etwas wie eine Derealisation... Nun zur Frage: geht sowas weg? Es ist grauenvoll so zu Leben, angsteinflößend und möchte einfach nur, dass es weggeht :( hat jemand Erfahrungen damit gemacht und ist die Derealisation oder zumindest dieses Gefühl der Unechtheit weg und wie habt ihr es gemacht? Ich würde mich wirklich über seriöse Antworten freuen, ich bin am Verzweifeln :((

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