An welcher Stelle spritzt man sich Insulin, bzw wird Insulin gespritzt?

5 Antworten

Hallo

Kurz wirkendes Insulin wird am besten in den Bauch gespritzt. Von hier gelangt es schnell ins Blut.

Als Spritzstelle für Verzögerungsinsulin eignet sich das Gesäß oder der Oberschenkel. Von dort tritt das Insulin langsamer ins Blut über.

Wichtig ist bei einer Injektion auch die Nadellänge! Die Pen-Nadel darf nicht zu lang und nicht zu kurz sein, damit das Insulin genau dort landet, wo es hin soll, ins Unterhautfettgewebe.

Pen-Nadeln gibt es in Längen von 4 bis 12,7 mm. Die Kanülenlänge sollten Betroffene mit ihrem Arzt oder Diabetesberater auswählen. Sie hängt nicht nur von der Dicke des Unterhautfettgewebes ab, sondern auch von der Spritztechnik (mit oder ohne Hautfalte; schräger oder senkrechter Einstich). In der Regel ist die Oberhaut nur 1,5 bis 2 Millimeter dick, darunter trifft man schon ins Unterhautfett, wenn man senkrecht einsticht. Bildet man keine hinreichende Hautfalte, besteht bei zu langen Nadeln die Gefahr, die darunter liegende Muskulatur zu treffen. 

LG, Mia

Also meine Schwester spritzt es immer in den Bauch. Aber manchmal wird die stelle bisschen blau oder tut weh. Dann kann man es auch in den Oberarm oder Oberschenkel spritzen.

Insulin wird in das Unterhautfettgewebe gespritzt. Oft in die Bauchfalte. Dazu gibt es einen leicht zu bedienenden Pen, sodaß man keine klassische Spritze braucht.

Bauch, Oberarme, am oberen Bereich des Popos und an den Oberschenkeln.

Wenn du wo unter der Haut meinst: ins Unterhautfettgewebe

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