alkohol bei Fruktose Intolleranz

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Traubenzucker ist Glucose und bei einer Fruchtzuckerunverträglichkeit gut zu vertragen,aber es mindert die Probleme mit Fruchtzucker nicht ab.Alkoholische Getränke enthalten in der Regel wenig Fruchtzucker,Weine können einen höheren Fruchtzuckeranteil haben,und Bier enthällt Sorbit.Bei einer Fruchtzuckerunverträglichkeit sollte auf Alkohol verzichtet werden da er den Darm zusätzlich belastet und die Fruchtzuckerunverträglichkei verschlimmern kann.Bei Alkoholischen Mischgetränken ist meistens Kristallzucker im Spiel der auch gut vertragen wird,nur bei Fruchtsäften solltest Du vorsichtig sein.

@ andi61: Danke für deine Antwort, aber ich bin noch nicht ganz zufrieden ;) .. Ich hab hier so ein schlaues Buch über "Nahrungsmittel Intolleranzen" (von Doris Fritzsche) und da steht: "Glukose (Traubenzucker) dagegen wirkt wie ein wahrer Fruktoseschleuser und verbessert so die Aufnahme (siehe S. 33). Aus diesem Grund wird Haushaltszucker (Saccharose) meist vertragen, denn er besteht jeweils zur Hälfte aus Fruktose und Glukose." (s.29).

.. und auf S. 33 steht dann: "Wählen sie anfänglich also bewusst Lebensmittel mit niedrigem Fruktosegehalt und günstigem Fruktose- Glukose- Verhältnis (Fruktose: Glukose mindestens 1: 1 [...])"

Daher kam mir auch die Frage, eigentlich müsste ich doch jetzt Ketchup oder Orrangensaft (oder eben beispielsweise Wodka Orrange) ohne Beschwerden zu mir nehmen können, solange ich sie mit den richtigen Mengen Glukose mische, um ein 1: 1 Verhältnis zu bekommen?

Das ist genauso,wie Du meinem Kommentar ja entnehmen kannst ist nicht nur Fruktose das Problem sondern auch Sorbit.Äpfel als Beispiel haben einen hohen Sorbitanteil,und der macht die meisten Probleme,weshalb Menschen mit einer Fruchtzuckerunverträglichkeit kaum Äpfel essen können.Der Apfel hat aber einen doppelt so hohen Glukoseanteil wie der Fruchtzuckeranteil das zeigt das das nicht die Lösung des Problemes ist.Es gibt Obstsorten die kein Sorbit enthalten,wenn die mit Fruchtzucker zusammen gegessen werden dann wird das betreffende Obst besser vertragen,aber es hebt die Fruchtzuckerunverträglichkeit nicht auf,und bei zu viel des Guten treten dann auch Probleme auf.Das Problem der Fruchtzuckerunverträglichkeit liegt im Darm,und wenn der Darm noch zusätzlich durch Alkohol belastet wird dann treten Probleme viel schneller auf,und da hilft kein Traubenzucker,ausserdem wenn Du in jedes alkoholische Getränk noch Traubenzucker machst dann biste ruck zuch hackedicht und hast einen schlimmen Schädel den nächsten Tag,und das zusätzlich zu den Problemen die der Fruchtzucker verursacht hat der durch Säfte dem Alkihol zugegeben wurden.Ich gebe mal alles an was einen hohen Sorbitanteil hat und gemieden werden sollte,in reihenfolge des Sorbitanteiles das erste hat den höchsten,Pflaume,Pfirsich,Marillen,Apfel,Dattel,Rosinen,Apfelsaft,Trauben,Erdbeeren,Johannesbeeren,Holundersaft,Himbeere,Nun alle Fruchtzuckerbomben mit Angabe der Menge auf 100g-Honig 38,89g Apfelgelee 27,10g Feige23,50g Kirschkonfitüre 21,60g Preiselbeeren 20,55g Brombeer und Heidelbeerkonfitüre 20,60g Himbeergelee 18,20g Pflaumenmus 16,24g Traubensaft 8,30g.Die Tomate hat als Saft 1,51g die reine Tomate1,36g daran kannst Du erkennen das die Tomate selber nicht das Problem ist bei Ketchup sondern der zugegebene Zucker und welche Menge von welchem Zucker zugegeben wurde ist nicht angegeben,das ist das Problem,und ist Süßstoff drinn kommt wieder Sorbit ins Spiel.Ich gebe mal an wo Du Listen der Lebensmittel mit Angaben zum Fruchtzuckergehalt runterladen kannst und auch weitere Informationen bekommst www.waswiressen.de/druckversion//fruktosemalabsorption_krankheitsbild,cfm ich gebe noch einen Link gesondert an wo Du dich auch informieren kannst ,es geht pro Antwort imner nur einer,gruss andie

Hallo Nonamean,ich muss hier antworten da ich keinen Kommentar zufügen kann.Es gibt zwei unterschiedliche Unverträglichkeiten,einmal die Fruchtzuckerintolleranz und die Fruchtzucker- Malabsorbtion.Ich gehe bei Dir mal von einer Malabsorbtion aus da die Intolleranz schon beim Säugling auftritt und die wird durch einen angeborenen Enzymdefekt ausgelöst,und dabei muss konsequent auf Fruchtzucker verzichtet werden.Die Malabsorption kann genetisch sein oder bei Erkrankungen wie Morbus Crohn oder Zölliakie durch eine Schädigung der Dünndarmschleimhaut entstehen.Ist der Defeckt nicht angeboren dann kann er wieder verschwinden,er kann aber auch dauerhaft bleiben.Bei einer Malabsorbtion also einer Störung der Nährstoffaufnahme kann der Zucker nicht vollständig aufgenommen werden und wird nicht in den Körper weitergeleiter.Schuld daran ist die Fehlfunktion eines bestimmten Proteins(Glut-5) das für den Transport von Fruktose zuständig ist.Zusätzlich wird der Fruktose-Transport durch Sorbit einen Zuckeralkohol blockiert wodurch sich die Beschwerden der Fruktose Malabsirbtion noch verstärken.Haushaltszucker ist Saccharose und besteht zur hälfte aus Fruktose und Glukosemolekülen.In verbindung mi Glukose ( Traubenzucker) ist Fruktose für den Darm besser verwertbar,das bedeutet aber nicht das es die Malabsorbtion aufhebt wenn Fruchtzucker und Traubenzucker in gleicher Menge gegessen wird sondern das bedeutet nur das der Fruchtzucker besser vertragen wird aber nicht das die Beschwerden ausbleiben.Das ist auch abhänging davon bei wieviel Fruchtzucker die Beschwerden auftreten,ist das bei 5 Gramm gesammt schon der Fall dann hilft auch keine Glukose wenn diese Menge stark überschritten wird,als Beispiel ein Apfel mit 100 g enthällt 9,3g Fruktose und 6,57g Sorbit aber 15,67g Glucose.Da ist der Anteil von Glukose fast doppelt so hoch wie die Fruktose,und der Apfel bereitet trotzdem Probleme wegen demm hohem Sorbitgehalt.Bei einem Beschwerdeeintritt von 25 g Fruchtzucker können zwei kleine Äpfel gegessen werden danach gehen die Probleme lo,dann darf aber keinFruchtzucker oder Sorbit un den anderen Lebensmitteln enthalten gewesen sein!100 g Orangensaft enthalten 2,80g Fruktose und 2,30g Glukose aber das mit Alkohol verändert im Darm die Aufnahme der Fruktose und kann von daher schon viel früher Probleme verursachen als ohne Alkohol,ich hoffe das damit Deine Frage beantworte ist,gruss andie.

Also heißt das jetzt konkret, dass es nichts bringt, Fruchtsäfte oder dergleichen mit Traubenzucker zu mischen? Man verträgt ihn dann besser, aber eben eigentlich immer noch nicht? .. ich muss nochmal nachfragen, bin mir einfach nicht sicher, ob ich das alles jetzt richtig verstanden hab ;) Ich hatte bei mir persönlich das Gefühl, dass ich zum Beispiel Ketchup oder Sekt gemischt besser vertrage. woran liegt das dann? :)

PS: Danke, dass du mir so ausführlich antwortest(:

Du verträgst keinen Alkohomix weil du eine Fruktoseunverträglichkeit hast, und nun denkst du, das du ja einfach ein bischen mehr Fruktose (Traubenzucker) mit dem Alkohomix zu dir nimmst und dann ist alles gut?

Minus mal Minus = Plus?

Sicher....

Traubenzucker, mein Lieber, ist Glucose und keine Fructose! .. und somit eine der Zuckersorten die man bei einer FI am besten verträgt..

Was möchtest Du wissen?