Alkohol Autounfall Promille Anklage?

3 Antworten

Der polizeiliche Bluttest muss den Wert bestimmen, de ganz sicher mindestens vorliegt, der ärztliche Bluttest versucht möglichst nah an den tatsächlichen Wert ran zu kommen, dabei es egal, ob die Abweichung drüber oder drunter ist.

Das Ergebnis ist nicht angreifbar ...

Beide Bluttests sind gesetzlich von Ärzten durchgeführt worden. Das gibt sicher einen Streit. Denn eigentlich können nur Atemkontrollen differieren. Trotzdem liegen beide Ergebnisse über 1,6, also etwa 80 Tagessätze, ein Jahr Führerscheinentzug und kontrollierte Abstinenz mit MPU, wenn keine Verletzten und Schlimmeres vorkommen ist.

danke, und wenn Fahrer und Beifahrer leicht verletzt waren, aber Beifahrer keine Anzeige macht

@N8schwarm

Ist egal ein Verstoß gegen § 316 StGB (Trunkenheit im Verkehr) ist ein Offizialdelikt, da besteht Ermittlungszwang wegen öffentlichem Interessen.
Dazu bedarf es keiner Beantragung.

Wäre der Unfallgegner verletzt worden wäre z.B. die Körperverletzung ein Antragsdelikt, da würde nur ermittelt, wenn das einer anzeigt.

Es gilt ja wohl der von einem Arzt durchgeführte Test

Beide wurden von einem Arzt durchgeführt

@N8schwarm

Dann gelten beide.

Kann man nach Autounfall sowas wie einen verzögerten Schock haben oder gibt es sogar einen bestimmten Begriff für sowas?

Hallo liebe Community,

ich hab bisher 4x in meinem Leben einen Autounfall erlebt, zum Glück nie wirklich schlimm, aber ich hab bei allen 4 Unfällen einen ganz schön krassen Schock gehabt, der aber relativ schnell wieder weg war. Meist je unvorbereiteter und stärker der Aufprall war, desto schlimmer war der Schock. (Ich war aber nie die Fahrerin.)

Am WE hab ich nun meinen 5.Unfall erlebt (wieder als Beifahrer). Es waren 3 Autos involviert. Wir waren in der Mitte und sind von hinten auf den vorderen quasi aufgeschoben worden.

Trotz des sehr krassen Aufpralls und der Tatsache, daß unser Auto nun aussieht wie eine zusammengequetschte Coladose (Totalschaden) hatten wir wirklich sehr viel Glück. Eigentlich war das bisher mein schlimmster Unfall.

Ich hab mich nur sehr gewundert über mich selbst. Da ich von Anfang an total abgeklärt wirkte. Keinerlei Schock hatte .. nichts.. als wär gar nichts passiert. Aber ich war einfach nur froh darüber und hab auch nicht weiter drüber nachgedacht. Auch später irgendwie gar nicht. (Dachte halt, liegt wohl daran, daß ich schon so oft Unfälle erlebt habe.)

Aber dann, seit Dienstag fing ich dann plötzlich an mich unglaublich niedergeschlagen zu fühlen. Ständig weinerlich..würde jemand kommen und 'Buh', machen, ich würde unter Garantie anfangen zu heulen.

Symptome in Stichpunkten:

ständig kalte Schweißausbrüche - ganz zittrige, kalte, aber gleichzeitig schwitzende Hände - butterweiche Knie

Ich versteh einfach nicht was mit mir los ist. Weil das auch seit Dienstag nicht mehr weg geht. (Wie so Schübe, die immer wieder kommen. Manchmal über mehrere Stunden, manchmal kürzer.)

Außerdem:

große Angst + sehr zögerlich beim Überqueren einer Straße (drehe sogar oftmals in der Mitte wieder um und geh zurück, aus Angst ich schaff es nicht vor dem nächsten Auto) - seitdem trete ich als Beifahrerin unbewusst ständig auf die (nicht vorhandene ) Bremse, weil ich immer das Gefühl habe, der Fahrer bremst viel zu spät.

Aber: alles erst seit Dienstag komischer Weise und wie aus dem Nichts.

Vor allem diese Niedergeschlagenheit ständig ... und dieses totale Verunsicherungsgefühl. Das wird einfach nicht besser.

Ich hätte das wohl nicht mal mit dem Autounfall in Verbindung gebracht, aber als ich das jemandem erzählte gestern, meinte der, dass das ganz bestimmt daher kommt. Es würde dafür auch einen Begriff geben, sowas ähnliches wie posttraumatische Belastungsstörung. Und typisch wäre, dass ich am Anfang gar nichts hatte und so (vermeintlich) unberührt von dem Unfall war, keinen Schock hatte, etc.!

Das fänd ich aber schon ganz schön krass und irgendwie konnte ich mir das auch nicht so ganz vorstellen. Was ich gern wissen würde:

  1. Hat das schon mal jemand erlebt und (wann) ging das wieder weg?
  2. Gibt es dafür einen medizinischen Begriff?
  3. Sollte ich mal zum Arzt gehen?

Wäre lieb, wenn mir jemand seine Erfahrung/Sicht der Dinge schildert.

Liebe Grüße und vielen Dank im Voraus.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?