Agoraphobie 50 GdB: Merkzeichen G möglich?

5 Antworten

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Widerspruch einlegen. Ich würde folgendes Schreiben:

°Gegen Ihren Bescheid vom ........ GZ:....... erhebe ich hiermit Widerspruch. °Schriftliche Begründung folgt.

°Gleichzeitig beantrage ich, mir alle ärztlichen Zeugnisse und Gutachten, die Grundlage für Ihren Bescheid waren, in Fotokopie zu übersenden (einschliesslich der abschliessenden Stellung des versorgungsärztlichen Dienstes).

Wenn Du diese Unterlagen hast, suche in deinem Betrieb (falls Du nocht beruftstätig bist) die Vertrauensfrau/ den Vertrauensmann der Schwerbehinderten auf. Sollte das nicht zutreffen, schreibe mir über die Komplimenteliste.

Vielen Dank @Vincent. So komme ich schon ein Stückchen weiter. Ggf. würde ich mich wieder bei Dir melden, da ich nicht mehr berufstätig bin.

Vielleicht mal hier http://forum.global-help.de/ dazu fragen. Meines Erachtens liegen die Voraussetzungen für Merkzeichen G bei dir nicht vor. Aber da sollte jemand was dazu sagen, der sich wirklich damit auskennt.

Vielen Dank für den Link!

Selbstverständlich ist eine stark ausgeprägte Agoraphobie eine Behinderung. Der Buchstabe G scheint auf sie nicht zu passen, aber es gibt mit Sicherheit eine andere Möglichkeit. Wende dich doch an die kassenärztliche Vereinigung deines Bundeslandes und lass dich von einem Psychiater/Mitarbeiter beraten, welche Begründung Erfolg verspricht bzw. wie der Antrag evtl. umformuliert werden muss. Als erstes ist Wiederspruch einzulegen, wie dir von Vincent u.a. geraten wurde.

G hat mit psychischen Sachen kaum zu tun. Allerdings kann ein fundiertes Gutachten über 50% wegen psych. Erkrankung bringen. Allerdings schätze ich dich nicht so ein.

G = steht für GEHBEHINDERT. Offenbar kannst du gehen, dass du keine Plätze odgl. betreten kannst, hat andere Ursachen, die nicht in einer GEHbehinderung liegen. Deine Form der Behinderung ist auch belastend, aber trifft leider nicht diesen hier erwähnten Buchstaben.

Aberkennung Grad der Behinderung von 30?

Guten Morgen liebe Leute,

zur Zeit habe ich einen Grad der Behinderung (GdB) von 30 und hatte gegen den damaligen Bescheid Widerspruch eingelegt. Gestern hatte ich Post vom Landesamt für soziale Dienste im Briefkasten und meinem Widerspruch wurde NICHT stattgegeben. Der nächste Schritt wäre eine Klage vor Gericht, wo ich dann vom Gutachter höchst wahrscheinlich einmal komplett auf links gedreht werde. Kann mir der GdB 30 aberkannt werden, wenn mein "Leiden" sich verbessert hat???

Einmal kurz zu meiner "Einschränkung", ich habe zwei Autoimmunerkrankungen:
1. Autoimmunneutropenie (zu wenig weiße Blutkörperchen = schwaches Immunsystem)
2. Autoimmunthrombozytopenie (zu wenig Blutplätchen = verlangsamte Wundheilung)

Ich bin in regelmäßigen Abständen in der Uniklinik zur Kontrolle und habe bis vor kurzem noch Endoxan (Chemotherapeutikum) um die Blutwerte in den Griff zu bekommen genommen. Mein Immunsystem war so schwach das ich an etwas erhöhtem Fieber hätte sterben können. Dank des Medikamentes haben sich meine Blutwerte verbessert und auch nach Absetzung scheinen sich meine leicht verbesserten Werte gehalten. Das Endoxan haben sie mir auf "blauen Dunst" verabreicht, in der Hoffnung das es wirkt, da meine Erkrankung so extrem selten ist, gibt es darüber keine Aufzeichnung über eine erfolgreiche Therapie. Aber das Zeug hat es auch extrem in sich. Da ich bald auch an die Familienplanung denke, bzw. meine Frau und ich und das Zeug auch die Stammzellen angreift darf man beim Versuch schwanger zu werden den Wirkstoff nicht mehr im Körper haben. Aus diesem Grund habe ich die Medikation vorerst abgesetzt, nach Rücksprache mit dem behandelden Arzt der Uniklink.

Wie gesagt, da die Blutwerte sich nun verbessert haben (was ja kein Dauerzustand sein muss) und der Gutachter bei Gericht eine Besserung meiner Beeinträchtigung feststellt, kann das Landesamt mir dann den GdB von 30 wieder aberkennen? Das Amt hat sich auch lediglich die Unterlagen von den Ärzten (Hausarzt und Uniklinik) erneut angeschaut aber keine Unterlagen bei meiner Psychotherapeutin angefordert. Sobald mir der GdB aberkannt wird, verliere ich auch die Gleichstellung welche ich vorsorglich beantragt hatte. Zudem müsste ich die Gerichtskosten bei Niederlage zahlen...

Hat da jemand Ahnung von und kann da vielleicht weiter helfen?

Danke für die Antworten und das ihr euch die Zeit genommen habt das zu lesen ^^

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