Absolut kein Geld für kieferorthopädische Behandlung (27 J.), diese ist aber mediz. notwendig; Krankenkasse weigert sich, Kosten zu übernehmen, Klagen sinnvoll?

5 Antworten

die Kombi-Behandlung ist die einzige Variante, die der Leistungskatalog der Krankenkasse zulässt.

das Risiko, dass die Behandlung ohne OP nicht erfolgreich ist, ist zu groß.

du kannst klagen, wirst damit aber nicht weit kommen.

zunächst müsstest du ohnehin einen Widerspruch einlegen. ggf. muss ein bestellter Gutachter hinzugezogen werden. ohne eine Befürwortung des Gutachters hast du schlechte Karten.

ggf. die Kasse um eine persönliche Begutachtung bitten.

Traurig, dass ich mir selbst als Mensch mit einem selbstverdienten Einkommen von weniger als ALGII eine solche Behandlung vom Mund absparen muss. Ich wäre schon froh, böte man mir die Option, die Kosten vorbehaltlich des Erfolgs der Behandlung zu übernehmen. Sprich - die Kosten werden erst einmal übernommen, sollte sich auch nach Jahren kein Erfolg eingestellt haben, lastet man mir, die dann wahrscheinlich nicht mehr Studentin ist, sondern im Berufsleben steht und gutes Geld verdient und sich die Behandlung dann auch leisten kann, die Kosten nachträglich an. So oder so danke für deinen Tipp bzgl des Gutachters!

Der Zahnarzt kann gut "raten". Er muss das ja nicht bezahlen.

Du hast von der Krankenkasse einen Ablehnungsbescheid bekommen. Dagegen kannst du fristgerecht Widerspruch einlegen. Wird dem Widerspruch nicht abgeholfen, steht dir der Klageweg vor dem Sozialgericht offen. (wahrscheinlich 3 Jahre Wartezeit)

Es besteht kein Anwaltszwang. Im Gegenzug musst du den Anwalt SELBST bezahlen, wenn du doch einen einschaltest. (IM VORAUS)

Wechsel die Krankenkasse und stell erneut einen Antrag. War bei mir 1:1 das gleiche und die neue Kasse BKK Mobil hat die Kosten zu 90 % übernommen! Kann ich dir echt nur raten.

Danke für deine Antwort! Auch als Erwachsene? Und ging es um eine OP, oder auch/nur um eine Zahnspange?

klar rät der Zahnarzt

der will ja auch Geld verdienen ....

Der Zahnarzt verdient kein Geld an einer Behandlung, die ein ihm persönlich unbekannter Kieferorthopäde durchführt. Abgesehen davon ist meine Kieferdeformation noch mal deutlich gravierender, als sie sein müsste, damit die Krankenkasse eine OP bezahlt. Somit sehr sinnvoll. 

@Flummy86

geschätzter Flummy86

du bist kein Fachmann ich bin kein Fachmann

was Krankenkassen anbelangt

ich habe bei meiner nur die allerbesten Erfahrungen gemacht

@sagitarius01

und welche ist das, wenn ich fragen darf?

Wie begründet die KK ihre Ablehnung?

Damit, dass eine OP sinnvoller sei und womöglich zu besseren Resultaten führte. Zahnarzt ist dagegen, dass die OP durchgeführt wird, und unterstützt mich als extrem ängstlicher Mensch, der ich eben bin, darin, dass die Krankenkasse nicht vorschreiben dürfe, welche Maßnahmen ergriffen werden (bin mir nicht sicher, ob das so tragbar ist, die haben ja ihre eigenen Ärzte). Liebend gerne würde ich die Kosten selber tragen, damit man all den Stress umgehen kann, aber bei meinem sehr niedrigen Einkommen ist das leider absolut undenkbar.

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