- Lungenkrebs -

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Hier gibt es genau 3 Möglichkeiten:

1: Der Krebs bildet sich zurück und verschwindet erst mal. Mit glück stirbt die Dame an was anderem bevor der Krebs zurück kommt, also im idealfall bildet sich der Krebs zurück und die Dame stirbt an Altersschwäche bevor der Krebs erneut ausbricht. Die chancen dass der Krebs zurück kommt sind nach langer Zeit so hoch wie im Lotto nicht zu gewinnen. Mal dauert es 2 Jahre, mal 5 Jahre, kann auch 20 Jahre dauern. Aber irgendwann kommt der Krebs mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zurück.

2: Der Krebs geht nur langsam zurück oder bleibt zumindest gleich, die Dame stirbt dann irgendwann an Entkräftung durch den Kampf gegen den Krebs.

3: Der Krebs breitet sich weiter aus, es bilden sich metastasen. Das ist das allerschlimmste was passieren kann, denn zu der permanenten Schwäche und körperlichem Abbau kommen noch unerträgliche Schmerzen hinzu. Manche Krebspatienten im Endstadium bekommen drei mal mehr Morphium als ein gesunder Jugendlicher überleben würde! Da nur der Schmerz verhindert an der Überdosis zu sterben kann man sich vorstellen wie viel Schmerz die armen Menschen immer noch empfinden müssen da die ja diese hohen Dosen überleben!

Danke für deine gute und verständliche Erklärung, hat mir sehr weitergeholfen! gruß claudia

bedauerlicherweise ist diese diagnose/behandlung wenig erfolgsversprechend. lungenkrebs kann nicht operiert werden, nicht weil sie zu alt ist, sondern, weil es bedeuten würde teile der luftröhre/abzweigungen zu schneiden und dasss geht leider nicht. stelle dir vor eine weintraube (lunge) und dass ein abzweig abgeschnitten wird... das schlimme dabei ist, dass diese menschen langsam und quallvoll am ersticken sterben, sie bekommen immer weniger luft. ja, das ist leider der hohe preis, der die leichtsinnigkeit im jugendalter später einfordert. es ist eine für die meisten lebenslange sucht und abhängigkeit für etwas, was wir menschen nicht brauchen. vor columbus war das rauchen in europa unbekannt, die ersten industriell hergestellten zigaretten gibt es seit den 1700 jahren, die tabaksteuern sind seitdem fester bestandsteil der staatskassen. wo viel geld im spiel ist, gibt es auch keine moral und die armen süchtigen bezahlen letzendlich mit ihrer gesundheit...

Sehr gut erklärt! Du sprichst mir aus dem Herzen was die Zigarettenindustrie betrifft!

Das tut mir sehr leid, aber irgendwie ist es klar, dass wenn man so viel rauchte, irgendwann daran erkrankt. Natürlich es ist sehr schlimm, aber ohne Lunge kann man nunmal nicht leben und da diese sehr angegriffen bei ihr sind, könnte die Chemo was bringen, aber vermutlich wird sie nicht mehr lange haben... Ich denke mal ohne Op.. vielleicht ein halbes Jahr.. wenn überhaupt..

Meine Freundin hatte auch Krebs und sie starb daran.. 1 Jahr danach.. es tut mir leid , dir dass zu sagen.. :-(

Hallo! Ich möchte mich nicht aus dem Fenster lehnen und auch keine Prognosen abgeben, aber aus leidvoller Erfahrung im privaten und beruflichen Umfeld muss ich dir leider sagen dass die Diagnose Deiner Beschreibung nach nicht so toll ist. Wenn beider Flügel betroffen sind, ist der Weg zur Metastasierung nicht mehr weit. Ich drücke aber Deiner Nachbarin alle Daumen das die Chemo anschlägt und sie noch eine gute Zeit verbringen kann. Ein guter Tipp ist das Krebskompass Forum, da kannst du dir viele Tipps holen. http://www.krebs-kompass.de/

Das ist das Gemeine an dieser Krankheit. "Man sagt immer, da liegt Klaus, Frida und Berta die haben es NICHT geschafft, warum sagt man nicht, da läuft Wilhelm, Robert, und Jutta, die haben es überstanden." Tritt nämlich das schlimmst ein, kann man es so wie so nicht ändern. Sagt man aber einer Prozentuale Wahrscheinlichkeit voraus, kann es sein, das dem Patienten die Hoffnung genommen wird?

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