Zwangspause beim Rauchen durchhalten...

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6 Antworten

Liebe(r) Hatschi123,

meiner Erfahrung nach ist es grundsätzlich so: Bei wirklich ernsten Krankheiten und Krankenhausaufenthalten sind die Patienten praktisch immer in der Lage, ein absolut notwendiges Rauchverbot auch einhalten zu können - selbst starke Raucher.

Daher brauchst du dir auch keine allzu große Sorgen zu machen, selbst wenn die Sache derzeit noch eher problematisch erscheinen sollte.

Liebe Grüße vom Alois

Mittlerweile gibts auch Elektrozigaretten, die enthalten zwar noch Nikotin, sind aber ansonsten harmlos und eignen sich zum abgewöhnen. Der Rauch ist dabei einfacher Wasserdampf.

Wenn Dein Vater wegen der OP nicht rauchen darf, ist er möglicherweise wegen des Rauchens entsprechend krank geworden.

Durchs Rauchen entsteht ja nicht nur sowas wie Zungen- und Lungenkrebs, sondern viele andere Erkrankungen, bei denen als Ursache oftmals gar nicht ans Rauchen gedacht wird.

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Google dazu mit

tabakrauchen wikipedia

und lies dort das Kapitel

Risiko für Krankheiten

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Von den elektronischen Zigaretten - auch eZigaretten genannt - rate ich dringend ab. Die Hersteller und Vertreiber dieser Dinger behaupten aus "guten" Gründen (sie wollen unser Geld) fälschlich, dass der Konsum des Nikotins mittels dieser Dinger harmlos sei. Das ist falsch!

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Nikotin selbst ist alles andere als ungefährlich, google dazu mit

nicotin wikipedia (genau so)

und klick Nicotin Wikipedia an und auch Nikotinabhängigkeit Wikipedia.

Zum Betrieb der eZigaretten werden auch Chemikalien benötigt, die alles andere als harmlos sind.

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Bestenfalls schafft Dein Vater den Ausstieg aus der Qualmerei auch ohne "Ersatz"nikotinpräparate. - Sollte er besonders starke Entzugserscheinungen haben, so sollte er entsprechende Produkte unbedingt mit ärztlicher Begleitung nehmen, um Schäden so gering wie möglich zu halten.

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Mir haben Leute berichtet, dass Akupunktur ihnen beim Aufhören mit der Qualmerei geholfen hat. Andere haben mir erzählt, dass ihnen Hypnose half.

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Wieder andere versicherten mir glaubhaft, dass sie überhaupt keine derartigen Hilfsmittel brauchten, sondern sich einen Termin setzten, alle Raucherutensilien aus dem Haus schafften - und mit der Qualmerei aufhörten.

Viele waren sogar überrascht, wie gut sie den Ausstieg aus der Nikotindrogensucht schafften.

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Die Angst der Raucher vor dem Nikotindrogenentzug ist natürlich ganz im Sinne der Tabakindustrie. Denn dadurch hören viele gar nicht erst auf, und andere setzt die Angst vor der Angst so unter Stress, dass sie leichter rückfällig werden.

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Lies hier meine Antwort an finmic1 mit weiterführenden Links, zielgerichteten Google-Hinweisen und Videos:

http://www.gutefrage.net/frage/rauchentwoehnung-durch-hyptnose#antwort22117024

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Nach ungefähr drei Tagen hat der Körper das Nikotin rausgeschmissen. - Dann ist die Haupthürde „nur“ noch die Gewohnheit des Rauchens. Das ist so wie bei Spielsüchtigen (die haben ja auch keinen Suchtstoff intus).

Auf dieses Thema gehe ich in meiner Antwort intensiv ein. Es geht dabei um den Autopiloten in uns.

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Ich wünsche Deinem Vater viel Erfolg!

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Hallo, hier würde ich auch zum Nikotinpflaster raten. Vielleicht geht ja auch Schnupftabak, dann hat er wenigstens auch die Hände in Bewegung. Mein Vater hat sich so das Rauchen abgewöhnt.

Das geht wirklich nur vom Kopf her und eisernen Willen.Man muß sich nur immer wieder selber sagen : Ich lebe auch ohne rauchen. Ist meine eigene Erfahrung. Alles Gute für deinen Vater.

Mit Willenskraft, Disziplin und vielleicht den bekannten Hilfsmittelchen aus der Apotheke (Nikotinpflaster o.ä.).

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