Zu was passen diese Symptome?

1 Antwort

Hallo!

Es tut mir wirklich leid dass es dir so schlecht geht. Ein paar Fragen hätte ich jedoch noch an dich: Hat jemand aus deiner Familie ähnliche Beschwerden? Warst du vor November 2017 irgendwann mal im Ausland? Gibt es irgendeine Vorgeschichte vor November 2017? Warst du krank? Hattest du nen Krankenhausaufenthalt? Hast du davor irgendwelche Medikamente genommen? Hattest du in der Kindheit irgendwelche "seltsamen" Beschwerden?

Wurdest du auf rheumatische Erkrankungen oder Autoimmunerkrankungen untersucht? Ich würde auf jeden Fall eine 2. wenn nicht sogar 3. Meinung einholen bevor das in die Psycho Schiene geschoben wird. Warst du in einer Universitätsklinik?

Lg

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

Hallo Psychnurse!

Vielen Dank für deine schnelle Antwort! Aus meiner Familie hat niemand die gleichen Beschwerden, jedoch hat bzw. hatte meine Freundin (genauso wie ich) Ohrenschmerzen und Halsschmerzen mit der Ausnahme, dass es bei ihr wieder besser wurde. Ich war im Oktober für 1 Woche in England und hatte so komische Stuhlgänge, jedoch dachte ich, dass das wegen dem für mich ungewohntem Essen käme. Vor November 2017 hatte ich nur den Eisenmangel und war viel Müde. Ich nahm keine Medikamente ausser gelegentlich mal ein Schmerzmittel gegen Kopfschmerzen. Krankenhausaufenthalt hatte ich 2018, 2017 jedoch nicht. In meiner Kindheit hatte ich keine seltsamen Beschwerden ausser immer wieder einen Mangel (vor allem Eisen, Vitamin D und B12). Gelenkschmerzen habe ich nur manchmal, dann jedoch scheinbar ohne Grund. Autoimmunerkrankungen seien unwahrscheindlich (so die Ärzte). Universitätsklinik war ich nicht. Das Problem ist, in meinen Akten steht, dass ich depressiv wäre mit psychosomatischen Schmerzen und Somatisierungsproblem und werde somit nicht mehr ernst genommen. Es heisst immer, dass der rote Rachen von einem noch nicht ausgeheiltem Infekt/Virus käme und der Rest halt Psyche. Über Borreliose wurde auch mal gesprochen, jedoch schob man schon dann alles auf die Psyche. Hast du eine Idee oder kennst eine gute Klinik oder gutes Spital (Schweiz/Deutschland)?

Liebe Grüsse

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@TaubeNuss

Über eine Borreliose sollte man nicht sprechen, sondern die dafür notwendigen Blutuntersuchungen ( Antikörpernachweis IgM und IgG mittels ELISA ) machen lassen.

Die Symptome dieser Erkrankung können so vielschichtig sein, dass sie zumindest ausgeschlossen werden sollte !

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@Tigerkater

Mir wurde einfach gesagt, dass es keine Borreliose ist, jedoch weiss ich nicht, ob man diese Blutuntersuchung gemacht hatte. Ich glaube man hat das wegen den unpassenden Beschwerden ausgeschlossen und weil sonst nichts auffällig war (sprich hatte keine Zecke bemerkt). In dieser ganzen Zeit wurde ich immer schlecht aufgeklärt darüber, was man gemacht hat oder eben nicht. Es hiess einfach immer, dass alles in Ordnung sei. Ich werde dem nachgehen und meinen Hausarzt fragen was in den Akten steht.

Danke! Lg

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@TaubeNuss

@TaubeNuss

Also vorweg mal, ich finde man sollte erst eine psychosomatische Diagnose stellen wenn wirklich alles ausgeschlossen wurde. Grade bei deinen Symptomen können auch Autoimmunerkrankungen oder andere seltene Erkrankungen die Ursache sein. Klar sind diese Dinge selten, aber man sollte das trotzdem abchecken lassen. Auch wenn du keine Zecke bemerkt hast, was gar nicht so unüblich ist, könnte eine Borreliose auch in Frage kommen. An deiner Stelle würde ich nicht aufgeben bevor nicht alles abgeklärt wurde. Leider kann ich dir keine Klinik empfehlen da ich weder in Deutschland noch in der Schweiz wohne. Gib nicht auf und versuche wirklich noch eine 2. Meinung einzuholen, entweder in einer Uni Klinik oder sonst bei einem Facharzt für Rheumatologie. Google mal ein bisschen nach Ärzten die gute Bewertungen haben und vielleicht auch eine Koryphäe sind was seltene Erkrankungen betrifft.

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Rückenschmerzen/krämpfe und Beschwerden am After

Hallo zusammen,

da ich bereits seit mehreren Monaten unter Beschwerden leide und mir bislang kein Arzt weiter helfen konnte wende ich mich nun hilfesuchend an das Forum.

Im Jahr 2011 gab es zwei Ereignisse welche ich zu Anfang aufführen möchte, da ich nicht weiß ob sie für meine weiteren Beschwerden evtl. mitverantwortlich sind. Im Januar 2011 rutschte ich auf einer vereisten Treppe aus und fiel auf den Po. Ich hatte ca. 2 Tage lang Schmerzen, danach jedoch nicht mehr. Im September 2011 sind mein Freund und ich in eine neue Wohnung gezogen und ich hatte einen sehr langen Zyklus- etwa 80 Tage- und wie sich heraus stellte eine Zyste. Ich sollte 10 Tage lang ein Medikament Namens MPA GYN 5 nehmen, nach diesen 10 Tagen setze meine Periode/eine Abbruchblutung ein. Bei einer darauf folgenden Kontrolluntersuchung war die Zyste weg. Jedoch habe ich seitdem immer sehr unregelmäßige Zyklen gehabt- einer mal 35 Tage, der nächste 62, dann wieder 41 usw. Von September 2011 bis November 2011 habe 1. angefangen täglich 2 Liter zu trinken (vorher habe ich immer sehr wenig getrunken) und musste dementsprechend oft auf Toilette und 2. Zinktabletten zu nehmen und 3. habe ich in dieser Zeit mehr Kaffee als üblich getrunken- etwa 3-5 Tassen Latte Macchiato.

Zu den jetzigen Beschwerden:

Erstmals im November 2012 fing es an, dass ich nach dem schlafen bereits beim aufwachen entweder schlimme Kopfschmerzen und/oder Schmerzen im Rücken oder Unterleib hatte- es ist für mich etwas schwer zu lokalisieren woher genau sie kommen. Gegen diese Schmerzen, die sich teilweise auch wie Krämpfe anfühlen, hilft sehr gut eine Wärmflasche- sowohl auf dem Rücken als auch auf dem Unterleib. Auch Schmerzmittel wie z.B. Ibuprofen oder Novalgin Tropfen helfen dagegen sehr gut. Ich bekam von Dezember bis Januar Akupunktur gegen die Schmerzen, während dieser Zeit hatte ich die Schmerzen nur noch recht selten. Zudem fiel mir im November auf, dass meine Haare viel schneller fetteten als vorher und hatte zudem das Gefühl das die Haare im Bereich der Schläfen sehr viel weniger/dünner geworden sind, woraufhin ich die Zinktabletten absetze. Diese Schmerzen sind bis heute vorhanden, allerdings immer nur zweitweise. Heisst, es kann sein, dass ich mal zwei Wochen lang keine Schmerzen habe und dann wieder zwei Wochen lang jeden Tag. Einen Zusammenhang mit meinem Zyklus kann ich nicht wirklich feststellen.

Anfang Januar bekam ich mit dem Beginn meiner Periode eine Blasenentzündung- es fühlte sich jedenfalls genau so an- brennen beim wasserlassen, ständiger Harndrang. Ich ging jedoch nicht zum Arzt sondern versuchte sie selber auszukurieren mit Blasentee und Wärmflasche. Nach drei Tagen war auch soweit wieder alles ok. Ich bekam dann allerdings mit dem Ende meiner Periode, zusätzlich zu dem bereits erwähnten Rücken-/Unterleibsschmerzen, ein sehr unangenehm „drückendes“ Gefühl im Scheidenbereich.

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