Zu hoher Cholesterinwert durch Stress - Gibt es das?

5 Antworten

Hallo lupine, mein Wissen bzgl. des Cholesterins ist, dass es zum allergrößten Teil vom eigenen Körper produziert wird. Die Ernährung als Ursache ist da eher zu vernachlässigen, wenn der Mensch sich auch nur halbwegs vernünftig ernährt. Nun stellt sich aber doch die Frage, wozu produziert der Körper überhaupt dieses Zeugs, wenn es doch krank machen kann.

Cholesterin hat vereinfacht ausgedrückt die Funktion einer Isolierung für die Nervenbahnen, weil durch unsere Nerven feine elektrische Impulse laufen, müssen diese Nerven vom umgebenden Gewebe entkoppelt sein. Dies ist wirklich vergleichbar mit dem Gummi oder Kunststoff um einem Stromkabel. Je höher die Spannung in einem richtigen Stromkabel sein soll, umso dicker muss die Isolierung ausgelegt werden. Du merkst jetzt sicher schon worauf es hinaus läuft: Je mehr Impulse durch Deine Nerven sausen, umso mehr von diesem Isoliermaterial produziert sich der Körper. Verkürzt gesagt, je höher die neuronale Belastung eines Körpers ist, umso mehr Isolierung brauchen die Nervenbahnen. Auslösende Stressoren dieser neuronalen Belastungen kann der Eustress z.B. durch Sport oder durch sehr knifflige Arbeiten mit sehr hoher Hirnleistung sein, aber auch der Disstress, also negative wirkende neuronale Belastung, so wie Du es für Deinen Fall vermutest, -falls ich Deinen Fragetext richtig aufgefasst habe.

Im Übrigen sind diese Werte, die die Mediziner so für allerlei Blutwerte angeben, immer nur als die Durchschnittswerte anzusehen, wo dann laut Ärzteschaft alles im grünen Bereich sein sollte. Daher gibt es durchaus viele Menschen, bei denen die Werte z.T. deutlich von diesem Durchschnitt nach oben oder unten abweichen und sich dabei dennoch bester Gesundheit erfreuen. So wie auch meine 87 jährige Mutter, sie hatte solange seit sie Blut untersucht bekam, also bereits auch als junger Mensch, immer deutlich überhöhte Chol.-Werte gehabt. Dabei ist sie organisch kerngesund, sie hat nie eine Throbose oder ähnliches gehabt, ist im Kopf völlig klar, keinerlei Arteriosklerose, kein Infark, nix. Also lass Dich nicht verückt machen von Deinen Chol.-Werten, lG, Winherby

So, nun habe ich das Zitat aus dem Buch gefunden, s. mein Tip zu Neurodermitis.

"Der Mann hatte offenbar den Durchblick, denn er verordnete zur Senkung des Cholsterinspiegels - Magnesium - , was vollkommen funktionierte. Die Begründung ist simpel: Cholesterin und Magnesium kommen im Körper umgekehrt proportional vor, mathematisch ausgedrückt: es sind reziproke Größen, steigt die eine, sinkt die andere, - das ist der ganze Witz."

"Außerdem senkt Biotin den Cholesterinspiegel ebenso wie Östrogen,"...(S. 82 + 83)

Bei Stress wird zuviel Magnesium verbraucht. Vielleicht auch Biotin.

Magnesium hilft dagegen, nimm ein gutes aus der Apotheke (magnetrans forte z.B.) mind 300 mg, Überdosierung merkst Du an weichen Stühlen.

Je mehr Mg, desto Cholsterin, las ich mal. Mg wird für den Bau von Adrenalin benltigt.

Sorry, desto weniger Ch, natürlich.

Vitamin C hilft auch, die Adern "durchzuspülen", daß sich nichts anlagert, Es festigt die Gefäßwände, so daß der Körper nichts kitten muß (das nämlich sollen die Anlagerungen...). Wenn DU nicht genug Ch einnimmst, macht der Körper selber welches. Es hat also keinen Sinn, eine Diät zu machen.

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