Was kann ich tun, wenn ich der Diagnose meines Zahnarztes nicht vertraue?

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8 Antworten

Wenn du diesem Arzt nicht traust dann hol dir eine Zweitmeinung ein. Jedoch würde ich ihn vorher fragen, wenn deine Zähne nicht geröntgt wurden, woher er diese Erkenntnis nimmt, sag ihm ruhig, dass du seiner Diagnose nicht so ganz traust und dir eine Zweitmeinung einholen willst. Vermutlich wird es ihm egal sein, weil er genügend Patienten die ihm blind vertrauen und du wirst vermutlich keinen Termin mehr bei ihm mehr bekommen.

Gruß rulamann

Hallo!

Ja, auf jeden Fall rate ich dir auch zu einer Zweitmeinung. Wenn er eine Wurzelbehandlung durchführt, wäre der Zahn in der Regel nicht mehr vital, also tot.

Nur weil ein Zahn Karies aufweist, auch wenn er etwas tiefer sitzt, braucht man keine WB vornehmen, sondern den Zahn nur füllen.

Falls mal irgendwann eine Wurzelbehandlung notwendig sein sollte, rate ich dir zur erweiterten Endodontie, denn diese ist gründlicher und erfolgreicher auf Dauer. Da die Wurzelkanäle besser und gründlicher gereinigt werden, ist es auch besser für deine Gesundheit, denn tote Zähne sondern Gifte ab, die in den Organismus gelangen.

Warum fragst Du hier im Forum und nicht direkt Deinen Zahnarzt. Er kann Dir anhand von Röntgenbildern oder intraoralen Kameraaufnahmen (manchmal reicht auch schon ein Spiegel) die Situation erklären und das versteht dann in der Regel auch jeder. Da braucht man nicht zu spekulieren und "verarscht" wird man in der Regel bei Ärzten auch nicht.

Es gibt wirklich Ärzte, die sind sehr an ihren Einnahmen interessiert. Nicht umsonst werden in der heutigen Zeit mehr Hüftgelenks-, Kniegelenks- und andere Operationen durchgeführt, die richtig schön Geld bringen. Wenn du an dem Zahnarzt Zweifel hast, solltest du gleich zu einem anderen gehen. Hör dich um, vielleicht kann dir jemand einen guten Zahnarzt empfehlen. Auf ein paar Tage kommt es jetzt nicht mehr an.

denti 19.12.2015, 20:05

So ein Quatsch! Natürlich werden heute viel mehr - auch medizinisch notwendige - Behandlungen durchgeführt als. Der medizinische Fortschritt macht eben nicht halt und auch die Menschen werden immer älter und verlangen eine optimale Versorgung. Dies trifft vor allem auf die sog. Implantatprothetik zu. Feste Zahnimplantate statt herausnehmbarer Prothese, neue Hüftgelenke statt Stock - was ist daran auszusetzen. Daß Ärzte solche Behandlungen alleine aus Geldgier machen ist eine böswillige Unterstellung. Die wenigen Fälle, bei denen schwarze Schafe so etwas machen werden ja auch genüßlich ausgeschlachtet und leider sofort verallgemeinert. Dann noch so schlaue Kommentare dazu...

Auch informieren sich viele Patienten über Behandlungsmöglichkeiten bei Ihrer Krankenversicherung - direkt oder indirekt, da viele Portale von den Krankenversicherern betrieben werden. Nur zum Verständnis - die Krankenversicher sollen die  Behandlungen bezahlen und haben demzufolge einen nicht wegzudiskutierenden Interessenskonflikt. Im übrigen sitzen bei den Krankenversicherern in der Regel keine med. Fachleute sonder Kaufleute...!

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Hol' Dir gerne eine zweite Meinung; aber kein Zahnarzt macht gerne eine Wurzelbehandlung. Das ist nur "Arbeit". Insofern glaube ich Deinem ZA.

Bei ZÄ muss man vorsichtig sein, auch was die Diagnose betrifft. Wenn es ein Uni-Zahnklinikum in Deiner Nähe gibt, geh mal dort hin oder gleich zu einem Endotontologen.

Hallo, Ich würde mir auf jedem Fall eine zweite Meinung holen,da ich auch die Erfahrung gemacht habe das jeder Arzt was anderes diagnostiziert. Viel Erfolg.

L.G Nicola

Auf jedem Fall wuerde ich mir noch eine zweite Meinung einholen. Da waerst Du bestimmt nicht der einzigste, bei dem was unnuetziges gemacht werden wuerde.

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