Zahlt die Auslandskrankenschutzversicherung auch bei Vorerkrankungen?

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Bei dieser Frage lohnt sich besonders der Blick ins „Kleingedruckte“, denn einige Auslandskrankenversicherungen kommen ihren Kunden sehr entgegen. Da heißt es klar in den Bedingungen: Die Behandlung im Ausland wird nicht bezahlt, wenn sie geplant war, etwa bei einem Aufenthalt in einem Schweizer Lungensanatorium. Oder: Ihr Arzt hat vorausgesagt, dass Sie mit großer Wahrscheinlichkeit im Urlaub krank werden. In allen anderen Situationen übernehmen diese Auslandskrankenversicherungen Ihre Behandlungskosten. Vorerkrankungen spielen keine Rolle. Weniger kundenfreundlich sind andere Auslandskrankenversicherungen: Eine Schwangerschaft wird oft wie eine „Vorerkrankung“ behandelt. Kommt es im Urlaub zu einer Frühgeburt oder anderen Komplikationen, gibt es keinen Versicherungsschutz für Mutter und Kind. Der springende Punkt ist: Eine Krankheit muss am Urlaubsort „akut“, „unvorhergesehen“ und „unerwartet“ auftreten. Das ist zum Beispiel nicht der Fall, wenn Sie ein halbes Jahr vor Ihrem Urlaub einen Bandscheibenvorfall hatten. Haben Sie jetzt im Ausland Probleme mit dem Rücken, verweigern manche Auslandkrankenversicherungen die Übernahme der Kosten. Oder Sie leiden an einer chronischen Krankheit: Ein Krebspatient muss damit rechnen, dass die Auslandskrankenversicherung alle Behandlungen aus dem Versicherungsschutz ausschließt, die im Zusammenhang mit dieser Krankheit stehen. Ein Beinbruch bleibt aber versichert. Siehe http://www.cecu.de/auslandskrankenversicherung.html

Übelkeit & Magenprobleme im Ausland

Guten Tag,

zu meiner Person: Ich bin 19 Jahre alt, 1,80 Meter groß und wiege 77 Kilo. Aktuell treibe ich außer gelegentlichem Freizeit-Fußball keinen Sport.

Nun zu meinem Problem. Ich war zwischen 2009 in Tunesien (7 Tage), 2010 in London (5 Tage) und in Rimini (5 Tage), 2011 auf Korfu (11 Tage) und in Rimini (7 Tage) und 2012 auf Mallorca (4 Tage). Bei allen sechs Auslandsaufenthalten habe ich Magenprobleme bekommen. Diese kamen meist nach ein paar Tagen und gingen auch nicht wieder weg. Sie äußerten sich durch Durchfall, starke Übelkeit und zum Teil Erbrechen, am schlimmsten in Rimini 2010, wo ich mich am letzten Urlaubstag über den Tag rund 15 Mal übergeben musste.

Seit 2009 hatte ich also keinen Urlaub mehr, wo ich keine Magenprobleme bekommen habe. Wenn diese auftreten, kann ich nichts essen und nur sehr schwer Wasser zu mir nehmen. Abends geht es meistens wieder halbwegs, sodass ich dann etwas feste Nahrung zu mir nehmen kann.

Zwar waren Rimini, Korfu und Mallorca Party-Urlaube, wo ich viel Alkohol und ungesundes essen zu mir genommen habe, aber das habe ich in Deutschland phasenweise auch schon gemacht und nicht mal ansatzweise derartiges erlitten.

In London vermute ich persisches Essen als Auslöser, in Tunesien das Wasser, mit dem der Salat gewaschen wurde.

Allerdings ist es mir sehr suspekt, dass ich jedes Mal im Ausland Magenprobleme bekomme. Ich ernähre mich kaum anders als in Deutschland und habe hier nicht vergleichbares erlebt bislang.

Da ich in zwei Wochen nach Mallorca fliege, möchte ich dieses Mal vorsorgen und entweder präventiv etwas dagegen tun oder zumindest wissen, was im Fall der Fälle zu tun ist.

Ich putze mir im Ausland nur mit Leitungswasser die Zähne und esse auch keine exotischen Speisen mehr – trotzdem jedes Mal diese Probleme.

Keiner meiner Mitreisenden hatte (außer in London) jemals ähnliche Probleme, trotz nahezu identischer Ernährung.

Das letzte große Blutbild wurde im Jahre 2011 gemacht und wies keine Auffälligkeiten auf.

Worauf könnten diese Beschwerden zurückzuführen sein? Und was kann ich dagegen tun?

Vielen Dank im Voraus!

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