Zahlt die Auslandskrankenschutzversicherung auch bei Vorerkrankungen?

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1 Antwort

Bei dieser Frage lohnt sich besonders der Blick ins „Kleingedruckte“, denn einige Auslandskrankenversicherungen kommen ihren Kunden sehr entgegen. Da heißt es klar in den Bedingungen: Die Behandlung im Ausland wird nicht bezahlt, wenn sie geplant war, etwa bei einem Aufenthalt in einem Schweizer Lungensanatorium. Oder: Ihr Arzt hat vorausgesagt, dass Sie mit großer Wahrscheinlichkeit im Urlaub krank werden. In allen anderen Situationen übernehmen diese Auslandskrankenversicherungen Ihre Behandlungskosten. Vorerkrankungen spielen keine Rolle. Weniger kundenfreundlich sind andere Auslandskrankenversicherungen: Eine Schwangerschaft wird oft wie eine „Vorerkrankung“ behandelt. Kommt es im Urlaub zu einer Frühgeburt oder anderen Komplikationen, gibt es keinen Versicherungsschutz für Mutter und Kind. Der springende Punkt ist: Eine Krankheit muss am Urlaubsort „akut“, „unvorhergesehen“ und „unerwartet“ auftreten. Das ist zum Beispiel nicht der Fall, wenn Sie ein halbes Jahr vor Ihrem Urlaub einen Bandscheibenvorfall hatten. Haben Sie jetzt im Ausland Probleme mit dem Rücken, verweigern manche Auslandkrankenversicherungen die Übernahme der Kosten. Oder Sie leiden an einer chronischen Krankheit: Ein Krebspatient muss damit rechnen, dass die Auslandskrankenversicherung alle Behandlungen aus dem Versicherungsschutz ausschließt, die im Zusammenhang mit dieser Krankheit stehen. Ein Beinbruch bleibt aber versichert. Siehe http://www.cecu.de/auslandskrankenversicherung.html

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