Zählen oder eher nicht?

3 Antworten

Die Sorge zu wenig zu essen, sollte größer sein als die Sorge zuviel zu essen. 

Also macht es meines Dafürhaltens Sinn Kalorien zu zählen, um dann  die 1800 Kcal auch wirklich zu essen. Sonst macht die Zählerei keinen Sinn.

.....weil ich Angst habe das man eine Zunahme sehen würde....

Wieso hast Du Angst, dass man die Zunahme sieht? Das ist doch etwas Tolles, wenn man sieht, dass Du auf dem Wege der Besserung und der Gesundung bist. Es sei denn, Du wurdest, so halb verhungert aussehend, für einen KZ-Film als Komparse gecastet. LG

Also ich zähl nie Kalorien, hab 3 Hauptmahlzeiten & vielleichr ein Snack zwischen durch. Mach es genauso und du wirst sehen damit sich es bessert. ( natürlich solltest du nicht das fastfood jeden tag essern.. Ausgewogene ernährung halt.)

Kalorienzählen bringt meiner Meinung nach gar nichts. Feste Mahlzeiten und ausgewogenes Essen, das Wissen darüber, was bei mir ansetzt und was nicht ist wesentlich besser.

Man kann doch nicht X Stück Kuchen mit einem gesunden Mittagessen vergleichen, nur weil die Kalorienzahl übereinstimmt. Der Kuchen setzt bei mir sofort an, das Mittagessen mit viel Gemüse, magerem Fleisch oder Fisch nicht.

Nun mal zu deiner Wahrnehmung, da stimmt was nicht. Du bist an der unteren Grenze zum Untergewicht und fühlst dich zu dick?

Natürlich ist die Gewichtsverteilung bei kleineren Menschen manchmal ungünstig, sie sammelt sich meist um den Bauch herum, bei manchen auch an den Oberschenkeln. Ich kenne das, denn ich bin nur 7cm größer als du.

Dagegen kann man aber nicht mit nichts oder wenig essen was ausrichten, sondern mit viel Bewegung und ausgewogenem Essen. Bitterstoffe in die Ernährung einbeziehen, die sorgen für eine gute Verdauung. Wenig Zucker, Weißmehl, auch bei Obst aufpassen, dafür viel Gemüse gedünstet oder roh.

Auch Fettzufuhr ist wichtig. Ganz ohne Fett kommt es zu Mangelerscheinungen und Bauchbeschwerden. Wenig, aber hochwertiges Öl auch Nüsse, Samen in Maßen zu jeder Mahlzeit.

Weiterhin ist es sehr wichtig den Stoffwechsel anzukurbeln, durch Bewegung und regelmäßiges Essen.

Je weniger du isst, umsomehr sinkt dein Stoffwechsel und du nimmst bei weiterem wenigen Essen nicht mehr ab und bei Nahrungsaufnahme, egal was sofort zu. Das wird ein fataler Kreislauf, aus dem du nicht mehr herauskommst.

Versuche mal aus deinem Gedankenkarussell, das sich nur noch um das Essen, Zu- oder Abnehmen dreht herauszukommen. Schaffe dir einen Rahmen und fühle dich darin wohl.

Was ist dir wichtig, damit du glücklich sein kannst, welche Ziele und Pläne hast du für deine Zukunft, wie soll sich dein Leben zukünftig gestalten? Arbeite darauf hin und du wirst sehen, deine jetzigen Probleme lösen sich bald in Luft auf!

Angst vor Bulimie

Guten Abend.

Ich bin weiblich, 12-Jahre alt, 1.66 m groß und 53.8 kg schwer.

Nun plagt mich schon seit einigen Monaten der Wunsch abzunehmen. Ich mache mehr Sport und esse weniger, wenn möglich bleibe ich unter der 1000er Grenze. Das klappte bisweilen ganz gut, ich kam innerhalb zwei bis drei Wochen von 55.9 kg auf mein derzeitiges Gewicht und hatte mich gut unter Kontrolle.

Nun habe ich aber in letzter Zeit hin und wieder furchtbare Fressanfälle. Es geht meist sogar so weit, dass, wenn ich kein richtiges Lebensmittel mehr finde, ich richtig ekelhafte Sachen, wie kalter Käse und Ketchup in mich hineinstopfe. Eigentlich bin ich an dem Punkt schon längst satt, doch ich kann nicht aufhören.

Jetzt kam es letztes zu einem Vorfall, der mich sehr verstörte. Ich hatte wieder so einen Anfall und danach fing ich beinahe an zu weinen, weil ich an die ganzen Kalorien dachte. Ich wollte sie einfach nur wieder loswerden, rannte auf die Toilette und beugte mich über die Schüssel. Doch ich hielt mich gerade noch von dem Vorgehabten ab.

Ich weiß, dass das sehr ungesund ist. Ich weiß, dass das eine psychische Erkankung ist und das eine Folge der Tod sein könnte. Ich habe Angst, dass sich das wiederholen könnte und ich mich dann nicht davon abhalten kann.

Also frage ich euch. Was meint ihr? Ist das der Beginn einer Bulimie? Sollte ich damit zu irgendeinen Arzt und ihm davon erzählen? Das würde ich nämlich lieber nicht tun. Ich hasse Ärzte und Aufmerksamkeit und das Alles. Aber wäre es wirklich nötig? Und kann ich diese Fressanfälle vielleicht irgendwie vermeiden? Meinen Körper ist zu diesen Zeitpunkten irgendwie nicht mehr in meiner Kontrolle.

IVielen Dank schon mal im Vorraus!

Lisa.

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Essstörung, Ernährung, Übertraining?

Hallo, Es wird sicher ein längerer Text. Es find so an, ich habe letztes Jahr das Programm von Daniel Aminati "machdichkrass" begonnen. Eigentlich war ich nicht zu dick. Habe mich aber nicht wohl gefühlt vorm Spiegel. Es lief alles super, ich hatte immer Spaß an den Workouts. Es war so vorgeschrieben das man 3 Workouts pro Woche macht. In dem Plan ist es so, dass man einen Cheatday pro Woche hat. Den habe ich auch genutzt und es ging mir immer sehr gut. Unter der Woche habe ich mich clean ernährt und am Samstag habe ich dann mal das gegessen worauf ich Lust hatte. Ich habe das auch so beibehalten, bis ich an einem Cheatday mal etwas mehr gegessen habe. Dann fing ich an 5 mal die Woche Mo-Fr zu trainieren und am Wochenende zusätzlich noch Rad zu fahren und habe alles mögliche gemacht um mich zu bewegen (Holz gesägt, etc..). Ich bin dann zusätzlich zu den Workouts raus gegangen und bin zügig gegangen, meistens so 4-5 km. Dann habe ich vor 5 Monaten angefangen meine Kalorien zu zählen, was ich zu beginn und während des "machdichkrass" Programms nicht gemacht habe. Ich bin dann wöchentlich immer weiter runter gegangen mit den Kalorien und habe jeden Tag mein Frühstück auf den ganzen Tag verteilt gegessen und wenn ich Hunger hatte, einfach einen Kaugummi gekaut. Abends habe ich dann von Mo-Fr nur noch Salat mit Hähnchen gegessen. So bin ich auf ca. 1000-1200 Kalorien gekommen. Bis vor 2 Monaten habe ich mir dann meistens Mittwoch ein Rezept außerhalb des vom Programm vorgegeben Rezepte zubereitet. Aber auch Low Carb. Mittlerweile habe ich auch das weg gelassen wegen den Kalorien und esse dann eben 5 mal Salat mit Hähnchen. Dann fing es vor 3 Wochen an das ich auch an dem "Cheatday" zumindest geschaut habe was ich esse, also anstatt normal mit meinen Eltern Mittag zu essen habe ich mir Gnocchi mit einer fettarmen Soße gemacht. Zum Kaffee aß ich letzte Woche Samstag ein Stück Kuchen und fühlte mich danach so elend. Mittlerweile habe ich auch keine große Lust mehr auf Rad fahren und trainiere auch nicht mehr 5 mal. Meistens weil ich mich schlapp fühle. Wenn ich morgens aufstehe drehen sich meine Gedanken nur ums essen, ich darf nicht zu viel essen, sonst kann ich am Samstag nicht soviel essen, was mache ich wenn ich Hunger bekomme, was wenn ich wieder zu nehme. Ich weis gar nicht wann ich zuletzt mal gelacht habe. Samstag Abend bin ich dann meistens mit Kumpels zu einer Party gegangen, aber ich kann die Zeit gar nicht genießen, ich denke immer daran wann ich mich das nächste mal bewege und Kalorien verbrenne. Ich habe keine Freude am Leben mehr. Habe ständig diese Gedanken im Kopf. Anfang letzten Jahres habe ich mir eine Apple Watch zugelegt. Diese zeichnet meine Aktivitätskalorien auf, wenn diese für meine Begriffe zu niedrig sind, dann muss ich mich unbedingt bewegen und etwas machen. Es ist immer ein so großer Druck. Ich weis nicht wie lange ich dem noch standhalte. Ich will wieder Freude am Leben haben und Spaß am Sport.

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