Wurzelspitzenresektion- wer hat Erfahrung?

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5 Antworten

Hallo sonne123!

Ich hatte vor 5 Jahren eine Wurzelspitzenresektion, auch an einem überkronten Zahn. Bei mir war das allerdings bald gut, ich hatte keine Probleme mehr mit Eiter oder so und das bis heute nicht.
Meiner Meinung nach lohnt sich das schon, ich würde es noch einmal machen lassen. Ein Zahn hat ja mehrere Wurzeln, evtl. gehört noch eine gekappt.
Ich hatte damals am Wochenende eine dicke Hamsterbacke und starke Schmerzen, also ins Krankenhaus. Dort wurde mir diese Schwellung aufgeschnitten damit der starke Druckschmerz nachlässt. Der Arzt dort sagte mir das wird nix mehr, der Zahn muß raus, neuer Zahnersatz usw.
Mein Zahnarzt war da völlig anderer Meinung, hat noch gemeint das es ja schade um die teure Krone wäre. Also habe ich das machen lassen und würde es jederzeit wieder tun.

Alles Gute für deine Mutter und für dich natürlich auch ;-))

Ente63 04.12.2015, 21:47

Danke für den Stern :-)

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Liebe @sonne123, Du hast bereits zwei Antworten bekommen, die zum "Entfernen" raten. Ich halte mich da raus, weil ich von dem Thema keine Ahnung habe. Aber einen "Denkanstoß" möchte ich dennoch loswerden:

Trägt Deine Mutter eventuell eine Teilprothese, und ist "dieser" Zahn dafür nötig? Das würde m. E.  dann auch mit zu berücksichtigen sein. Es ist Euch ja auch nicht damit gedient, wenn der böse Zahn zwar weg ist, aber dafür eine eventuelle Teilprothese neu eingepasst werden muss (Stichwort: "hin und her").

Apropos Transport Deiner Mutter: hast Du mal dran gedacht, einen Krankentransport zu beauftragen (kannst ja trotzdem mitfahren)? Ich habe viel zu lange bei meinem Mann solche Transporte in Eigenregie gemacht, brauchte nachher selbst schon kräftige Hilfe, weil ich meinen Mann allein nicht mehr hätte halten können - man meint, es dem Mann (oder den Eltern) schuldig zu sein, macht sich damit aber letztendlich nur selbst kaputt. Als ich dann endlich die Vorzüge des Krankentransportes in Anspruch nahm, hatte ich trotzdem noch "genug" zu tun, denn die tröstliche Gegenwart eines vertrauten Menschen ist durch nichts zu ersetzen. Mir tritt heute noch der Schweiß auf die Stirn, wenn ich dran denke, in welch unbequemer Haltung (man will ja nicht im Wege sein...) ich meinem Mann beim Zahnarzt die Hände gehalten habe - aber es war gut so! :o)

sonne123 02.12.2015, 18:02

Hallo evistie, ich Glaube, das es ausgerechnet der Zahn ist, wo die Brücke oder Ähnlich befestigt ist. Ich habe keine Ahnung, was da medizinisch am sinnvollsten erscheint. Mir ist nur wichtig, daß es jetzt endlich besser wird. Wenn sie wieder Tabletten bekommt, sei es Antibiotika oder Schmerztabletten dann kann es wieder sein, das ihr Magen rebelliert......ganz ehrlich es macht keinen Spaß mehr. Unter anderem habe ich auch beim Hausarzt angerufen wegen Transport schein und dieser wurde abgelehnt, weil sie PS 1 hat. Erst bei PS 2 über nimmt die KK, man könnte die Kosten gar nicht bezahlen ....habe selbst beim Chirurgen 4 x angerufen und wurde mit "Sie schon wieder empfangen".... Über eine Stunde habe ich nur am Telefon gehangen bis ich dann jemand fand der und privat fährt und auch der Termin morgen Nachmittag in Ordnung geht. Ich möchte wissen, was damals überhaupt gemacht wurde....Danke 

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help4you 02.12.2015, 18:57
@sonne123

Ich selber hatte das Problem nicht allerdings jmd aus meiner Familie ich Fass mich mal kurz: zahnprothese vorhanden bzw Brücke 2 Zähne mit toter Wurzel und immer wieder unerklärliche schmerzen  untersuchen kein Befund.nach dem entfernen war das Problem behoben zwar mit neuer Spange aber Hauptsache keine schmerzen.hoffe es wird alles gut lg!

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Hallo!

In diesem Fall kann ich mich @kreuzkampus nur anschließen. Einen toten Zahn sollte man nicht retten, denn es gelangen auch nach konventionellen Wurzelbehandlungen weiterhin Gifte durch die Wurzelkanäle in den Blutkreislauf.Das ist gerade bei älteren Menschen, deren Immunsystem nicht mehr optimal funktioniert, nicht empfehlenswert.

Entzündungen, die an den Wurzelspitzen ablaufen, gehen auf den umliegenden Kieferknochen über und können diesen erweichen, wobei auch andere Zähne in Mitleidenschaft gezogen werden. 

Ich würde den entzündeten Zahn so schnell wie möglich ziehen lassen.


Hallo ihr Lieben, ein ganz kurzes Update....Ursache für die permanente Eiterung war/ist eine Fistel. Die Op hat sie so einigermaßen überstanden. Ich frage mich nur, wie die sich bilden konnte, wenn die Ursache für Fisteln entzündete Wurzelspitzen sein sollen, diese aber schon vor 3 Monaten entfernt worden sind. Antibiotika wurden auch nicht verschrieben.... Morgen Nachmittag müssen wir noch mal zum Haus Zahnarzt....allen die mir geantwortet haben DANKE

Hooks 28.12.2015, 22:29

Wurde vielleicht nicht alles entfernt? Ichhatte das auch mal, da mußte dann vonaußen gebohrt werden. Beim nächsten Mal ließ ich dann (trotz Schwangerschaft, sagte das nicht) eine Röntgenaufnahme machen, und tatsächlich, die Wurzel ging um die Kurve, und die ZÄ mußte noch weiter bohren.

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Erfahrung habe ich damit nicht; aber eine Meinung: Der Verdacht liegt nahe, dass der Kieferchirurg nicht "sauber" gearbeitet hat und sich Bakterien eingenistet haben, die mit Antibiotika nicht zu beseitigen waren. Wen ndas der Grund ist, ist das im Prinzip nicht anders, als bei den Problemen mit Keimen z.B. bei Gelenk-Op's. Nun wird der Kieferchirurg sicher versuchen, am "Herd " anzusetzen, dort zu spülen und vor Ort mit Medikamenten zu behandeln. Kann gutgehen oder auch nicht. Ganz ehrlich: Ich würde mit mit 81 den Zahn entfernen lassen, statt noch weitere Risiken einzugehen. Und das ist mein Rat, der Euch bei der Meinungsbildung helfen soll

bliblablub23 17.12.2015, 23:24

Sehr dreist zu behaupten das der Kieferchirurg unsauber gearbeitet haben muss. 

Eine WSR, sogenannte Wurzelspitzenresektion wird vorgenommen wenn ein Zahn eine akute oder chronisch apikale Parodontitis hat (eine Entzündung an der/die Wurzelspitze/spitzen). 

Jetzt ist hier der Fall eingetreten das es Wundheilungsstörungen gibt (die IMMER auftreten können). Ich würde so vorgehen das ich zunächst einen Zahnfilm (kleines Röntgenbild von dem Zahn) anfertige. Dort sieht man nach drei Monaten schon ob sich dort wieder eine Entzündung gebildet hat. Dann würde ich mir die Fistel anschauen. Ist sie marginal (zum Zahnfleischrand) oder vestibulär? Wenn sie marginal ist dann ist es das Aus Kriterium für den Zahn. Wichtig ist auch zu wissen wie der Zahn in der OP aussah , also wie weit war die Entzündung fortgeschritten und vor allem wie lang ist der Zahn noch? Es muss ja noch genug Substanz im Knochen sein. Alles im allen würde ich sagen das es häufig vorkommt das wenn nach drei Monaten wieder Beschwerden auftreten, der Zahn raus muss. 

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kreuzkampus 18.12.2015, 09:01
@bliblablub23

Meine Antwort als "dreist" zu bezeichnen, war überflüssig, bibla. Mit "sauber" meine, dass sich , wie z.b. bei Hüft-Ops, Keime reingesetzt haben, weil womöglich nicht steril genug gearbeitet wurde. Das kommt leider öfter vor.  Wenn Du feststellst (während ich nur einen Verdacht geäußert habe!): "Jetzt ist hier der Fall eingetreten das es Wundheilungsstörungen gibt.."  , dann "weißt" Du mehr. Ich bestelle die Benachrichtigung übrigens ab. Weitere Antwort sinnlos.

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