Wurde bei einem von Euch vor einer Lumbalpunktion auch ein CT vom Kopf gemacht?

4 Antworten

Liebe Gerda! 

Das ist ja echt heftig! Da könnte man ja glatt meinen, du wärst privat versichert... So ähnliche Dinge habe ich nämlich auch schon erlebt. 

Ich denke, du hast genau das Richtige gemacht, indem du gegangen bist. Auch wenn es jetzt wahrscheinlich länger dauert, bis du einen neuen Termin bekommst. Hast du denn die Möglichkeit woanders hin zu gehen? 

Du solltest heute dringend mit deiner überweisenden Ärztin sprechen. 

Übrigens hatte ich kein CT vor meiner Punktion. Das habe ich so auch noch nie gehört. 

Liebe Grüße, Lexi 

Bei meiner überweisenden Ärztin habe ich am 20.09. Termin. Die bekommt ihr Fett auch noch ab, von wegen morgens hingehen, abends nach Hause - sie hätte da sehr gute Erfahrungen mit diesem Krankenhaus. Mir wurde ja fast schon vorgehalten, dass ich es wage, da ohne CT-Aufnahme im Bett zu sitzen. Und sie hat mir diesen Termin dort ausgemacht, das war nicht ich.

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@gerdavh

Ich habe noch was vergessen, ich wurde gefragt, ob meine Lunge geröntgt wurde. Das hätten sie dann wahrscheinlich auch noch ganz gerne gemacht. Ich würde wahrscheinlich jetzt da noch im Bett sitzen und drauf warten,dass ich endlich zum CT darf und abends wird mir dann womöglich gesagt, wir hatten einen Notfall, wird heute leider nichts. Ich bin stinksauer! Ich bin übrigens Kassenpatient.

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Ich versuch's mal ganz nüchtern anzugehen, gerda:

Dass der Ablauf bei Dir, höflich ausgedrückt, suboptimal war, ist klar, und ich kann verstehen, dass Du gegangen bist. Nicht verstehen kann ich, dass Du nicht schon früher einen Arzt "einbestellt" hast, um Dich zu beschweren. Schwestern sind in solchen Fällen nunmal keine verbindlichen Ansprechpartner. Von einem Arzt hättest Du wohl auch früher eine Info zum CT bekommen. Ein CT vor Liquorentnahme hatte ich zwar nicht; aber damals gab's das auch noch nicht. Ob das bei Dir nötig war oder nicht, weiß ich nicht; aber eine Logik hat das mit dem Druck schon. Um CT's reißen sich Mediziner übrigens nicht, weil das für den Kopf weniger als 100 € bringt. Beim CT ist das größere Problem, einen Platz zu finden. Mir scheint, dass im Krankenhaus entweder eine schlechte Organisation herrscht, oder dass Du an einem Tag gekommen bist, an dem fünf Notfälle dazwischengekommen sind.

Meine Meinung zum Schluss: "Abhaken"; denn ändern kannst Du es nicht mehr, und ärgern schadet Deiner Gesundheit. Lass Dir mit Hilfe der Kasse oder Deiner Ärztin einen zeitnahen Termin woanders geben, und gut wird es. Ein Tipp für's CT: Gästehandtuch über die Augen und Stöpsel in die Ohren.

Welchen Arzt hätte ich denn fragen sollen? Da war kein Arzt in Sichtweite und ich kann ja schlecht in andere Patientenzimmer einfach eindringen und mich dort hinstellen und sagen "Ich verlange jetzt ein Arztgespräch". Ich bin dort den ganzen Tag immer mal wieder auf dem Flur gewesen, da herrschte absolute Ruhe und zu sehen war ausschließlich Pflegepersonal. Arztzimmer war immer abgeschlossen. Die eine Schwester sagte, der Arzt macht grade eine Punktion, die andere Schwester teilte mir 10 Minuten später mit "Jetzt ist sowieso kein Arzt da, die kommen erst nach 16.00 h wieder". Angelogen wird man also auch noch, von wem jetzt auch immer. Dieses Klinikum sieht mich nicht mehr!

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@gerdavh

Ich wil lDich ja nicht auf dem Arzt "festnageln", Gerda. Ich kann nur von mir sagen, dass ich über eine Schwester einen Arzt "bestellt" hätte. Wenn Du aber schreibst, dass die gesagt haben, dass ein Arzt erst um 16 Uhr kommt, ahne ich, dass Du für das Punktieren von einem Belegarzt hinbestellt worden bist. Wenn dem so wäre, würde mich Deine ganze Geschichte nicht wundern. War das so, wie ich vermute? Dafür spricht übrigens auch, dass die Dich schon nachmittags wieder rausschmeißen wollten, was ich nach dem Punktieren für unmöglich halte, weil sich die Rückenmarkflüssigkeit bis dahin noch gar nicht wieder aufgefüllt haben kann. Du wärst mit Kopfschmerzen nach Hause geschickt worden. Wahrscheinlich aber liegend, mit der Auflage, Dich zu Hause sofort hinzulegen.

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@kreuzkampus

Meine Neurologin hat mich bekniet, dass dort machen zu lassen. Sie hätte da sehr gute Erfahrungen bzw. ihre Patienten!! Laut dieser Neurologin, und das habe ich auch oft nachgelesen, wird die Lumbalpunktion durchgeführt, anschließend 2 Stunden flach liegen und den Rest des Tages weiterhin ruhen. Das macht ja auch Sinn, ich wäre ja auch noch eine Nacht sicherheitshalber da geblieben, aber nicht 3 Tage!!

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@gerdavh

Ich kann das alles nicht nachvollziehen, zumal ich weiß, dass zwei Stunden danach nicht ausreichen. Ich bin einige Stunden danach aufs Klo gegangen und wäre dort vor Kopfschmerz beinahe umgefallen. In so kurzer Zeit kann sich der Rückenmarkkanal nicht auffüllen. Buch' das Ganze am besten unter "katastrophal gelaufen ab" und sorg' für die nächste Untersuchung vor. Alles Gute!

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Klingt wie ein Schnittstellenproblem ambulante Neurologin - Klinik. Ich hätte mich auch geärgert, will aber trotzdem ein paar Sachen anmerken:

Eine Überweisung in eine Klinik gibt es nicht. Wenn Sie in eine Klinik gehen und vorgesehen ist, dass Sie eine Nacht dort bleiben, dann brauchen Sie eine Einweisung (Verordnung einer Krankenhausbehandlung). Aus diesem Umstand heraus resultieren hier die meisten Probleme:

Eine diagnostische Lumbalpunktion rechtfertigt nicht die stationäre Behandlung in einem Krankenhaus. Das sehen die Krankenkassen so. Ein Krankenhaus, dass einen Patienten aufnimmt, punktiert und nach wenigen Stunden wieder entlässt, bekommt diese Leistung nicht vergütet, weil es eine Fehlbelegung ist - eine Prozedur, die ambulant hätte durchgeführt werden können. 

Will man, z.B. aus einem gewissen Sicherheitsbedürfnis des Patienten heraus, das doch lieber stationär machen, so muss man gegenüber der Kasse etwas "tricksen". Man muss zumindest eine Verdachtsdiagnose dokumentieren, die die Aufnahme in ein Krankenhaus rechtfertigt. Das diese Diagnose sich dann nicht bestätigt, ist kein Problem, wenn dies das Ergebnis der Untersuchungen ist. Bei diesem Prozedere muss der Patient so lange stationär bleiben, dass die sogenannte untere Grenzverweildauer der entsprechend kodierten Diagnose nicht unterschritten wird. Das sind meist mindestens 2 Tage, wobei Aufnahme und Entlassungstag nur einen halben Tag zählen. Erst dann wird die Sache für das Krankenhaus wirtschaftlich. 

Zweiter Aspekt ist, dass sie dem Krankenhaus zubilligen müssen, dass es bei einem invasiven Eingriff, für den die Indikation extern gestellt wurde, mit maximaler Vorsicht vorgeht. Verantwortlich und im Einzelfall haftbar für Komplikationen ist der punktierende Arzt und nicht Ihre ambulante Neurologin. Hier bedarf es einer Absprache von Arzt zu Arzt, damit das reibungslos funktioniert. Sieht nicht so aus, als hätte das stattgefunden. 

Fragen Sie mal Ihre Neurologin, warum Sie die Liquorpunktion nicht selbst durchgeführt hat. Anästhesisten machen ambulant Spinalanästhesien - das ist mehr oder weniger das gleiche.

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