Worin erkenne ich den Unterschied ob ein Aneurysma im Kopf einblutet / Warnblutung oder ob es sich um Migräne / Spannungskopfschmerz usw handelt?

2 Antworten

Der Kopfschmerz bei einem geplatzten Aneurysma ist ein Vernichtungskopfschmerz, der mit keinem anderen Schmerz zu vergleichen ist.

Außerdem ist ein solches Ereignis ein absoluter Notfall der dringend eine sofortige Krankenhausbehandlung erfordert.

Ich habe erst einmal einen solchen Fall gehabt bei einem Patienten, der an eine Bluthochdruckkrise glaubte. Ich bin mit diesem nach erfolgter Untersuchung sofort in eine Klinik gefahren !!

Er wurde nach sofortiger Operation gerettet !!

Das mit dem geplatzten ist klar das da nichts mehr gehen soll, aber das mit dem einbluten, war für mich nur interessant von jemanden der sowas schon hatte.

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Ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen, dass NICHTS so schlimm ist, wie dieser Blutungsschmerz. Ich habe auch Jahrzehnte Migräne gehabt, die zum ersten Mal aufgetreten ist, als ich 11 Jahre alt war.Niemand glaubte mir. Wegen dieser "Altweiberkrankheit" ging man doch damals nicht zum Arzt! Der Vater eines Studienkollegen war Narkosearzt, der mir immer wieder sagte, die Kopfschmerzen seien vorbei, wenn ich am Magen oder am Darm operiert würde. Ich habe mich scheckig gelacht, weil ich mir das gar nicht vorstellen konnte. Sein Sohn behauptete, Papa habe immer Recht. Und es war so: 2011 bin ich zum ersten Mal am Darm operiert worden: Seitdem habe ich nur noch ganz selten normale Kopfschmerzen, die mit Aspirin weg gehen und bei Wetterwechsel auftraten.

2012 hatte ich dann urplötzlich diese besagten Kopfschmerzen. Ich bin kein Risiko-Patient und habe mir deshalb so gar keine Gedanken gemacht. Bin sogar am gleichen Tag noch über 400 km weit mit dem Auto gefahren, Migräne ist schlimm, aber dieser Totenkopfschmerz ist schlimmer.  Mein Schmerz betraf den ganzen Kopf, mir war schwindelig, die Tränen liefen mir herunter. ich konnte nichts dagegen tun. Einige Tage später bin ich hingefallen unds mußte im Krankenhaus bleiben, weil das Sprunggelenk kompliziert gebrochen war. Jeden Tag fragten die Ärzte nach den Schmerzen im Bein, um meinen Kopfschmerz hat sich niemand gekümmert. Ich konnte nicht mehr lesen und wenn, dann konnte ich das nicht mehr verstehen. Ich war VÖLLIG neben der Spur. 7 Wochen später meinte mein Hausarzt, nun wäre es wirklich Zeit, mal nachzusehen, was mit dem Kopf wäre, da hatte ich schon aufgegeben und gedacht, mein schlimmster Alptraum, nämlich dass die Migräne zurück sei, wäre wahr geworden. Ich bekam den Termin für ein MRT sofort, und die Ärztin in der Klinik meinte nur: "Dass Sie eine Hirnblutung haben, das wissen Sie aber?!" Da war die Einblutung noch größer, als ein dickes Hühnerei. Ich fiel ständig um, hatte furchtbare Aussetzer Das zog sich über Monate, in denen ich häufig im Krankenhaus war.

Inzwischen ist alles wieder ok, Die Blutungshöhle im Kopf ist gut sichtbar, aber es hat keine weiteren Blutungen gegeben, auch keine Kopfschmerzen mehr, die so schlimm waren. Das Einzige, was zurückgeblieben ist, sind ganz leichte Schwerhörigkeit auf der linken Seite, alles andere wie Sprachkenntnisse, Lesen und Verstehen, Vergeßlichkeit, Gedächtnisleistungen: Keinerlei Einschränkungen mehr.

Leider ist es so, dass sich Patienten hier im Internet schlau machen wollen, jeder kleine Pups ist Krebs. Natürlich sind diese Blutungen gefährlich, und ich hatte Glück, denn ich lebe noch. Aber bei Dir wird man immer kontrollieren, das reduziert die Gefahr, die aber niemals ausgeschlossen werden kann, Wenn bei Dir durch Rauchen oder Alkohol, Übergewicht Risiken sind, solltest Du nichts von dem tun. Verlaß Dich auf den Arzt und nicht aufs Internet. Alles Gute

Super ja es wird alle 2 Jahre kontrolliert, ich kenne nur niemanden der noch lebt wo es geplatzt oder eingeblutet ist, daher wollte ich nur mal wissen ob es auf einer Seite bleibt oder wie bei Spannungskopfschmerz links rechts Schläfenbereich oder Stirn, also der ganze Kopf ist doch schon was und mir wird dann immer mal übel Kaltschweißig steifer Nacken aber so das man ebend aushält. Dann weiss ich auch mal bescheid und muss mir nicht wegen jeden Zuck im Kopf gleich gedanken machen das wars. Danke

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@Ripperlord

Ich gehe mal davon aus, dass man auch eine Blutkontrolle zum Ausschluß einer Hirnhautentzündung gemacht hat. Bei mir haben die Ärzte zwischen Migräne, Epilepsie und anderen schönen Dingen hin und her gesucht. Ich muss noch nicht einmal zu diesen Kontrollterminen. Natürlich kann jeder von uns morgen am Tag einen Schlag bekommen und tot sein, aber die Gefahr ist geringer, als angenommen wird.

Ich nehme ein Epilepsiemittel, weil die auch sehr häufig gegen Schmerzen eingesetzt werden. Bei mir liegt es mehr als 2 Jahre zurück, dass ich wieder einmal ohnmächtig geworden bin. Ich denke aber, dass dies von anderen Tabletten verursacht wurde, die man mir ohne mein Wissen verabreicht hat. Seitdem ich diesen Punkt sicher ausgeschlossen habe, geht es mir sehr gut.

Dieser Kopfschmerz ist mit nichts zu vergleichen. Solltest Du wirklich so etwas bekommen, was ich Dir nicht wünsche, dann wirst Du sofort den Unterschied erkennen, wenn Du dann überhaupt noch irgendetwas kannst. Nachtschweiß und Kälte habe ich auch. Nimmst Du Cortison? Das wäre dafür ein Auslöser, Nackensteifigkeit tritt  zunächst häufig bei Hirnhautentzündung auf.

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@Renate1903

Ja wurde vor 2 Jahren im KH festgestellt mit allen Untersuchungen daher ich da das erste mal Migräne bekam und das Aneur. ein Zufallsbefund war. Habe ebend min. 1 mal im Monat als Mann! Migräne, früher bei Aufregung / sich selber Stress machen , heute mehr nach dem Sport daher ich dabei nichts trinke und viel schwitze ,wahrscheinlich wird da ein Mineralienmangel in dem Augenblick vorliegen. Nur ich hatte ebend immer den hintergedanken bei den Kopfschmerzen das es platzt oder einreisst. Weil mir ebend öfters so übel wird, schwindellig, dann einseitiger Kopfschmerz, Nackensteifigkeit. Migräne ebend und mir konnte nie jeamdn schildern wie ich den Unterschied bemerke, beim platzen ist klar ganz stark daher es die Aorta ist, dann ist sowieso schnell Feierabend.Aber wenn es einblutet dauert es ja länger und dann hat man noch eine Chance die ich nutzen will.  War es bei dir auch die Aorta die eingeblutet hat?Über Wochen ist ja wahnsinn, das man dann noch lebt

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@Ripperlord

Und ich nehme kein Cortison nur mal Ibuprofen wenn ich es habe, hilft nicht so richtig aber besser als nichts.

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@Ripperlord

Ich habe keine Ahnung, wie lange die Blutung gedauert hat. Ich war auf dem Weg zum Auto und bekam scharfen Wind ins Gesicht. Es war sehr kalt, und ich hatte es eilig, meine 400 km nach Hause zu fahren. Es kam wie eine Faust: Mir liefen die Tränen herab, ich konnte nichts mehr sehen. Ein Mann, der dort auch sein Fahrzeug stehen hatte, guckte mich ganz komisch an, wie ich hin-und her torkelte. Der hat bestimmt auch gedacht, ich sei betrunken. Ich sagte ja schon, dass ich über Migräne ein Buch schreiben kann, aber dieser Vernichtungskopfschmerz ist das Allerschlimmste.

Versuch doch einmal probehalber, ein Magenmittel (Riopan oder Maaloxan) einzunehmen, wenn Du die Anzeichen für eine Migräne bekommst. Vielleicht hilft Dir das. Inzwischen gibt es ja auch spezielle Migränemittel, auch welche, die verschreibungspflichtig sind. Hast Du so etwas mal genommen? Das solltest Du probieren.

Hirnblutungen werden mit Cortison behandelt, deswegen wäre eine Einnahme nicht tragisch, ich meinte auch nur, dass Cortison  zu Schweißausbrüchen in der Nacht führen kann.

Dass Du Dir Gedanken machst, verstehe ich gut, aber lebe Dein Leben. Du hast nur dieses Eine, und je negativer Deine Gedanken sind, desto schlimmer kommen einem Krankheiten vor. Depressionen sind im Übrigen auch Folgen dieses Kopfschmerzes.

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