Worauf muss ich beim Bettenkauf achten, was ist wichtiger Lattenrost oder Madratze?

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Hallo, ich habe das Gleich gerade hinter mir und brauchte eine gute und gleichzeitig günstige Lösung.

Das unwichtigste ist der Rahmen, hier solltest Du lediglich auf Schadstofffreiheit achten und in Holz schläft es sich immer noch besser als in Metall. Bei hausstauballergischer Veranlagung solltest Du keinen Rahmen mit Stoffbezug und/oder Polsterung nehmen. Zwar kann man mit einem Spray aus Niembaumöl den Milben ganz gut beikommen, aber besser, man spart sich diese regelmäßige Behandlung von vornherein.

Du kannst Lattenrost und Matratze eigentlich nicht einzeln betrachten, da der Liegekomfort immer ein Zusammenspiel von beidem ist. Ich habe mich für einen Lattenrost entschieden, der 42 Streben hat (es gibt auch welche mit 24) und der in 5 verschiedene Zonen eingeteilt ist - also an den neuralgischen Stellen - wie den Schultern - auch noch flexibel im Härtegrad einzustellen war. Er kostete bei 140 cm Breite um die 150 Euro. Die Matratze musst Du abhängig vom Körpergewicht kaufen. Bis 80 kg ist Härtegrad 2 angesagt, bis 100 kg Härtegrad 3 und darüber Härtegrad 4 (selten zu haben und teuer, glaub ich) Ich habe da eine 7-Zonen-Kaltschaummatratze genommen, die - wieder in 140er Breite - 450,- Euro gekostet hat. Man kann das alles zusammen auch für 2000 Euro und mehr kriegen, das ist aber nicht unbedingt besser. Aber weniger sollte man wahrscheinlich auch nicht ausgeben.

Entscheide Dich - was die Bettbreite angeht - für eine Breite, bei der Du genug Platz hast. Es ist für den Körper wichtig, sich nachts genug drehen zu können für die Regeneration.

Und wenn Du noch ein bisschen Geld übrig hast, dann nimm noch ein gutes Kopfkissen dazu mit Stützfunktion. Ist auch für 50,- Euro zu haben.

Ach so - noch ein Tipp für das (unbedingt notwendige) Probeliegen: da sollte man am besten frisch ausgeruht hingehen. Weil wenn man eh schon fertig ist, fühlt man sich auf JEDER Matratze wohl :-). Und das kann zu Fehlentscheidungen führen.

Und dann eine gute Nacht :-)...

Hallo...kein Matratzenkauf(sie ist halt das Wichtigste) ohne einen ausgiebigen Test-und dabei auch gleich den "Lattenrost" mit aussuchen(und evt.versuchen,eine Matratze 1-2 Wochen zu testen)!Bei allen Matratzentypen kommt es auf das Innenleben an,was unter anderem dafür sorgt,dass die Wirbelsäule richtig abgestützt wird.Unterschieden wird heute vor allem zwischen Federkern-,Schaumstoff-und Latexmatratzen,dazu kommen noch Spezialmodelle!Dabei sagt der Preisunterschied nicht immer etwas über den Liegekomfort einzelner Modelle aus.Material,Verarbeitung oder Polsterschichten spielen dabei eine Rolle.Aber oft(da spreche ich von mir selbst)zählen einfach die persönlichen Vorlieben-"wie man sich bettet,so liegt man"!!!Und so kann man für 200,-€ eine akzeptaple Standardmatratze bekommen,auf der man besser schläft als auf der Komfortmatratze für 1000,-€! Also,Probeliegen ist angesagt!!!LG v.AH

ICh habe auch so eine Messung machen lassen und bin sehr zufrieden mit meiner Matratze. In jedem musst Du natürlich Probe liegen, aber Du solltest auch auf die Tipps der teilweise geschulten Verkäufer achten, es sei denn sie empfehlen offensichtlich immer nur das teuerste. Es kann nämlich gut sein,d ass man eine Matratze als sehr bequem empfindet, die aber tatsächlich auf Dauer gesehen nicht gut für den Rücken ist, das gilt oft bei weichen Matratzen- In den meisten Geschäften empfehlen sie dann gleich einen guten Lattenrost dazu, so dass diese Entscheidung gemeinsam erfolgt. Ich meine persönlich bei de Entscheidung, ob lieber besonders guten Rost und daher auch teueren oder Investition in super Matratze würde ich mich immer für Letzteres entscheiden, da es ja doch näher am Körper dran ist.

Der "geschulte" Verkäufer ist leider nur im Verkaufen geschult. Von Anatomie, Physiologie und Pathologie des menschlichen Körpers hat er leider keine Ahnung, daher ist der "geschulte" Verkäufer der schlechteste Ratgeber (Ausnahmen bestätigen immer die Regel).

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